Guter Vorsatz für 2017: Es gibt Lösungen für den Glasreiniger

Ein befreundeter Kollege aus der Glas- und Gebäudereinigung kam vor ein paar Tagen mit der Bitte auf mich zu, ob ich mich nicht mal mit seiner Teilzeit-Bürokraft zusammen setzen könnte, denn in der Organisation laufe einiges nicht wirklich rund.

Im Gespräch stellte sich die Situation wie folgt dar:

Alle Termine wurden in ein Buch geschrieben. Angebote wurden auf Zuruf von der Büromitarbeiterin gemacht, die diese von zu Hause aus schrieb. Wenn die Rechnungen geschrieben werden sollten, setzte man sich zusammen und suchte mühsam aus dem Buch alle Daten (Ausführungstermine, Stunden, usw.) zusammen. Das Zusammentragen der Mitarbeiterstunden war chaotisch und führte sicher oft zu Fehlern. Die Nerven lagen nicht selten blank.

Sie können sich vorstellen, dass es hier keine klaren Abläufe und Verantwortlichkeiten gab – es war ein heilloses Durcheinander.

Um Lösungen für solch eine Situation zu finden muss man sich den normalen Arbeitsablauf in der Glasreinigung ins Gedächtnis rufen:

Angebotserstellung – Beauftragung – Stundenerfassung – Rechnungsstellung

Unser gemeinsam entwickeltes Konzept:

  • Die Angebotserstellung nach Vorgabe durch den Kollegen bleibt weiterhin bei der Bürokraft.
  • Auf einem einfachen Vordruck schreibt nun täglich der Kollege die Arbeitseinsätze (nach laufenden Auftragsnummern) ein.
  • Er ergänzt abends seinen ausgefüllten Vordruck mit den Stunden der Mitarbeiter und schickt dieses Blatt abends an seine Büromitarbeiterin.
  • Diese Blätter werden laut den laufenden Auftragsnummern für die Lohnabrechnung und die Kundenrechnungen dann abgearbeitet.

Wenn sich beide an diesen Ablauf halten führt das zu deutlichem Zeitgewinn und zur Arbeitsentlastung von Beiden. Vielleicht auch ein Vorschlag für Sie?

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein einen guten Rutsch ins neue Jahr – aber bitte mit weniger Stress!!

Karl Wachenfeld – KlarOs

Wird Ihr Versprechen beim Kunden wirklich eingelöst?

Lieber Glasreiniger, wissen Sie, ob Ihr Versprechen beim Kunden wirklich einlöst wird?

Bei der Besichtigung gucken wir uns die Aufgabe genau an, machen ein Aufmaß, besprechen Besonderheiten, gehen auf die Wünsche der Kunden ein – also eine typische Verkaufssituation.

Das Angebot geht zum Kunden und er beauftragt uns in der Hoffnung, dass seine Wünsche erfüllt werden.

Nun geht es in die praktische Umsetzung:

  • Der Termin für die Durchführung wird vereinbart
  • Die Mitarbeiter werden informiert, was zu tun ist
  • Der Termin wird mit dem Kunden vereinbart
  • Die Mitarbeiter sind vor Ort und reinigen
  • Die Mitarbeiter verabschieden sich

=     Der Erstauftrag beim Kunden ist durchgeführt

Die Rechnung wird gestellt und bezahlt.

Doch, wissen Sie, ob der Kunde mit der Ausführung zufrieden war und ob er wiederkommen wird?

Wenn Sie nicht nachfragen, wissen Sie es eigentlich nicht. Wenn er wiederkommt, können Sie davon ausgehen, dass er wohl zufrieden war. Aber Sie wissen es immer noch nicht sicher!

Deshalb empfehle ich, am Tag nach der Durchführung kurz beim Neukunden anzurufen oder ihm eine Mail zu fragen und nachzufragen,

  • ob alles so gelaufen ist, wie gedacht
  • ob wir beim nächsten Mal etwas anders/besser machen können
  • ob die Mitarbeiter freundlich waren
  • ob es Vorkommnisse gab, die der Chef wissen sollte

Ich habe gute Erfahrungen mit E-Mail-Vordrucken gemacht, wo man dann nur die Emailadresse und den Namen des/r Ansprechpartners/in einträgt und sie abschickt. Ist in einer Minute getan und trotzdem persönlich. Passiert bei mir aktuell leider auch nicht immer – auch ich hab meine bequeme Seite -, ich will das aber fest einführen.

E-Mails haben auch den Vorteil, dass man schnell Rückmeldungen bekommt, die man vielfältig nutzen kann. So als Referenz, als Darstellung einer Zufriedenheitsstatistik und natürlich auch als Verbesserung der eigenen Dienstleistung.

Vielleicht denken Sie, der hat einen Spleen oder das ist einfach zu viel Papierkram. Ich kann Ihnen aber aus Erfahrung sagen, dass diese Maßnahme stark zur Kundenbindung beiträgt und Ihre Dienstleistung weiterhin auf einem hohen Qualitätsniveau halten kann.

Ich wünsche Ihnen genug Zeit für die kleinen Dinge, die Ihre Kunden Ihnen danken!

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Sicherheit bei der Glas- und Fassadenreinigung

Jeder von uns weiß, dass unsere Arbeit oft Risiken birgt. Umso wichtiger, dass alle am Prozess Beteiligten umsichtig und sich der konkreten Gefahren bewusst sind.

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft hat für die Glas- und Gebäudereiniger die Broschüre ‚Gebäudereiniger – sicher und gesund im Beruf‘ herausgebracht, die wie folgt heruntergeladen werden kann:

http://www.bgbau.de/gisbau/publikationen/brosch/downloads/Gebaeudereiniger_72013.pdf

Aus meiner Sicht als Unternehmer hierzu einige Anmerkungen:

  • Schon bei der Objektbesichtigung muss genau bewertet werden, wo mögliche Risiken lauern. Diese zu übersehen kann günstig für den Auftraggeber, aber extrem teuer für uns als Auftragnehmer werden. Risiken müssen für alle Beteiligten – Auftraggeber, Mitarbeiter, Auftragnehmer – schriftlich festgehalten und bewertet (Kosten, Maßnahmen, Information) und berücksichtigt werden.
  • Für den Glasreiniger ist der Absturz mit das größte Sicherheitsrisiko. Oft bewegen wir uns in großer Höhe (auf dem Dach, auf dem Gerüst, auf der Leiter, auf der Hebebühne). Die Standfestigkeit der Gerätschaften (Leiter, Gerüst, Hebebühne) ist eine Grundvoraussetzung für unseren sicheren Arbeitseinsatz. Auf dem Glasdach/Dach sollten wir uns nicht von beschwichtigenden Aussagen einlullen lassen, sondern uns zusätzlich gegen Absturz absichern.
  • Wir als Unternehmer stehen nicht immer daneben und können nicht immer alles kontrollieren. Hier sind wir darauf angewiesen, dass unsere Mitarbeiter Ihre Fähigkeiten, aber auch Ihre Grenzen kennen und genau wissen, wo Sie die Bremse setzen müssen. Wirtschaftlicher Druck, der vom Vorgesetzten oder dem Chef kommt, erhöht das Sicherheitsrisiko absolut. Überschreiten Sie als Vorgesetzter selbst nicht die Grenzen, geben Sie Ihren Mitarbeitern das Gefühl, dass Sie sie nicht in Gefahr bringen wollen und auch morgen noch brauchen.
  • Sicherheitsgurte, Sicherheitsgeschirr, Türanker, u.ä. sollten in jedem Glasreinigungsbetrieb vorhanden sein und für den entsprechenden Auftrag herausgegeben werden.
  • Schulungen zur Arbeit auf Hebebühnen, Gerüsten, Leitern usw., durchgeführt von Fachkräften, helfen, die Aufmerksamkeit immer wieder aufrecht und wach zu halten. Unternehmerische Investitionen sind kalkulierbar, mögliche Unfälle nicht!
  • Die eingesetzten Geräte und Hilfsmittel wie Stromkabel, Leitern, Tritte u.ä. müssen immer wieder überprüft werden, ob Sie eingesetzt werden können oder repariert bzw. ausgetauscht werden müssen.
  • Aber denken wir doch auch bei unserer Arbeit an Dritte, die durch das Treppenhaus gehen und ausrutschen können, weil wir kein Hinweisschild aufgestellt haben oder ein Arbeitsgerät aus der Gondel fällt, weil wir sie nicht abgesichert haben…

Sorgen wir dafür, dass unsere Mitarbeiter nicht verunfallen. Dies ist nicht nur eine moralische Pflicht für uns als Unternehmer, sondern auch eine Notwendigkeit, um die wirtschaftliche Sicherheit unseres Betriebs nicht durch unkalkulierbar teure Strafen und hohe Kosten zu gefährden.

Ich wünsche Ihnen ein gutes, besser ein sicheres Händchen bei der Gefahrenbeurteilung und der gefahrlosten Durchführung Ihrer schwierigen Aufträge.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Tariferhöhung in der Glas- und Gebäudereinigung

Jedes Jahr das Gleiche: Die Tariferhöhung der Glas- und Gebäudereinigung tritt mit großer Regelmäßigkeit jeweils am 01.01. eines Jahres in Kraft. Man könnte denken: Toll, neues Jahr, neue Preise – aber so sehe ich das nicht. Abgesehen davon, dass ich persönlich die Ergebnisse der Tariferhöhung nicht immer nachvollziehen kann – warum gab es 2014 eine Lohnerhöhung in der Glasreinigung von 8,83 % – ist der Termin vielleicht für den Buchhalter ideal, keinesfalls aber für den Kunden.

Die Nachricht über die Tariferhöhung sollte vier Wochen vor Inkrafttreten unseren Kunden erreichen. Also informiert man ihn Ende November darüber, dass er ab 01.01. für seine Reinigungsleistung mehr bezahlen muss und verbindet das gleichzeitig mit einer schönen Vorweihnachtszeit, einem frohen Weihnachtsfest und einem guten Rutsch in einen höheren Rechnungsbetrag – nein, in das neue Jahr. Passt irgendwie nicht ganz!!!

Wie soll man diesen Spagat hinbekommen? Geht einfach gar nicht. Unglücklich, unglücklich, unglücklich! Aber gehen Sie bitte davon aus, dass sich an dem Termin der Tariferhöhung nichts ändert, schließlich läuft das so schon viele Jahre und die Tarifpartner haben Ihre Termine für die Zusammenkünfte der nächsten Jahre sicher schon in ihren Kalendern fest verbucht J.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien und einen guten Rutsch in ein für Sie gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Wie plane ich den Einsatz meines/r Glasreiniger/s für den nächsten Tag?

Am Schönsten und am Wirtschaftlichsten ist es, wenn ein Einsatz über den ganzen Tag geht und man keinen zweiten Einsatz planen muss. Doch das ist nun wirklich nicht immer der Fall.

Wenn ich mehrere Einsätze für den nächsten Tag plane, versuche ich so zu planen, dass die Einsatzorte möglichst nah beieinander liegen und die Fahrzeiten sich im Rahmen halten. Das muss nicht für jeden Standort zutreffen, für uns hier in Berlin aber sicher. (Die Fahrzeit einmal durch Berlin kann eineinhalb Stunden dauern!)

Jedem Einsatzort ist ja ein Angebotspreis hinterlegt. Diese Summe teile ich durch den Stundenverrechnungssatz, den ich erzielen möchte. Daraus ergeben sich die Stunden für den Einsatz in diesem Objekt. So mache ich es mit allen Objekten, die ich für den Tag plane.

Nehmen wir einmal an, unser Glasreiniger arbeitet in 3 Objekten mit 2 + 2,5 + 3 Stunden. Die Zeiten zwischen dem zweiten und dem dritten Objekt betragen geschätzte 10 Minuten und 20 Minuten.

Perfekt, der Glasreiniger arbeitet ca. 8 Stunden – der Einsatztag ist geplant.

Jetzt noch mit den Kunden die letzte Abstimmung vornehmen und die geplanten Startzeiten durchgeben.

Dann geht der Einsatzplan an den Mitarbeiter. Er enthält

  • Kundennamen
  • Genaue Adresse
  • Die zu erbringende Leistung
  • Besonderheiten (die dreiteilige Leiter, u.ä)
  • Die Startzeit (zirka) in den Objekten

Aus meiner Erfahrung ist es sinnvoll, diese Infos per Email an die Mitarbeiter zu schicken, die diese im Normalfall auf ihrem Handy haben und danach arbeiten können.

Ein bisschen schwieriger wird es, wenn Sie für 4 oder 6 Mitarbeiter planen müssen. Ich habe da gute Erfahrungen mit Tabellenkalkulationen (Excel) gemacht. Die können helfen, die Eingaben nach Autos und Startzeiten zu sortieren. Da kann einen schnellen Überblick geben und man spart viel Zeit!

Ich wünsche Ihnen ein gutes Händchen bei Ihrer Planung. So sind die Kunden zufrieden und die Fahrzeiten halten sich im Rahmen.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Aufzugreinigung: Auch der Glasreiniger kann an Grenzen stoßen

Letzte Woche wurde ich von einem Aufzughersteller zu einer Besichtigung eingeladen: Es ging darum, dass die verglaste Aufzugkabine zirka 4 Zentimeter an dem Glasschacht herunterlief.

Wie will man da das Außenglas der Kabine reinigen? Das wird schwierig! Wir kommen ja schon an viele Kabinenaußenflächen heran, so mit speziell gebogenen Stangen, aber auch mit Magneten – doch hier war es einfach zu eng. Was kann man da machen?

Das Kabinenglas ausbauen! Und hier kam das Spezialunternehmen aus der Glaserinnung ins Spiel: Der Meister guckte sich kurz an, wie die Rahmenelemente und die umlaufende Griffstange verschraubt waren und sagte nur kurz: „Ist machbar!“.

Sein Auftrag wird es sein, das Kabinenglas auszubauen – unsere, das stark verschmutzte und verkalkte Glas zu reinigen. Das Glas wird dann wieder eingebaut. Fertig!

Schön, mit Fachfirmen zusammen zu arbeiten, die wissen, wovon sie reden. Und wenn das dann Hand in Hand geht, umso besser!

Der Auftraggeber weiß, dass das nicht ganz günstig wird, aber jahrelang den Schmutz des Kabinenglases ansehen zu müssen ist sicher auch keine Lösung.

Ich habe mich gefreut, ein fachkompetentes Unternehmen neu kennen gelernt zu haben und werde es – wenn wir an Grenzen stoßen – sicher gern ansprechen und mit ihm zusammen arbeiten.

Der Kunde wird sich freuen, endlich wieder aus einer sauberen Kabine heraus gucken zu können!

Karl Wachenfeld – KlarOs

 

 

Liebe Glasreiniger aus Sachsen-Anhalt!

Heute hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit einem Auftraggeber aus Sachsen-Anhalt, der in seinem Bundesland ca. 90 Objekte unterschiedlicher Größe betreut. Er möchte gern die Glasreinigung von der Unterhaltsreinigung abtrennen und sucht qualifizierte Glasreinigungsfirmen aus der Region, um einzelne oder auch mehrere Aufträge gemeinsam durchführen zu lassen. Sein Interesse ist es, qualifizierte, regionale Glasreinigungsfachbetriebe zu finden, die nicht nur die fünfteilige Glasreinigungsleiter haben, sondern sich auch mit der Stangenreinigung unter Verwendung von entionisiertem Wasser auskennen und  über Erfahrung mit der Hebebühnentechnik verfügen.

Hier sind die Glasreinigungs-Unternehmen angesprochen, die sich bisher nicht an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen, aber über Fachkompetenz verfügen, regional denken und an einer langfristigen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Kunden interessiert sind.

Ich weiß, wir suchen die Nadeln im Heuhaufen!

Gibt es doch…

…. die Großen, die sehr global denken und mit dieser Vielfalt überfordert sind
….die kleinen Gebäudereiniger, die einen Glasreiniger haben, um die Fenster Ihre Objekte reinigen zu können
… die Einmannbetriebe, die mit dieser Anfrage überfordert sind

Nein, die sind es nicht, die der Auftraggeber sucht!

Es sind die Glasreinigungsfachbetriebe,

……mit vielleicht 4 oder 6 Mitarbeitern,
……die heute erfolgreich als Subunternehmer für die Großen arbeiten,
…..die noch keine Webseite besitzen,
…..die nachweislich seit Jahren am Markt erfolgreich agieren,
….die vielleicht bisher erfolgreich als Subunternehmer gearbeitet haben,
…..die keine Versicherungs-/Deckungssummen von mehreren Millionen Euro haben,
…..denen die Leistungserbringung wichtiger ist als teure Zertifizierungen,
…..die Ihren Kunden regelmäßig eine gute Leistung anbieten!

 Warum starte ich diesen Aufruf an die Glasreiniger aus Sachsen-Anhalt!

 Ich möchte diese besondere Gruppe der Glasreiniger stärken und würde mich freuen, gleichgesinnte Kollegen aus Ihrer Region am Glasreinigungs-Markt zu treffen!

Und warum bewerbe ich mich hier nicht selbst? Ich kommen aus Berlin. Da liegt die Antwort auf der Hand: Regionale Fachfirmen bezahlen den Ost-Tarif und haben keine weite Anreise/teure Zusatzkosten. Sie sind bei gleicher Leistung einfach deutlich kostengünstiger!

Melden Sie sich bei mir unter info@klaros-gmbh.de , ich gebe Ihren Kontakt umgehend weiter. Gern können Sie mich aber auch unter 0163 2562647 anrufen.

Nur Mut, es könnte sich für Sie/für Dich lohnen!

 Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs Dienstleistungs-GmbH

 

Oh, das kann teuer werden!

Lieber Glasreiniger, sein Sie nicht naiv! Das kann verdammt teuer werden!

Man hört es von den anderen:

  • Ihnen ist das Portemonnaie im Bus gestohlen worden.
  • Das Auto stand plötzlich morgens nicht mehr vor dem Haus.
  • Beim Einbruch sind wichtige Unterlagen/Geräte/Maschinen gestohlen worden.
  • Der Computer ist ohne Grund abgeschmiert und die Daten sind weg.
  • Das Handy ist ins Wasser gefallen…..

Und dann denkt man ‚Ich müsste da eigentlich auch was machen!‘ und Morgen ist es schon vergessen. Das Tagesgeschäft verdrängt es!

Aber was heißt es, wenn uns solches Dinge passieren?

  • Es kostete Geld, oft viel Geld
  • Es kostet viel Zeit und Nerven
  • Es bringt normale Abläufe total durcheinander
  • Es kann unser Geschäft gefährden
  • Es kann Kunden kosten
  • Es kann wichtige Kontakte unwiderruflich löschen

Seien Sie nicht zu naiv, versuchen Sie sich so gut wie möglich zu schützen:

  • Stecken Sie das Portemonnaie von der Gesäßtasche in die Hosentasche vorn, wenn Sie mit der Bahn fahren oder über den Markt schlendern…
  • Investieren Sie in ein gutes Autosicherungssystem. Oft tut es auch die alte Lenkradkralle.
  • Prüfen Sie, wie Einbruchsicher Ihr Haus, Ihre Wohnung, Ihre Geschäftsräume sind. Oft kann man schon für gut 1.000 € eine Sicherungssystem installieren und man hat eine gutes Gefühl, wenn man an zu Hause denkt. Und reduziert das Risiko.
  • Sichern Sie regelmäßig Ihre Daten am Computer. Das geht schon für wenig Geld, aber man muss es machen!
  • Sie haben viele Fotos auf dem Handy und Telefonnummern nur dort gespeichert? Gefährlich! Besonders dann, wenn man die Daten nicht zusätzlich regelmäßig auf dem Computer abgespeichert hat.

Ich hoffe, das kommt nicht zu oberlehrerhaft herüber. Es soll ein Anstoß sein über Ihre schwelenden Risiken nachzudenken und diese durch Ihr proaktives Handeln so gering wie möglich zu halten.

Noch wichtiger sind Erbregelungen, Kontovollmachten, Patientenverfügung, Betreuungsregelungen u.ä. Es kann uns jederzeit erwischen, packen wir unseren Notfallkoffer rechtzeitig!

Viel Glück bei Ihrer persönlichen systematischen Risiko- und Gefahrenabwehr.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

 

Private Kleinkunden als Glasreiniger weiter betreuen?

Der Markt der Glasreinigung ist groß und wenn man es richtig anstellt, gewinnt man immer mehr Kunden.

Doch genau da stellt sich die Frage: Will man das eigentlich? Braucht man mehr Umsatz? Was würde das für die Büroorganisation heißen? Muss man noch jemanden im Büro einstellen? Wie viele neue Glasreiniger muss man finden? Was muss man neu investieren (Auto, Ausrüstung, Gerätschaften, usw.)?

Neu-/Mehrumsatz heißt irgendwann:

  • Einstellung neuer Mitarbeiter
  • Investition in den Fuhrpark, Gerätschaften, Materialien, Ausrüstung, Kleidung usw.
  • Aufstockung der Bürostunden, vielleicht sogar Neueinstellung
  • Vielleicht auch: Vergrößerung der Bürofläche
  • Vielleicht auch: Neuanmietung von Lagerräumen
  • Oft auch: Mehrarbeit für den Chef
  • und….

Sie haben die Wahl, denn es gibt mehrere Lösungsvorschläge:
 

  1. Der Neuumsatz wird eingearbeitet, die Neukunden werden bedient

Damit müssen Sie alle oben genannten Punkte bedenken und sich darauf einstellen: Personalsuche, Büro- und Lagerflächenanmietung, Investitionen, usw.

Ergebnis: Die Neukundengewinnung kostet zunächst Geld, der zu erwartende Gewinn wird erst später sichtbar.
 

2.  Sie spezialisieren sich weiter und halten den bestehenden Umsatz

Wie kann das aussehen?

Sie untersuchen Ihren eigenen Kundenstamm und prüfen, welche Kundengruppe Sie gern, besonders gut und profitabel bedienen. Sind das die Kleinkunden, sind das die mittelgroßen Kunden, sind das die Großkunden? Diese Frage müssen sie sich selbst beantworten. Wenn klar ist, was Ihre wichtigste Kundengruppe ist überlegen Sie, wie sie diese erweitern und die anderen beiden Gruppen vielleicht nur halten, diese vielleicht aber auch auf Dauer reduzieren.

Bsp.: Sie bedienen sowohl Privatkunden mit 50 € pro Auftrag, aber auch mittelgroße Kunden bis ca. 3.000 € pro Auftrag. Was kann man machen? Wohl wissend, das der Kleinkundenbereich sehr aufwändig und stark umkämpft ist und hier die Ein-Mann-Betriebe ihre Stärke haben könnte man wie folgt vorgehen: Sie geben alle Neuanfragen mit geringem Umsatz an einen mit Ihnen befreundeten Glasreiniger ab. Vielleicht übergeben Sie ihm sogar gegen einen kleinen Bonus einen Teil des bestehenden Kleinkundenstammes.

Der Vorteil für Sie: Ihre Bürostruktur, Personalstruktur, der Gerätepark, der Fuhrpark müssen nicht verändert werden. Sicher wird das zu einem besseren Betriebsergebnis führen, und vielleicht auch zur Arbeitsreduzierung. Schließlich müssen nicht mehr 80 sondern bald nur noch 50 Termine abgesprochen und nur noch 50 Rechnungen geschrieben werden, der Einsatzplan wird leichter …. Und Sie haben Zeit sich um Ihre Kundengruppe, die mittelgroßen Aufträge, zu kümmern.

Die psychologische Hürde dabei

Hört sich alles gut an, aber dies in die Praxis umzusetzen ist oft schwerer als gedacht. Schließlich hat man sich jahrelang um das Neukundengeschäft gekümmert, sich über jeden Neukunden gefreut – und jetzt soll man einige dieser liebgewonnenen Kunden einfach so abgeben? Das ist schwer, aber ich glaube, es kann die richtige Entscheidung sein.

Oder wollen sie unkontrolliertes Wachstum bei höherem Stresspotential und verzögerter Gewinnerwartung?

Treffen Sie Ihre unternehmerischen Entscheidungen mit Bedacht! Umsatz, Umsatz, Umsatz ist nicht alles! Manchmal muss man sich begrenzen, um erfolgreich zu sein.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Die Fenster wurden zwei Jahre nicht gereinigt. Und der Preis soll gleich bleiben?

Besichtigungen sind sehr wichtig, um den Kunden genau kennen zu lernen, die Leistung exakt zu definieren und den richtigen Preis zu bestimmen.

Oft sind die Fenster mindestens zwei Jahre nicht geputzt und der Aufwand ist entsprechend höher als normal. Ich biete dann gerne eine Erstreinigung zu einem höheren Preis an und stelle gleichzeitig die reduzierten Kosten für eine Folgereinigung vor, wobei hier ein jährlicher Turnus zugrunde gelegt wird.

Nun kommt es vor, dass wir die Fenster gereinigt haben und der Kunde uns nicht nach einem halben oder einem Jahr, sondern erst nach zwei – manchmal sogar nach drei – Jahre wieder neu beauftragt.

Für Jeden ist klar, dass der Reinigungsaufwand in diesem Falle deutlich höher ist als nach einem Jahr. Also sollte man hier – so denke ich – einen entsprechenden Grundreinigungszuschlag anbieten/nehmen, der in Abhängigkeit zur Durchführung der letzten Reinigung zu werten ist.

Ich denke, diese Regelung ist für alle Seiten fair –

  • für die, die jedes halbe Jahr ihre Fenster reinigen lassen,
  • für die, die nach zwei Jahren saubere Fenster haben wollen,
  • für uns Glasreiniger, deren Mehraufwand angemessen vergütet wird.

Unsere Preise sollten den Leistungen immer angepasst sein. So kann man langfristige vertrauensvolle Kundenbeziehungen aufbauen und Risiken reduzieren.

Ihr Karl Wachenfeld
KlarOs Dienstleistungs-GmbH