Aufzugreinigung: Auch der Glasreiniger kann an Grenzen stoßen

Letzte Woche wurde ich von einem Aufzughersteller zu einer Besichtigung eingeladen: Es ging darum, dass die verglaste Aufzugkabine zirka 4 Zentimeter an dem Glasschacht herunterlief.

Wie will man da das Außenglas der Kabine reinigen? Das wird schwierig! Wir kommen ja schon an viele Kabinenaußenflächen heran, so mit speziell gebogenen Stangen, aber auch mit Magneten – doch hier war es einfach zu eng. Was kann man da machen?

Das Kabinenglas ausbauen! Und hier kam das Spezialunternehmen aus der Glaserinnung ins Spiel: Der Meister guckte sich kurz an, wie die Rahmenelemente und die umlaufende Griffstange verschraubt waren und sagte nur kurz: „Ist machbar!“.

Sein Auftrag wird es sein, das Kabinenglas auszubauen – unsere, das stark verschmutzte und verkalkte Glas zu reinigen. Das Glas wird dann wieder eingebaut. Fertig!

Schön, mit Fachfirmen zusammen zu arbeiten, die wissen, wovon sie reden. Und wenn das dann Hand in Hand geht, umso besser!

Der Auftraggeber weiß, dass das nicht ganz günstig wird, aber jahrelang den Schmutz des Kabinenglases ansehen zu müssen ist sicher auch keine Lösung.

Ich habe mich gefreut, ein fachkompetentes Unternehmen neu kennen gelernt zu haben und werde es – wenn wir an Grenzen stoßen – sicher gern ansprechen und mit ihm zusammen arbeiten.

Der Kunde wird sich freuen, endlich wieder aus einer sauberen Kabine heraus gucken zu können!

Karl Wachenfeld – KlarOs