Die Zukunft der Glasreinigung (02) – ein erster Blick nach vorn

Die Glasreinigung verbindet man seit 100 Jahren mit Leiter, Leder, Einwascher und Abzieher. Seit einigen Jahrzehnten – vielleicht seit den 50er Jahren – mit Hebebühnen.
Bei uns in Deutschland seit zirka 20 Jahren auch mit wasserführenden Stangen und Waschbürsten.

Ist damit die Entwicklung abgeschlossen? Sicher nicht! Aber in welche Richtung kann es gehen?

Resümieren wir: Was sind grundsätzlich die Eckpunkte der Glasreinigung?

  • Die Scheibe muss eingewaschen werden. Der Schmutz wird gelöst.
  • Das Schmutzwasser muss von der Scheibe entfernt werden.

Wurde früher ausschließlich mit dem feuchten Einwascher der Schmutz gelöst und die Scheibe danach abgezogen, werden heute die Flächen oft mit entionisiertem Wasser eingesprüht, mit Waschbürsten der Schmutz gelöst und die Fläche danach abgesprüht, so dass die Schmutzflotte abläuft.

Dieses zuletzt beschriebene Verfahren wird bei der schon heute genutzten Reinigung mit wasserführenden Stangen und Waschbürsten bei Glasfassaden, Treppenhäusern und kleiner Glasaufzügen angewandt.

Wenn man ehrlich ist, sollte man aber auch die Grenzen dieser neuen Methode benennen:
Die Stangen können heute bis zu einer Höhe von ca. 20 m eingesetzt werden – die Erreichbarkeit ist also begrenzt. Hat der Glasaufzug eine Höhe von 22 Metern muss man zu anderen, meist deutlich teureren Verfahren greifen. Da sind dann die alten Techniken (Hebebühne oder Kletterer) gefragt.

Neue Techniken in Sicht

Welche neuen technischen Entwicklungen könnten hier in Zukunft auf uns zukommen?

  • Können Sie sich vorstellen, dass eine Maschine mit Saugnäpfen die Glasfassade hochklettert?
  • Oder eine von Drohnen getragene Maschine die Glasfassade abwäscht?
  • Wären nicht auch Fenstersysteme möglich, in denen eine integrierte Waschbürste hochläuft?

Verrückte Ideen! Nein, gar nicht so abwägig.  

In den nächsten Blogartikeln gehen wir auf diese neuen Entwicklungen in unserer Branche ein.  

Wir wünschen allen unseren Bloglesern ein frohes neues Jahr. Bleiben Sie gesund und gestalten Sie Ihren Erfolg aktiv mit. Seien wir vorbereitet, auf das, was auf uns zukommt.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Die Zukunft der Glasreinigung (01) – ein Rückblick


Die Glasreinigung verbindet man seit 100 Jahren mit Leiter, Leder, Einwascher und Abzieher. Seit einigen Jahrzehnten – vielleicht seit den 50er Jahren – mit Hebebühnen.
Bei uns in Deutschland seit zirka 20 Jahren auch mit wasserführenden Stangen und Waschbürsten.

Doch gucken wir im ersten Schritt noch einmal 20 Jahre zurück, als zwei Entwicklungen zusammen kamen:

  • Die Stangen wurden aus Karbon gefertigt und waren entsprechend leicht
  • Auf technischem Wege konnte fast komplett gereinigtes Wasser hergestellt werden

Die Reinigung mit entionisiertem Wasser und Stangen war geboren

Jetzt konnten große Glasfassaden bis ca. 20 Meter vom Boden aus gereinigt werden. Obwohl deutlich günstiger als der Hebebühnen- und der Klettereinsatz dauerte es Jahre – und ist bis heute noch nicht komplett abgeschlossen -, bis sich die Technik in der Branche und am Markt allgemein durchsetzte. Das lag sicher zum einen daran, dass das Verfahren neu war und man es einfach nicht kannte, zum anderen aber auch daran, dass der Widerstand der Glasreiniger sehr groß war, sich mit dem Neuem, dem Unbekannten anzufreunden. Hatte man doch bis dahin immer die Glasreinigungsarbeiten vom Steiger aus klassisch durchgeführt. Man war eben daran gewohnt und der Mensch ist ein verdammtes Gewohnheitstier 🙂 .

Warum konnte sich nun diese neue Technik dann doch Schritt für Schritt durchsetzen?

  • Die Reinigungsleistung war gut, oft sogar besser als von der Hebebühne aus
  • Sie war für den Kunden deutlich günstiger als die Arbeit von der Hebebühne aus oder durch Kletterer
  • Man konnte auch Bereiche reinigen, die keinen Hebebühneneinsatz zuließen
  • In den letzten Jahrzehnten wurde der Anteil der Glasflächen der Gebäude deutlich größer. Damit wurde der Druck auf die laufenden Kosten entsprechend größer

Doch ist das das Ende der Entwicklung in der Gebäudereinigung? Ich sage NEIN!

Im nächsten Blog werden wir ein neues innovatives Entwicklungsmodell vorstellen, das uns ein wenig  in die Zukunft entführt. Gehen Sie einfach den Weg mit – noch ist es Zukunftsmusik. Aber erinnern wir uns: Viele Jahrzehnte hat man über das Buch ‚Neunzehnhundertvierundachtzig‘ von George Orwell geschmunzelt. Seit Jahren tut man das nicht mehr.

Ich freue mich schon auf den nächsten Blog – und auf Ihre Rückmeldungen.

Ihr Karl Wachenfeld  – KlarOsblog

Die KlarOs-Reinigungsleistungen finden Sie unter www.klaros-gmbh.de