Glasreinigung / Fensterreinigung – ein saisonales Geschäft

Das Geschäft des Glasreinigers ist ja wirklich saisonal sehr unterschiedlich.

In diesem Jahr ging es durch den langen, kalten Winter erst richtig im April los. Durch den späten Frühjahrsturnus verschob sich die Herbstreinigung in den Oktober und November. Im September war es entsprechend ‚ruhig’. Aktuell ist das Wetter grenzwertig: Mit der Stange kann man nicht mehr gut arbeiten, das herunter fließende Wasser könnte nachts frieren, Stürze und Unfälle sind da nicht ausgeschlossen. Die Glasreinigung ruht fast ganz im Januar und Februar, ausschließlich Häuser mit monatlichem Turnus (Hotels, Cafes, u.ä.) fordern da noch unsere Glasreinigung ab.
 

Was macht der Glasreiniger im Winter?

Für den Glasreiniger heißt das, die Stunden in der Saison (Frühjahr und Herbst) mitzunehmen, sich über ruhige, lohnarme Monate herüberzuretten und die Winterpause mit Hilfe der Arbeitsagentur zu überstehen oder einen Zwischenjob (Winterdienst, Grundreinigung, o.ä.) anzunehmen.

 

Das Geld muss bis zum Dezember verdient sein, damit man den Winter übersteht

Der Chef eines auf die Glasreinigung spezialisierten Unternehmens stellt sich natürlich auch auf diese Schwankungen ein: In der Saison muss das Geld verdient werden, damit man die schwachen Monate überleben kann. In Januar und Februar rinnt einem das Geld aus den Händen: Die Versicherungsraten stehen weiterhin an, Gehälter müssen bezahlt werden, die Leasingraten setzen in dieser Zeit nicht aus. Und wenn es dann im März endlich wieder losgeht müssen erst einmal die Löhne, das Finanzamt, die Krankenversicherung bezahlt werden, bevor die ersten Rechnungen im Jahr auf dem Konto ankommen.

Was macht der Chef der Glasreinigung im Winter?

Heißt aber ‚wenig Arbeit im Winter’ automatisch auch ‚wenig Arbeit für den Chef’? Wohl in den meisten Fällen nicht. Jetzt geht es darum, anstehende Optimierungen vorzunehmen, Geräte und Maschinen zu prüfen, Neu- und Ersatzbeschaffungen vorzunehmen, die Jahresplanung zu erstellen, Bewerbergespräche zu führen, Schulungen und Qualifizierungen vorzunehmen, strategische Unternehmensentscheidungen zu treffen und vieles mehr. Ich habe mir im Laufe der letzten Monate eine richtige Liste erstellt, was ich alles machen will. Bin gespannt, was ich davon alles schaffe. Sind Sie daran interessiert zu erfahren, wie das Ergebnis war?

Viele Grüße

Karl Wachenfeld  – KlarOs®

 

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