Der Blütenstaub kann unsere Arbeit als Glasreiniger schnell zu Nichte machen!

Endlich ist es mal wieder richtig schön warm. Zumindest hier in Berlin! Seit Tagen scheint die Sonne und es blüht kräftig um uns herum. Jeder genießt das, die Außenplätze der Cafés sind voll, die Eisdielen haben Hochbetrieb.

Die Kehrseite der Medaille: Der gelbe Blütenstaub setzt sich überall hin: Auf die Autos, die Möbel in der Wohnung – und natürlich auch auf die Glasscheiben.

Letzte Woche haben wir die Fenster eines Seniorenheims gereinigt. Der Blütenflug war so stark, dass es am Freitag, als wir das Objekt abgeschlossen hatten, fast genauso aussah wie zum Anfang. Das ist total ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Die Blüten der Berliner und Brandenburger Kiefern und anderen Gewächsen sind förmlich explodiert und der Wind hatte sie flächendeckend verteilt.

Ich habe daraufhin mich mal im Internet schlau gemacht und auf Hinweise in der Zeitung geachtet:

Zum einen: Blütenstaub und Pollen sind das gleiche. Nicht jeder Pollenflug ist für Asthmatiker gefährlich. Der Pollenflug beginnt schon im Februar mit der Erle und Haselnuss und endet, nachdem alles geblüht hat, im Juli/August mit den Gräsern, dem Beifuß, der Nessel, der Goldrute und dem Gänsefuß. 

Aus diesem Grund kann man unseren Auftraggebern hier nicht wirklich Terminempfehlung geben. Man muss einfach Glück haben und nicht in eine Schönwetterperiode geraden, in der die Luft nicht von dem Regen gereinigt wird und der Regenstaub im Gully verschwindet.

Der einzige Hinweis vielleicht: Wenn Sie auf Sparkurs sind und Ihre Fenster nur einmal jährlich reinigen lassen, beauftragen Sie am besten im Juli oder August, wenn alles ausgeblüht hat.

Hier zwei Webadressen mit Pollenflugkalender und aktueller Pollenfluganzeige, auch interessant für Allergier:

www.donnerwetter.de/pollen/info.html
www.dwd.de/pollenflug

Ich hoffe, Sie sind kein Allergiker und finden immer den richtigen Termin für Ihre Fensterreinigung.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Wird Ihr Versprechen beim Kunden wirklich eingelöst?

Lieber Glasreiniger, wissen Sie, ob Ihr Versprechen beim Kunden wirklich einlöst wird?

Bei der Besichtigung gucken wir uns die Aufgabe genau an, machen ein Aufmaß, besprechen Besonderheiten, gehen auf die Wünsche der Kunden ein – also eine typische Verkaufssituation.

Das Angebot geht zum Kunden und er beauftragt uns in der Hoffnung, dass seine Wünsche erfüllt werden.

Nun geht es in die praktische Umsetzung:

  • Der Termin für die Durchführung wird vereinbart
  • Die Mitarbeiter werden informiert, was zu tun ist
  • Der Termin wird mit dem Kunden vereinbart
  • Die Mitarbeiter sind vor Ort und reinigen
  • Die Mitarbeiter verabschieden sich

=     Der Erstauftrag beim Kunden ist durchgeführt

Die Rechnung wird gestellt und bezahlt.

Doch, wissen Sie, ob der Kunde mit der Ausführung zufrieden war und ob er wiederkommen wird?

Wenn Sie nicht nachfragen, wissen Sie es eigentlich nicht. Wenn er wiederkommt, können Sie davon ausgehen, dass er wohl zufrieden war. Aber Sie wissen es immer noch nicht sicher!

Deshalb empfehle ich, am Tag nach der Durchführung kurz beim Neukunden anzurufen oder ihm eine Mail zu fragen und nachzufragen,

  • ob alles so gelaufen ist, wie gedacht
  • ob wir beim nächsten Mal etwas anders/besser machen können
  • ob die Mitarbeiter freundlich waren
  • ob es Vorkommnisse gab, die der Chef wissen sollte

Ich habe gute Erfahrungen mit E-Mail-Vordrucken gemacht, wo man dann nur die Emailadresse und den Namen des/r Ansprechpartners/in einträgt und sie abschickt. Ist in einer Minute getan und trotzdem persönlich. Passiert bei mir aktuell leider auch nicht immer – auch ich hab meine bequeme Seite -, ich will das aber fest einführen.

E-Mails haben auch den Vorteil, dass man schnell Rückmeldungen bekommt, die man vielfältig nutzen kann. So als Referenz, als Darstellung einer Zufriedenheitsstatistik und natürlich auch als Verbesserung der eigenen Dienstleistung.

Vielleicht denken Sie, der hat einen Spleen oder das ist einfach zu viel Papierkram. Ich kann Ihnen aber aus Erfahrung sagen, dass diese Maßnahme stark zur Kundenbindung beiträgt und Ihre Dienstleistung weiterhin auf einem hohen Qualitätsniveau halten kann.

Ich wünsche Ihnen genug Zeit für die kleinen Dinge, die Ihre Kunden Ihnen danken!

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Tariferhöhung in der Glas- und Gebäudereinigung

Jedes Jahr das Gleiche: Die Tariferhöhung der Glas- und Gebäudereinigung tritt mit großer Regelmäßigkeit jeweils am 01.01. eines Jahres in Kraft. Man könnte denken: Toll, neues Jahr, neue Preise – aber so sehe ich das nicht. Abgesehen davon, dass ich persönlich die Ergebnisse der Tariferhöhung nicht immer nachvollziehen kann – warum gab es 2014 eine Lohnerhöhung in der Glasreinigung von 8,83 % – ist der Termin vielleicht für den Buchhalter ideal, keinesfalls aber für den Kunden.

Die Nachricht über die Tariferhöhung sollte vier Wochen vor Inkrafttreten unseren Kunden erreichen. Also informiert man ihn Ende November darüber, dass er ab 01.01. für seine Reinigungsleistung mehr bezahlen muss und verbindet das gleichzeitig mit einer schönen Vorweihnachtszeit, einem frohen Weihnachtsfest und einem guten Rutsch in einen höheren Rechnungsbetrag – nein, in das neue Jahr. Passt irgendwie nicht ganz!!!

Wie soll man diesen Spagat hinbekommen? Geht einfach gar nicht. Unglücklich, unglücklich, unglücklich! Aber gehen Sie bitte davon aus, dass sich an dem Termin der Tariferhöhung nichts ändert, schließlich läuft das so schon viele Jahre und die Tarifpartner haben Ihre Termine für die Zusammenkünfte der nächsten Jahre sicher schon in ihren Kalendern fest verbucht J.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien und einen guten Rutsch in ein für Sie gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Wie plane ich den Einsatz meines/r Glasreiniger/s für den nächsten Tag?

Am Schönsten und am Wirtschaftlichsten ist es, wenn ein Einsatz über den ganzen Tag geht und man keinen zweiten Einsatz planen muss. Doch das ist nun wirklich nicht immer der Fall.

Wenn ich mehrere Einsätze für den nächsten Tag plane, versuche ich so zu planen, dass die Einsatzorte möglichst nah beieinander liegen und die Fahrzeiten sich im Rahmen halten. Das muss nicht für jeden Standort zutreffen, für uns hier in Berlin aber sicher. (Die Fahrzeit einmal durch Berlin kann eineinhalb Stunden dauern!)

Jedem Einsatzort ist ja ein Angebotspreis hinterlegt. Diese Summe teile ich durch den Stundenverrechnungssatz, den ich erzielen möchte. Daraus ergeben sich die Stunden für den Einsatz in diesem Objekt. So mache ich es mit allen Objekten, die ich für den Tag plane.

Nehmen wir einmal an, unser Glasreiniger arbeitet in 3 Objekten mit 2 + 2,5 + 3 Stunden. Die Zeiten zwischen dem zweiten und dem dritten Objekt betragen geschätzte 10 Minuten und 20 Minuten.

Perfekt, der Glasreiniger arbeitet ca. 8 Stunden – der Einsatztag ist geplant.

Jetzt noch mit den Kunden die letzte Abstimmung vornehmen und die geplanten Startzeiten durchgeben.

Dann geht der Einsatzplan an den Mitarbeiter. Er enthält

  • Kundennamen
  • Genaue Adresse
  • Die zu erbringende Leistung
  • Besonderheiten (die dreiteilige Leiter, u.ä)
  • Die Startzeit (zirka) in den Objekten

Aus meiner Erfahrung ist es sinnvoll, diese Infos per Email an die Mitarbeiter zu schicken, die diese im Normalfall auf ihrem Handy haben und danach arbeiten können.

Ein bisschen schwieriger wird es, wenn Sie für 4 oder 6 Mitarbeiter planen müssen. Ich habe da gute Erfahrungen mit Tabellenkalkulationen (Excel) gemacht. Die können helfen, die Eingaben nach Autos und Startzeiten zu sortieren. Da kann einen schnellen Überblick geben und man spart viel Zeit!

Ich wünsche Ihnen ein gutes Händchen bei Ihrer Planung. So sind die Kunden zufrieden und die Fahrzeiten halten sich im Rahmen.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Aufzugreinigung: Auch der Glasreiniger kann an Grenzen stoßen

Letzte Woche wurde ich von einem Aufzughersteller zu einer Besichtigung eingeladen: Es ging darum, dass die verglaste Aufzugkabine zirka 4 Zentimeter an dem Glasschacht herunterlief.

Wie will man da das Außenglas der Kabine reinigen? Das wird schwierig! Wir kommen ja schon an viele Kabinenaußenflächen heran, so mit speziell gebogenen Stangen, aber auch mit Magneten – doch hier war es einfach zu eng. Was kann man da machen?

Das Kabinenglas ausbauen! Und hier kam das Spezialunternehmen aus der Glaserinnung ins Spiel: Der Meister guckte sich kurz an, wie die Rahmenelemente und die umlaufende Griffstange verschraubt waren und sagte nur kurz: „Ist machbar!“.

Sein Auftrag wird es sein, das Kabinenglas auszubauen – unsere, das stark verschmutzte und verkalkte Glas zu reinigen. Das Glas wird dann wieder eingebaut. Fertig!

Schön, mit Fachfirmen zusammen zu arbeiten, die wissen, wovon sie reden. Und wenn das dann Hand in Hand geht, umso besser!

Der Auftraggeber weiß, dass das nicht ganz günstig wird, aber jahrelang den Schmutz des Kabinenglases ansehen zu müssen ist sicher auch keine Lösung.

Ich habe mich gefreut, ein fachkompetentes Unternehmen neu kennen gelernt zu haben und werde es – wenn wir an Grenzen stoßen – sicher gern ansprechen und mit ihm zusammen arbeiten.

Der Kunde wird sich freuen, endlich wieder aus einer sauberen Kabine heraus gucken zu können!

Karl Wachenfeld – KlarOs

 

 

Private Kleinkunden als Glasreiniger weiter betreuen?

Der Markt der Glasreinigung ist groß und wenn man es richtig anstellt, gewinnt man immer mehr Kunden.

Doch genau da stellt sich die Frage: Will man das eigentlich? Braucht man mehr Umsatz? Was würde das für die Büroorganisation heißen? Muss man noch jemanden im Büro einstellen? Wie viele neue Glasreiniger muss man finden? Was muss man neu investieren (Auto, Ausrüstung, Gerätschaften, usw.)?

Neu-/Mehrumsatz heißt irgendwann:

  • Einstellung neuer Mitarbeiter
  • Investition in den Fuhrpark, Gerätschaften, Materialien, Ausrüstung, Kleidung usw.
  • Aufstockung der Bürostunden, vielleicht sogar Neueinstellung
  • Vielleicht auch: Vergrößerung der Bürofläche
  • Vielleicht auch: Neuanmietung von Lagerräumen
  • Oft auch: Mehrarbeit für den Chef
  • und….

Sie haben die Wahl, denn es gibt mehrere Lösungsvorschläge:
 

  1. Der Neuumsatz wird eingearbeitet, die Neukunden werden bedient

Damit müssen Sie alle oben genannten Punkte bedenken und sich darauf einstellen: Personalsuche, Büro- und Lagerflächenanmietung, Investitionen, usw.

Ergebnis: Die Neukundengewinnung kostet zunächst Geld, der zu erwartende Gewinn wird erst später sichtbar.
 

2.  Sie spezialisieren sich weiter und halten den bestehenden Umsatz

Wie kann das aussehen?

Sie untersuchen Ihren eigenen Kundenstamm und prüfen, welche Kundengruppe Sie gern, besonders gut und profitabel bedienen. Sind das die Kleinkunden, sind das die mittelgroßen Kunden, sind das die Großkunden? Diese Frage müssen sie sich selbst beantworten. Wenn klar ist, was Ihre wichtigste Kundengruppe ist überlegen Sie, wie sie diese erweitern und die anderen beiden Gruppen vielleicht nur halten, diese vielleicht aber auch auf Dauer reduzieren.

Bsp.: Sie bedienen sowohl Privatkunden mit 50 € pro Auftrag, aber auch mittelgroße Kunden bis ca. 3.000 € pro Auftrag. Was kann man machen? Wohl wissend, das der Kleinkundenbereich sehr aufwändig und stark umkämpft ist und hier die Ein-Mann-Betriebe ihre Stärke haben könnte man wie folgt vorgehen: Sie geben alle Neuanfragen mit geringem Umsatz an einen mit Ihnen befreundeten Glasreiniger ab. Vielleicht übergeben Sie ihm sogar gegen einen kleinen Bonus einen Teil des bestehenden Kleinkundenstammes.

Der Vorteil für Sie: Ihre Bürostruktur, Personalstruktur, der Gerätepark, der Fuhrpark müssen nicht verändert werden. Sicher wird das zu einem besseren Betriebsergebnis führen, und vielleicht auch zur Arbeitsreduzierung. Schließlich müssen nicht mehr 80 sondern bald nur noch 50 Termine abgesprochen und nur noch 50 Rechnungen geschrieben werden, der Einsatzplan wird leichter …. Und Sie haben Zeit sich um Ihre Kundengruppe, die mittelgroßen Aufträge, zu kümmern.

Die psychologische Hürde dabei

Hört sich alles gut an, aber dies in die Praxis umzusetzen ist oft schwerer als gedacht. Schließlich hat man sich jahrelang um das Neukundengeschäft gekümmert, sich über jeden Neukunden gefreut – und jetzt soll man einige dieser liebgewonnenen Kunden einfach so abgeben? Das ist schwer, aber ich glaube, es kann die richtige Entscheidung sein.

Oder wollen sie unkontrolliertes Wachstum bei höherem Stresspotential und verzögerter Gewinnerwartung?

Treffen Sie Ihre unternehmerischen Entscheidungen mit Bedacht! Umsatz, Umsatz, Umsatz ist nicht alles! Manchmal muss man sich begrenzen, um erfolgreich zu sein.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Die Fenster wurden zwei Jahre nicht gereinigt. Und der Preis soll gleich bleiben?

Besichtigungen sind sehr wichtig, um den Kunden genau kennen zu lernen, die Leistung exakt zu definieren und den richtigen Preis zu bestimmen.

Oft sind die Fenster mindestens zwei Jahre nicht geputzt und der Aufwand ist entsprechend höher als normal. Ich biete dann gerne eine Erstreinigung zu einem höheren Preis an und stelle gleichzeitig die reduzierten Kosten für eine Folgereinigung vor, wobei hier ein jährlicher Turnus zugrunde gelegt wird.

Nun kommt es vor, dass wir die Fenster gereinigt haben und der Kunde uns nicht nach einem halben oder einem Jahr, sondern erst nach zwei – manchmal sogar nach drei – Jahre wieder neu beauftragt.

Für Jeden ist klar, dass der Reinigungsaufwand in diesem Falle deutlich höher ist als nach einem Jahr. Also sollte man hier – so denke ich – einen entsprechenden Grundreinigungszuschlag anbieten/nehmen, der in Abhängigkeit zur Durchführung der letzten Reinigung zu werten ist.

Ich denke, diese Regelung ist für alle Seiten fair –

  • für die, die jedes halbe Jahr ihre Fenster reinigen lassen,
  • für die, die nach zwei Jahren saubere Fenster haben wollen,
  • für uns Glasreiniger, deren Mehraufwand angemessen vergütet wird.

Unsere Preise sollten den Leistungen immer angepasst sein. So kann man langfristige vertrauensvolle Kundenbeziehungen aufbauen und Risiken reduzieren.

Ihr Karl Wachenfeld
KlarOs Dienstleistungs-GmbH

Starke Verkalkungen auf den Glasfassadenflächen an einem unserer Objekte

Immer wieder finden wir neue Kalkablagerungen auf den Scheiben. Die Verkalkungen beschäftigen uns schon, seitdem wir die Glasreinigung in diesem Objekt übernommen haben. Es handelt sich um ein vor einigen Jahren neu errichtetes Gebäude, das an seinen Außenflächen aus Beton und vielen Glasfassadenelementen besteht.

Und was passiert, wenn es regnet?

Das Regenwasser läuft über die Betonflächen oberhalb der Fenster, nimmt Kalke und Salze auf, und läuft dann weiter über die darunter liegenden Glasflächen, wo die Kalkpartikel sich zum Teil absetzen. Jeder Glasreiniger weiß: Diese Partikel verbinden sich chemisch stark mit dem Glas und sind im Rahmen der normalen turnusmäßig beauftragten Glas- und Rahmenreinigung nicht zu beseitigen.

Unsere Arbeitsweise

Hier muss regelmäßig – am besten halbjährlich – mit speziellen kalklösenden Reinigungschemikalien gearbeitet werden. Das Glas muss, um das Ergebnis zu sehen, mehrfach eingewaschen und abgezogen werden, Restverkalkungen müssen nochmals bearbeitet werden. Diese Arbeitsweise geht so lange, bis die Verkalkungen wirklich komplett beseitigt sind. Viel Arbeit heißt – hohe Kosten. So ist es nicht verwunderlich, wenn dieser intensive Arbeitsprozess die Kosten gegenüber der normalen Glasreinigung verdoppeln bis verdreifachen kann. Da in diesem Objekt unsere Kletterer für die Kubenreinigung eingesetzt werden, kann man sich vorstellen, wo das hinführt.

Die Abhängigkeit vom der Wetterseite

Im oben benannten Objekt sind insbesondere die dem Wetter zugewandten Flächen aktuell stark verkalkt.

Das unterschiedliche Verhalten der Bewohner

Interessant für mich zu beobachten ist, dass die Mieter sehr unterschiedlich auf dieses Problem reagieren. Für die Hausverwaltung kann das zu einem Dauerstress ausarten.

Das Grundproblem liegt bei den Architekten

Das Grundproblem liegt aus meiner Sicht bei den Architekten, die dieses Problem nicht erkannt haben. Grundsätzliche Abhilfe könnte geschaffen werden, wenn Wasserabweiser angebaut würden, so dass das Wasser von den Fenster ferngehalten wird. Aber das ist extrem teuer und stellt einen tiefen Eingriff in das Bild des Bauwerks dar.

Was können wir als Glasreiniger in diesem Falle tun?

Aus meiner Sicht sollte man jährlich, aber mindestens alle zwei Jahre eine komplette Bestandsaufnahme der Verkalkung aller Fenster vornehmen und Sie von den Kosten her bewerten. Hierbei ist zu berücksichtigen, ob sich die Verkalkungen auf Festverglasungen, aber auch auf zu öffnenden Fenstern oder auf den Glaskuben befinden.

Haben Sie ähnliche Probleme? Dann schildern Sie sie hier.

Karl Wachenfeld – KlarOs

Aufzugreinigung – eine spezielle Herausforderung für den Glasreiniger?

Sie sind in Berlin, Prenzlauer Berg – oder auch in jeder anderen größeren Stadt in Deutschland: Jeder kennt sie, die angebauten Glasaufzüge in den Innenhöfen der älteren Mietshäuser, die einen direkten Zugang zu den vorderen Treppenhäusern haben:

Mindestens 20 Meter hoch, ca. 4 m² Grundfläche. Glas findet man überall.

  • Der komplette Schacht ist aus Glas
  • Manchmal sind die Türen aus Glas
  • Oft sind die Kabinenwände verglast
  • Auch die Lampen in den Kabinendecken können durch eine Glasscheibe geschützt sein
  • In manchen Kabinen kann man noch Spiegelelemente finden

Alles Flächen für den Glasreiniger. Doch was einfach erscheint, ist es nicht immer:

Kleinere Glasaufzüge können mit der Stange und entionisiertem Wasser gereinigt werden. Doch oft sind die Aufzüge über 20 Meter hoch. Da muss dann der Industriekletterer ran. Wie kommt er aufs Dach? Ist der Ausstieg leicht möglich oder verschlossen? Unterstützt hier der Hausmeister/die Hausverwaltung?

Um die Glasreinigung der Kabineninnenflächen durchzuführen muss man auf die Kabine und den Aufzug von dort aus führen. Sind die technischen Kenntnisse vorhanden, ist der richtigen Aufzugschlüssel vorhanden, um die Anlage außer Betrieb zu setzen? Ein Magnet um ein paar Millimeter verschoben, und der Aufzug steht. Da ist der Glasreiniger absolut überfordert. Das kann teuer werden. Die Glasreinigung selbst ist also kein Problem, aber damit allein ist es nicht getan!

Die Glastüren können sich gegeneinander verschieben. Der Abstand ist manchmal nur einen Zentimeter. Also den Aufzug so stellen, dass man von der Kabine aus die äußeren Glastüren von innen reinigt und die inneren Glastüren werden z.B. von der Kabine aus nach oben sauber gemacht.

Das Kabineninnenglas macht kein Problem. Aber wie ist es mit dem Kabinenglas außen? Wie kommt man da heran? Oft sind zwischen der Kabine und den Rahmen des Schachts nur einige Zentimeter, wo mir mit Spezialstangen durchkommen, um von oben aus die Kabinenglasflächen zu reinigen. Nicht selten ein echtes Problem.

Die Beleuchtung ist oft hinter dem Deckenglas versteckt. Da durch kleine Spalten Fliegen und andere Insekten hineinkommen ist die Oberseite des Glases häufig schmutzig. Hier muss das Deckenglas vom Fachmann abgebaut werden, wir reinigen die Flächen, und danach werden sie wieder eingebaut.

Ein Glück, die Spiegelelement sind für den Glasreiniger kein Problem.

Wenn Sie das Glas der Aufzüge reinigen, wird man sie schnell auffordern, auch die Türtechnik, die Kabine außen, die Grube, das Gestänge, die Seile, die Türschienen und alles andere zu reinigen. Da wird es sicher nicht einfacher. Doch hierzu später.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

10 Jahre KlarOs – eine Erfolgsgeschichte der Glasreinigung

2006      Gründung von KlarOs Dienstleistungs-GmbH.           

KlarOs bietet speziell die Reinigung von feststehenden Glaselementen (Treppenhäusern, Glasfassaden) mit der Stangenreinigung an.

2007     Das Leistungsspektrum im Bereich der Glasreinigung wird um die 
             klassische Glasreinigung erweitert

2010     Unterhaltsreinigungsaufträge werden abgegeben, um sich ganz auf die 
             Spezialisierung im Bereich der Glasreinigung zu konzentrieren. Gleichzeitig     
             wird das Leistungsspektrum auf alle Bereiche der Glasreinigung (Hebebühne,
             Klettern, Befahranlage, Leiter, usw.) erweitert

2011     Erste Aufträge in der Aufzugreinigung werden durchgeführt. Zunächst nur Glas
             innen, dann auch außen, bald auch die komplette Aufzugreinigung innen.

2012     Die Zusammenarbeit mit den Aufzugfirmen intensiviert sich

2013     Der Umsatz knackt die Viertelmillionen-Jahresmarke (netto). Der Anteil an 
             Empfehlungen nimmt zu.

2014     Die Teams, der Fuhr-, der Geräte- und Maschinenpark sind komplett

2015     Die Glasreinigung spezialisiert sich auf kleinere, kompliziertere Aufträge. Der
             Kundenkreis kommt aus dem Bereich der Hausverwaltung, der Aufzugfirmen,
             der Privatkunden, Medizin.  

2016     KlarOs zeigt sich im 10. Jahr des Bestehens als stabiles, leistungsstarkes              Glasreinigungsunternehmen am Berliner und Brandenburger Markt.