Oh, das kann teuer werden!

Lieber Glasreiniger, sein Sie nicht naiv! Das kann verdammt teuer werden!

Man hört es von den anderen:

  • Ihnen ist das Portemonnaie im Bus gestohlen worden.
  • Das Auto stand plötzlich morgens nicht mehr vor dem Haus.
  • Beim Einbruch sind wichtige Unterlagen/Geräte/Maschinen gestohlen worden.
  • Der Computer ist ohne Grund abgeschmiert und die Daten sind weg.
  • Das Handy ist ins Wasser gefallen…..

Und dann denkt man ‚Ich müsste da eigentlich auch was machen!‘ und Morgen ist es schon vergessen. Das Tagesgeschäft verdrängt es!

Aber was heißt es, wenn uns solches Dinge passieren?

  • Es kostete Geld, oft viel Geld
  • Es kostet viel Zeit und Nerven
  • Es bringt normale Abläufe total durcheinander
  • Es kann unser Geschäft gefährden
  • Es kann Kunden kosten
  • Es kann wichtige Kontakte unwiderruflich löschen

Seien Sie nicht zu naiv, versuchen Sie sich so gut wie möglich zu schützen:

  • Stecken Sie das Portemonnaie von der Gesäßtasche in die Hosentasche vorn, wenn Sie mit der Bahn fahren oder über den Markt schlendern…
  • Investieren Sie in ein gutes Autosicherungssystem. Oft tut es auch die alte Lenkradkralle.
  • Prüfen Sie, wie Einbruchsicher Ihr Haus, Ihre Wohnung, Ihre Geschäftsräume sind. Oft kann man schon für gut 1.000 € eine Sicherungssystem installieren und man hat eine gutes Gefühl, wenn man an zu Hause denkt. Und reduziert das Risiko.
  • Sichern Sie regelmäßig Ihre Daten am Computer. Das geht schon für wenig Geld, aber man muss es machen!
  • Sie haben viele Fotos auf dem Handy und Telefonnummern nur dort gespeichert? Gefährlich! Besonders dann, wenn man die Daten nicht zusätzlich regelmäßig auf dem Computer abgespeichert hat.

Ich hoffe, das kommt nicht zu oberlehrerhaft herüber. Es soll ein Anstoß sein über Ihre schwelenden Risiken nachzudenken und diese durch Ihr proaktives Handeln so gering wie möglich zu halten.

Noch wichtiger sind Erbregelungen, Kontovollmachten, Patientenverfügung, Betreuungsregelungen u.ä. Es kann uns jederzeit erwischen, packen wir unseren Notfallkoffer rechtzeitig!

Viel Glück bei Ihrer persönlichen systematischen Risiko- und Gefahrenabwehr.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

 

Private Kleinkunden als Glasreiniger weiter betreuen?

Der Markt der Glasreinigung ist groß und wenn man es richtig anstellt, gewinnt man immer mehr Kunden.

Doch genau da stellt sich die Frage: Will man das eigentlich? Braucht man mehr Umsatz? Was würde das für die Büroorganisation heißen? Muss man noch jemanden im Büro einstellen? Wie viele neue Glasreiniger muss man finden? Was muss man neu investieren (Auto, Ausrüstung, Gerätschaften, usw.)?

Neu-/Mehrumsatz heißt irgendwann:

  • Einstellung neuer Mitarbeiter
  • Investition in den Fuhrpark, Gerätschaften, Materialien, Ausrüstung, Kleidung usw.
  • Aufstockung der Bürostunden, vielleicht sogar Neueinstellung
  • Vielleicht auch: Vergrößerung der Bürofläche
  • Vielleicht auch: Neuanmietung von Lagerräumen
  • Oft auch: Mehrarbeit für den Chef
  • und….

Sie haben die Wahl, denn es gibt mehrere Lösungsvorschläge:
 

  1. Der Neuumsatz wird eingearbeitet, die Neukunden werden bedient

Damit müssen Sie alle oben genannten Punkte bedenken und sich darauf einstellen: Personalsuche, Büro- und Lagerflächenanmietung, Investitionen, usw.

Ergebnis: Die Neukundengewinnung kostet zunächst Geld, der zu erwartende Gewinn wird erst später sichtbar.
 

2.  Sie spezialisieren sich weiter und halten den bestehenden Umsatz

Wie kann das aussehen?

Sie untersuchen Ihren eigenen Kundenstamm und prüfen, welche Kundengruppe Sie gern, besonders gut und profitabel bedienen. Sind das die Kleinkunden, sind das die mittelgroßen Kunden, sind das die Großkunden? Diese Frage müssen sie sich selbst beantworten. Wenn klar ist, was Ihre wichtigste Kundengruppe ist überlegen Sie, wie sie diese erweitern und die anderen beiden Gruppen vielleicht nur halten, diese vielleicht aber auch auf Dauer reduzieren.

Bsp.: Sie bedienen sowohl Privatkunden mit 50 € pro Auftrag, aber auch mittelgroße Kunden bis ca. 3.000 € pro Auftrag. Was kann man machen? Wohl wissend, das der Kleinkundenbereich sehr aufwändig und stark umkämpft ist und hier die Ein-Mann-Betriebe ihre Stärke haben könnte man wie folgt vorgehen: Sie geben alle Neuanfragen mit geringem Umsatz an einen mit Ihnen befreundeten Glasreiniger ab. Vielleicht übergeben Sie ihm sogar gegen einen kleinen Bonus einen Teil des bestehenden Kleinkundenstammes.

Der Vorteil für Sie: Ihre Bürostruktur, Personalstruktur, der Gerätepark, der Fuhrpark müssen nicht verändert werden. Sicher wird das zu einem besseren Betriebsergebnis führen, und vielleicht auch zur Arbeitsreduzierung. Schließlich müssen nicht mehr 80 sondern bald nur noch 50 Termine abgesprochen und nur noch 50 Rechnungen geschrieben werden, der Einsatzplan wird leichter …. Und Sie haben Zeit sich um Ihre Kundengruppe, die mittelgroßen Aufträge, zu kümmern.

Die psychologische Hürde dabei

Hört sich alles gut an, aber dies in die Praxis umzusetzen ist oft schwerer als gedacht. Schließlich hat man sich jahrelang um das Neukundengeschäft gekümmert, sich über jeden Neukunden gefreut – und jetzt soll man einige dieser liebgewonnenen Kunden einfach so abgeben? Das ist schwer, aber ich glaube, es kann die richtige Entscheidung sein.

Oder wollen sie unkontrolliertes Wachstum bei höherem Stresspotential und verzögerter Gewinnerwartung?

Treffen Sie Ihre unternehmerischen Entscheidungen mit Bedacht! Umsatz, Umsatz, Umsatz ist nicht alles! Manchmal muss man sich begrenzen, um erfolgreich zu sein.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs