Der Blütenstaub kann unsere Arbeit als Glasreiniger schnell zu Nichte machen!

Endlich ist es mal wieder richtig schön warm. Zumindest hier in Berlin! Seit Tagen scheint die Sonne und es blüht kräftig um uns herum. Jeder genießt das, die Außenplätze der Cafés sind voll, die Eisdielen haben Hochbetrieb.

Die Kehrseite der Medaille: Der gelbe Blütenstaub setzt sich überall hin: Auf die Autos, die Möbel in der Wohnung – und natürlich auch auf die Glasscheiben.

Letzte Woche haben wir die Fenster eines Seniorenheims gereinigt. Der Blütenflug war so stark, dass es am Freitag, als wir das Objekt abgeschlossen hatten, fast genauso aussah wie zum Anfang. Das ist total ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Die Blüten der Berliner und Brandenburger Kiefern und anderen Gewächsen sind förmlich explodiert und der Wind hatte sie flächendeckend verteilt.

Ich habe daraufhin mich mal im Internet schlau gemacht und auf Hinweise in der Zeitung geachtet:

Zum einen: Blütenstaub und Pollen sind das gleiche. Nicht jeder Pollenflug ist für Asthmatiker gefährlich. Der Pollenflug beginnt schon im Februar mit der Erle und Haselnuss und endet, nachdem alles geblüht hat, im Juli/August mit den Gräsern, dem Beifuß, der Nessel, der Goldrute und dem Gänsefuß. 

Aus diesem Grund kann man unseren Auftraggebern hier nicht wirklich Terminempfehlung geben. Man muss einfach Glück haben und nicht in eine Schönwetterperiode geraden, in der die Luft nicht von dem Regen gereinigt wird und der Regenstaub im Gully verschwindet.

Der einzige Hinweis vielleicht: Wenn Sie auf Sparkurs sind und Ihre Fenster nur einmal jährlich reinigen lassen, beauftragen Sie am besten im Juli oder August, wenn alles ausgeblüht hat.

Hier zwei Webadressen mit Pollenflugkalender und aktueller Pollenfluganzeige, auch interessant für Allergier:

www.donnerwetter.de/pollen/info.html
www.dwd.de/pollenflug

Ich hoffe, Sie sind kein Allergiker und finden immer den richtigen Termin für Ihre Fensterreinigung.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Wie plane ich den Einsatz meines/r Glasreiniger/s für den nächsten Tag?

Am Schönsten und am Wirtschaftlichsten ist es, wenn ein Einsatz über den ganzen Tag geht und man keinen zweiten Einsatz planen muss. Doch das ist nun wirklich nicht immer der Fall.

Wenn ich mehrere Einsätze für den nächsten Tag plane, versuche ich so zu planen, dass die Einsatzorte möglichst nah beieinander liegen und die Fahrzeiten sich im Rahmen halten. Das muss nicht für jeden Standort zutreffen, für uns hier in Berlin aber sicher. (Die Fahrzeit einmal durch Berlin kann eineinhalb Stunden dauern!)

Jedem Einsatzort ist ja ein Angebotspreis hinterlegt. Diese Summe teile ich durch den Stundenverrechnungssatz, den ich erzielen möchte. Daraus ergeben sich die Stunden für den Einsatz in diesem Objekt. So mache ich es mit allen Objekten, die ich für den Tag plane.

Nehmen wir einmal an, unser Glasreiniger arbeitet in 3 Objekten mit 2 + 2,5 + 3 Stunden. Die Zeiten zwischen dem zweiten und dem dritten Objekt betragen geschätzte 10 Minuten und 20 Minuten.

Perfekt, der Glasreiniger arbeitet ca. 8 Stunden – der Einsatztag ist geplant.

Jetzt noch mit den Kunden die letzte Abstimmung vornehmen und die geplanten Startzeiten durchgeben.

Dann geht der Einsatzplan an den Mitarbeiter. Er enthält

  • Kundennamen
  • Genaue Adresse
  • Die zu erbringende Leistung
  • Besonderheiten (die dreiteilige Leiter, u.ä)
  • Die Startzeit (zirka) in den Objekten

Aus meiner Erfahrung ist es sinnvoll, diese Infos per Email an die Mitarbeiter zu schicken, die diese im Normalfall auf ihrem Handy haben und danach arbeiten können.

Ein bisschen schwieriger wird es, wenn Sie für 4 oder 6 Mitarbeiter planen müssen. Ich habe da gute Erfahrungen mit Tabellenkalkulationen (Excel) gemacht. Die können helfen, die Eingaben nach Autos und Startzeiten zu sortieren. Da kann einen schnellen Überblick geben und man spart viel Zeit!

Ich wünsche Ihnen ein gutes Händchen bei Ihrer Planung. So sind die Kunden zufrieden und die Fahrzeiten halten sich im Rahmen.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Aufzugreinigung: Auch der Glasreiniger kann an Grenzen stoßen

Letzte Woche wurde ich von einem Aufzughersteller zu einer Besichtigung eingeladen: Es ging darum, dass die verglaste Aufzugkabine zirka 4 Zentimeter an dem Glasschacht herunterlief.

Wie will man da das Außenglas der Kabine reinigen? Das wird schwierig! Wir kommen ja schon an viele Kabinenaußenflächen heran, so mit speziell gebogenen Stangen, aber auch mit Magneten – doch hier war es einfach zu eng. Was kann man da machen?

Das Kabinenglas ausbauen! Und hier kam das Spezialunternehmen aus der Glaserinnung ins Spiel: Der Meister guckte sich kurz an, wie die Rahmenelemente und die umlaufende Griffstange verschraubt waren und sagte nur kurz: „Ist machbar!“.

Sein Auftrag wird es sein, das Kabinenglas auszubauen – unsere, das stark verschmutzte und verkalkte Glas zu reinigen. Das Glas wird dann wieder eingebaut. Fertig!

Schön, mit Fachfirmen zusammen zu arbeiten, die wissen, wovon sie reden. Und wenn das dann Hand in Hand geht, umso besser!

Der Auftraggeber weiß, dass das nicht ganz günstig wird, aber jahrelang den Schmutz des Kabinenglases ansehen zu müssen ist sicher auch keine Lösung.

Ich habe mich gefreut, ein fachkompetentes Unternehmen neu kennen gelernt zu haben und werde es – wenn wir an Grenzen stoßen – sicher gern ansprechen und mit ihm zusammen arbeiten.

Der Kunde wird sich freuen, endlich wieder aus einer sauberen Kabine heraus gucken zu können!

Karl Wachenfeld – KlarOs

 

 

Private Kleinkunden als Glasreiniger weiter betreuen?

Der Markt der Glasreinigung ist groß und wenn man es richtig anstellt, gewinnt man immer mehr Kunden.

Doch genau da stellt sich die Frage: Will man das eigentlich? Braucht man mehr Umsatz? Was würde das für die Büroorganisation heißen? Muss man noch jemanden im Büro einstellen? Wie viele neue Glasreiniger muss man finden? Was muss man neu investieren (Auto, Ausrüstung, Gerätschaften, usw.)?

Neu-/Mehrumsatz heißt irgendwann:

  • Einstellung neuer Mitarbeiter
  • Investition in den Fuhrpark, Gerätschaften, Materialien, Ausrüstung, Kleidung usw.
  • Aufstockung der Bürostunden, vielleicht sogar Neueinstellung
  • Vielleicht auch: Vergrößerung der Bürofläche
  • Vielleicht auch: Neuanmietung von Lagerräumen
  • Oft auch: Mehrarbeit für den Chef
  • und….

Sie haben die Wahl, denn es gibt mehrere Lösungsvorschläge:
 

  1. Der Neuumsatz wird eingearbeitet, die Neukunden werden bedient

Damit müssen Sie alle oben genannten Punkte bedenken und sich darauf einstellen: Personalsuche, Büro- und Lagerflächenanmietung, Investitionen, usw.

Ergebnis: Die Neukundengewinnung kostet zunächst Geld, der zu erwartende Gewinn wird erst später sichtbar.
 

2.  Sie spezialisieren sich weiter und halten den bestehenden Umsatz

Wie kann das aussehen?

Sie untersuchen Ihren eigenen Kundenstamm und prüfen, welche Kundengruppe Sie gern, besonders gut und profitabel bedienen. Sind das die Kleinkunden, sind das die mittelgroßen Kunden, sind das die Großkunden? Diese Frage müssen sie sich selbst beantworten. Wenn klar ist, was Ihre wichtigste Kundengruppe ist überlegen Sie, wie sie diese erweitern und die anderen beiden Gruppen vielleicht nur halten, diese vielleicht aber auch auf Dauer reduzieren.

Bsp.: Sie bedienen sowohl Privatkunden mit 50 € pro Auftrag, aber auch mittelgroße Kunden bis ca. 3.000 € pro Auftrag. Was kann man machen? Wohl wissend, das der Kleinkundenbereich sehr aufwändig und stark umkämpft ist und hier die Ein-Mann-Betriebe ihre Stärke haben könnte man wie folgt vorgehen: Sie geben alle Neuanfragen mit geringem Umsatz an einen mit Ihnen befreundeten Glasreiniger ab. Vielleicht übergeben Sie ihm sogar gegen einen kleinen Bonus einen Teil des bestehenden Kleinkundenstammes.

Der Vorteil für Sie: Ihre Bürostruktur, Personalstruktur, der Gerätepark, der Fuhrpark müssen nicht verändert werden. Sicher wird das zu einem besseren Betriebsergebnis führen, und vielleicht auch zur Arbeitsreduzierung. Schließlich müssen nicht mehr 80 sondern bald nur noch 50 Termine abgesprochen und nur noch 50 Rechnungen geschrieben werden, der Einsatzplan wird leichter …. Und Sie haben Zeit sich um Ihre Kundengruppe, die mittelgroßen Aufträge, zu kümmern.

Die psychologische Hürde dabei

Hört sich alles gut an, aber dies in die Praxis umzusetzen ist oft schwerer als gedacht. Schließlich hat man sich jahrelang um das Neukundengeschäft gekümmert, sich über jeden Neukunden gefreut – und jetzt soll man einige dieser liebgewonnenen Kunden einfach so abgeben? Das ist schwer, aber ich glaube, es kann die richtige Entscheidung sein.

Oder wollen sie unkontrolliertes Wachstum bei höherem Stresspotential und verzögerter Gewinnerwartung?

Treffen Sie Ihre unternehmerischen Entscheidungen mit Bedacht! Umsatz, Umsatz, Umsatz ist nicht alles! Manchmal muss man sich begrenzen, um erfolgreich zu sein.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Starke Verkalkungen auf den Glasfassadenflächen an einem unserer Objekte

Immer wieder finden wir neue Kalkablagerungen auf den Scheiben. Die Verkalkungen beschäftigen uns schon, seitdem wir die Glasreinigung in diesem Objekt übernommen haben. Es handelt sich um ein vor einigen Jahren neu errichtetes Gebäude, das an seinen Außenflächen aus Beton und vielen Glasfassadenelementen besteht.

Und was passiert, wenn es regnet?

Das Regenwasser läuft über die Betonflächen oberhalb der Fenster, nimmt Kalke und Salze auf, und läuft dann weiter über die darunter liegenden Glasflächen, wo die Kalkpartikel sich zum Teil absetzen. Jeder Glasreiniger weiß: Diese Partikel verbinden sich chemisch stark mit dem Glas und sind im Rahmen der normalen turnusmäßig beauftragten Glas- und Rahmenreinigung nicht zu beseitigen.

Unsere Arbeitsweise

Hier muss regelmäßig – am besten halbjährlich – mit speziellen kalklösenden Reinigungschemikalien gearbeitet werden. Das Glas muss, um das Ergebnis zu sehen, mehrfach eingewaschen und abgezogen werden, Restverkalkungen müssen nochmals bearbeitet werden. Diese Arbeitsweise geht so lange, bis die Verkalkungen wirklich komplett beseitigt sind. Viel Arbeit heißt – hohe Kosten. So ist es nicht verwunderlich, wenn dieser intensive Arbeitsprozess die Kosten gegenüber der normalen Glasreinigung verdoppeln bis verdreifachen kann. Da in diesem Objekt unsere Kletterer für die Kubenreinigung eingesetzt werden, kann man sich vorstellen, wo das hinführt.

Die Abhängigkeit vom der Wetterseite

Im oben benannten Objekt sind insbesondere die dem Wetter zugewandten Flächen aktuell stark verkalkt.

Das unterschiedliche Verhalten der Bewohner

Interessant für mich zu beobachten ist, dass die Mieter sehr unterschiedlich auf dieses Problem reagieren. Für die Hausverwaltung kann das zu einem Dauerstress ausarten.

Das Grundproblem liegt bei den Architekten

Das Grundproblem liegt aus meiner Sicht bei den Architekten, die dieses Problem nicht erkannt haben. Grundsätzliche Abhilfe könnte geschaffen werden, wenn Wasserabweiser angebaut würden, so dass das Wasser von den Fenster ferngehalten wird. Aber das ist extrem teuer und stellt einen tiefen Eingriff in das Bild des Bauwerks dar.

Was können wir als Glasreiniger in diesem Falle tun?

Aus meiner Sicht sollte man jährlich, aber mindestens alle zwei Jahre eine komplette Bestandsaufnahme der Verkalkung aller Fenster vornehmen und Sie von den Kosten her bewerten. Hierbei ist zu berücksichtigen, ob sich die Verkalkungen auf Festverglasungen, aber auch auf zu öffnenden Fenstern oder auf den Glaskuben befinden.

Haben Sie ähnliche Probleme? Dann schildern Sie sie hier.

Karl Wachenfeld – KlarOs

VHS-Seminare: Existenzgründung in der Glasreinigung

 Die Volkshochschule (VHS) ist eine gute Möglichkeit sich zu informieren und zu qualifizieren!

Letzte Woche hatte ich einen Access-Kurs (Datenbankprogramm) bei der Volkshochschule Treptow/ Köpenick besucht.

Ich muss sagen, das war ein voller Erfolg: Der Dozent war hochqualifiziert und hat die Themen sehr gut herübergebracht, die Lerngruppe war absolut motiviert und die Kosten waren durch die Subventionierung des Senats absolut günstig. Was will man mehr?!

In einem großen Flyerständer fand ich auch einen Flyer zum Thema ‚BWL – Existenzgründung‘. Den habe ich mir gleich eingesteckt und möchte Sie hier kurz über den Inhalt informieren:

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Der ‚Basiskurs für Existenzgründer/innen‘ informiert über das fachliche und persönliche Anforderungsprofil und bereitet auf die einzelnen Schritte bei der Gründung vor.

60 €, 16 Unterrichtsstunden, 4 Donnerstage von 18.00-21.15 Uhr

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Der Kurs zur ‚Existenzgründung‘ führt Sie Schritt für Schritt in die Selbständigkeit, prüft die Kandidaten bezüglich Ihrer unternehmerischen Fähigkeiten und ihren Weg zum eigenen Unternehmen. Sie lernen den Businessplan, Finanzierungskonzepte und wichtige Formalien kennen.

85 €, 18 Unterrichtsstunden, 1 x Montag bis Mittwoch von 09.00-16.00 Uhr

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Im Kurs ‚Das kaufmännische Einmaleins‘ stehen die Zahlen im Mittelpunkt, u.a. die Buchführung, der Marktpreis, die Kostenrechnung. Ich weiß, das erscheint sehr trocken, gerade, wenn man von seiner eigenen Unternehmensidee begeistert ist, aber Zahlen sind absolut wichtig! Wie viele sind schon mit der buntesten Idee untergegangen, weil sie nicht wirtschaften konnten.

30 €, 6 Unterrichtsstunden, 1 x dienstags von 9.00-16.00 Uhr

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Fördermittel – für Existenzgründer und kleine bis mittlere Unternehmen – können helfen, die erste und schwierigste Phase der Gründung besser zu überstehen.  Hier gibt’s viele Informationen und praktische Tipps.

31 €, 6 Unterrichtsstunden, 1 x samstags von 09.00-16.00 Uhr

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Der Kurs ‚Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre‘ gibt einen umfassenden Einblick in viele betriebswirtschaftliche Themen, so z.B. aus dem Arbeitsrecht, der Finanzierung, der Steuer, der Kalkulation und des Marketings.

155 €, 36 Unterrichtsstunden, 12 x montags von 18.00-21.15 Uhr

Ja, ich kann jedem Existenzgründer nur raten, hier einen Kurs zu buchen! Volkshochschulkurse gibt es ja in jedem Bezirk von Berlin, aber das Angebot in Treptow-Köpenick hat mich überzeugt:

Telefon: 90297-4055 (Mo – Do 17 – 19 Uhr, Di + Do 10 – 12 Uhr) E-Mail-Kontakt: anmeldung@vhstk.de www.vhs-treptow-koepenick.de

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs GmbH

10 Jahre KlarOs – eine Erfolgsgeschichte der Glasreinigung

2006      Gründung von KlarOs Dienstleistungs-GmbH.           

KlarOs bietet speziell die Reinigung von feststehenden Glaselementen (Treppenhäusern, Glasfassaden) mit der Stangenreinigung an.

2007     Das Leistungsspektrum im Bereich der Glasreinigung wird um die 
             klassische Glasreinigung erweitert

2010     Unterhaltsreinigungsaufträge werden abgegeben, um sich ganz auf die 
             Spezialisierung im Bereich der Glasreinigung zu konzentrieren. Gleichzeitig     
             wird das Leistungsspektrum auf alle Bereiche der Glasreinigung (Hebebühne,
             Klettern, Befahranlage, Leiter, usw.) erweitert

2011     Erste Aufträge in der Aufzugreinigung werden durchgeführt. Zunächst nur Glas
             innen, dann auch außen, bald auch die komplette Aufzugreinigung innen.

2012     Die Zusammenarbeit mit den Aufzugfirmen intensiviert sich

2013     Der Umsatz knackt die Viertelmillionen-Jahresmarke (netto). Der Anteil an 
             Empfehlungen nimmt zu.

2014     Die Teams, der Fuhr-, der Geräte- und Maschinenpark sind komplett

2015     Die Glasreinigung spezialisiert sich auf kleinere, kompliziertere Aufträge. Der
             Kundenkreis kommt aus dem Bereich der Hausverwaltung, der Aufzugfirmen,
             der Privatkunden, Medizin.  

2016     KlarOs zeigt sich im 10. Jahr des Bestehens als stabiles, leistungsstarkes              Glasreinigungsunternehmen am Berliner und Brandenburger Markt. 

 

… und nochmal: Glasreinigung im Hauptbahnhof Berlin

Als Berliner ist man ja doch öfter am Hauptbahnhof: Mal holt man einen Geschäftspartner ab, mal bringt man einen Freund oder einen verwandten hin – und manchmal fährt man sogar selbst von dort los oder kommt an.

Hauptbahnhof Fingerspuren

Schade, man sieht die Fingerspuren gar nicht so deutlich auf diesem Bild und muss
schon genau hinschauen.

Als ich das Bild machte, schien unverschämter Weise die Sonne direkt auf den verglasten Eingangsbereich. Sieht ja wirklich lecker aus, dachte ich.
Ja, liebe Bahn, vielleicht doch mal den Reinigungsturnus überprüfen! Bei dem Durchlauf muss man sich nicht wundern, wenn Griffspuren minütlich neu entstehen.

Aber die freudige Nachricht: Bei Beauftragung können Glasreiniger die Griffspuren ganz schnell beseitigen!

Karl Wachenfeld – KlarOs             info@klaros-gmbh.de

Hauptbahnhof Berlin: Schäden durch die Glasreinigung

 Hauptbahnhof 02

Am letzten Samstag stand ich auf dem Hauptbahnhof in Berlin auf Gleis 5. Auf dem Bahnsteig neben uns führten die Rolltreppen in die darüber liegende Ebene. Auf der Edelstahlfläche unterhalb der Glasfläche, auf der das Gummiband läuft, waren deutliche Laufspuren zu sehen.

Wie kommen diese Laufspuren an diese Stelle? Der Glasreiniger weiß es bestimmt: Bei der Reinigung der Glasflächen außen läuft das Schmutzwasser über die Edelstahlfläche runter. Dabei entstehen nicht nur Lauflinien, nein, auch der Stahl wird angegriffen.

Man könnte denken: Alles nicht so schlimm, das kann man ja in einer Edelstahlgrundreinigung wieder beheben. Doch so leicht ist das nicht. Die Reinigungsfläche liegt direkt über der Bahnsteigkante, so dass man weder Leitern noch Hebebühnen einsetzen kann. Ein echtes Problem!

Deshalb mein Rat an den Glasreiniger: Bitte ein bisschen umsichtiger. Schnell ist nicht immer gut! Natürlich ist das mit Mehrarbeit verbunden, wenn man mit der Keule und dem Leder die Edelstahlfläche danach noch abwischt. Doch wenn man den Auftraggeber darauf hinweist, kann er entscheiden, was er will.

Und der Deutschen Bahn könnte man sagen: Kontrollier doch besser die Arbeit deiner Dienstleister, so dass Werte erhalten bleiben und hinterfrag auftretende Schadensbilder. Billigangebote können sehr teuer werden!

Karl Wachenfeld – KlarOs – info@klaros-gmbh.de

 

Nachlese zur Tarifverhandlung in der Gebäudereinigung Herbst 2015

Unser Blog bezieht sich auf die Informationen der IG Bau zu Ihrer Herbstumfrage unter den Gebäudereinigern und auf Daten zum Gleichen Thema des Knittler-Verlags, der unsere Fachzeitschrift `Reinigungsmarkt` herausgibt. 

Ich habe mir nochmals die Veröffentlichung der IG Bau angesehen und bin doch das eine und das andere Mal ins Schmunzeln, aber auch ins Grübeln geraten. Fangen wir von vorne an:

Die IG-Bau hat in diesem Herbst Ihre Mitglieder aus der Gebäudereinigung einen Fragebogen zugesandt und die Antworten ausgewertet. Sicher, um Material für die damals anstehende Tariferhöhung zu haben. Ob das gelungen ist? Machen Sie sich selbst ein Bild.

Bitte berücksichtigen Sie bei der Bewertung der Zahlen, dass nur die Mitglieder der IG Bau befragt wurden und es insofern keine wirklich repräsentative Branchenabfrage ist. Anmerkung: Bei Antwort 1 liegt ein Fehler vor, denn der Anteil der Befragten liegt zusammen bei 105,28%! Ich habe die Antworten ‚ohne Angabe‘ aus dem prozentualen Anteil herausgenommen und nur die Antworten ausgewertet.

Die interessanten Ergebnisse sind für mich:

  • 73,88 % der Beschäftigten haben einen Vertrag mit mehr als 20 Stunden/Woche. 1/3 der Beschäftigten haben einen Vollzeitvertrag.
  • 90,86 % stehen manchmal oder immer unter Zeitdruck. 79,37 % stehen sehr oft oder oft während der Arbeit unter Druck.
  • 29,93 % der Befragten bekommen die Mehrarbeitsstunden nicht bezahlt.
  • 61,56 % kommen gern zur Arbeit.
  • 81,03 % sind nicht häufig krank.
  • Nur 10,55 % der Befragten werden jährlich weitergebildet.
  • 55,51 % der Beschäftigten kommen gern zur Arbeit.
  • Bei 59,58 % der Befragten hat die Zufriedenheit gegenüber dem letzten Jahr  nachgelassen.
  • 78,94 % der Befragten fühlen sich nicht gefördert.
  • 69,19% der Befragten fühlten sich nicht wertgeschätzt.

Meine Rückschlüsse und Bewertungen dieses Zahlenwerks der IG Bau:

  • Der Anteil von Verträgen mit mehr als 20 Stunden/Woche ist für diese Branche mit seinen besonderen Anforderungen (z.B. Kaufhausreinigung u.ä.) überraschend hoch.
  • Es ist heute normal, dass der Zeit- und Arbeitsdruck wächst.
  • Es ist erschreckend, wenn fast 30% der Befragten Ihre Mehrarbeit nicht bezahlt bekommen.
  • Ein hoher Anteil der Befragten (61,56% bzw. 55,51%) kommen gern zur Arbeit/sind mit Ihrer Arbeit zufrieden.
  • Der Krankenstand in der Gebäudereinigerbranche ist nicht außergewöhnlich hoch.
  • Die Weiterbildung liegt mit 10,55% absolut am Boden. Dementsprechend fühlen sich 69,19% nicht gefördert.
  • Fast 70% der Befragten fühlen sich nicht wertgeschätzt.

 

Die letzte Antwort hat es in sich. Es ist auch meine Erfahrung, dass die Arbeit der Glas- und Gebäudereiniger/innen oft nicht genug wertgeschätzt wird. Nicht gesehen wird oft, dass z.B.

 

  • in der Glasreinigung der Großteil der Mitarbeiter den Gesellenbrief in der Tasche haben,
  • die Arbeit oft sehr früh am Morgen, wenn die meisten noch tief schlafen, beginnt und dies eine große Arbeitsdisziplin von den Mitarbeitern abverlangt,
  • hohe Flexibilität von den Mitarbeitern verlangt wird,
  • die Arbeit von vielen Menschen als eine unqualifizierte Tätigkeit gewertet wird,
  • durch eine höhere Bezahlung allein keine Wertschätzung erfolgt,
  • dies ein gesellschaftliches Problem ist und nicht den Unternehmern der Branche allein angelastet werden kann.

Nähere Informationen finden Sie unter http://ymlp.com/zWTWBJ im Reinigungsmarkt, Flash News Nr. 80/2015 vom 16. November 2015 I Auswertung Herbstumfrage IG BAU und die Info der IG Bau unter https://www.igbau.de/Gebaeudereiniger_kaempfen_gegen_den_Leistungsdruck_Mensch_gegen_Minute.html .

Ihre Kommentare gern an info@klaros-GmbH.de

Karl Wachenfeld – KlarOs