Glasreinigung – gute Mitarbeiter findet man schwer

Kennt man die Zahlen, wie viele Azubis die Ausbildung zum Glas- und Gebäudereiniger abschließen denkt man, dass es kein Problem sein wird den passenden Mitarbeiter zu bekommen.

Meine Erfahrungen sprechen da leider eine andere Sprache:

  • Auf Anzeigen bei Ebay-Kleinanzeigen erfolgt fast keine Rückmeldung
  • Bei Anzeigen in Tageszeitungen sieht es ähnlich aus
  • Über Branchenkontakte kommt man leider auch nicht weiter
  • Die Arbeitsagentur schickt Kontakte, die sich nicht melden bzw. signalisieren, dass sie kein Interesse haben

Wenn sich wirklich mal jemand – über welchen Kanal auch immer – meldet stellen sich zu viele Hürden für den Bewerber dar:

  • Erreichbarkeit der Arbeitsstellen
  • Arbeitsbeginn in den frühen Morgenstunden – teils ab 05:00 Uhr
  • Kündigung für den Zeitraum Januar und Februar (Winterzeit)

Ergebnis: die Nadel im Heuhaufen ist schwer zu finden.

Was kann man machen, um das Angebot interessanter zu gestalten? Ich weiß es nicht. Es kann doch keine Lösung sein, dass wir dem Bewerber mehr Geld für eine geringere Leistung anbieten!

  • Wir bezahlen konsequent den Tariflohn von aktuell 14,10 €/netto (2020).
  • Da wir auch im Privatkundenbereich arbeiten gibt es ab und zu ein Trinkgeld.
  • Die Fahrzeit zwischen den Objekten wird bezahlt.
  • Die Kleidung wird gestellt.
  • Die Mitarbeiter bekommen schon zum Monatsende 70% des zu erwartenden Lohns überwiesen.
  • Die Restzahlung erfolgt bei uns direkt nach der Erstellung der Lohnabrechnung durch den Steuerberater, als nach 3 bis 7 Tagen.
  • Die Urlaubsplanung erfolgt in gemeinsamer Absprache.
  • Die Mitarbeiter sind zu zweit mit Firmenwagen unterwegs.
  • Die für den Auftrag notwenigen Materialien, Gerätschaften und Chemie sind/ist immer im Auto.
  • Die Eigenverantwortung der Mitarbeiter wird groß geschrieben.
  • Wir sind an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert.

Was kann man darüber hinaus noch machen? Haben Sie Ideen?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Anregungen – oder vielleicht den Anruf eines Glasreinigers, der engagiert, zuverlässig und freundlich ist und gern bei uns in Berlin im KlarOs-Team mitarbeiten möchte.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Chancen und Risiken des Subunternehmers in der Glasreinigung

Die Vorteile als Subunternehmer in der Glasreinigung zu arbeiten sind vielfältig:

  • Sie brauchen keine Besichtigungen durchführen
  • Sie brauchen keine Angebote erstellen
  • Sie haben keine Werbekosten
  • Sie brauchen keine neuen Kunden zu finden
  • Sie brauchen keine Webseite, die auf Ihre Dienstleistungen aufmerksam macht
  • Sie müssen weniger Rechnungen schreiben
  • Sie brauchen Ihre Firmenwagen nicht mit Werbung zu bekleben

=     Ihre Dienstleistung kann günstiger angeboten werden! (Allerdings nur dem Generalunternehmer)

Die Nachteile und Risiken als Subunternehmer in der Glasreinigung zu arbeiten dürfen nicht unterschätzt werden:

  • Der Preis wird oft vom Generalunternehmer vorgegeben
  • Wenn am Markt wenig zu tun ist bekommen Sie vom Generalunternehmer weniger bzw. keine Aufträge
  • Die Auftragsabsprachen laufen ausschließlich zwischen Ihnen und dem Generalunternehmer
  • Aufgrund der Subunternehmersituation bauen Sie keine eigenständige Kundenkontakte auf
  • Im Normalfall werden Subunternehmer bei Großobjekten wie Krankenhäusern, Ministerien, großen Verwaltungen eingesetzt. Hier ist ausschließlich Schuppen angesagt.

Gerade aktuell in der Coronakrise wird deutlich, dass die Großen den Subunternehmerhahn ganz schnell zusperren können und er nur offen ist, wenn sie sich den Vorteil versprechen, eine sehr günstige Leistung bei Ihrem Sub einzukaufen. Das geht ausschließlich auf die Knochen und das Portemonnaie der Mitarbeiter des Subs.

Ich empfehle jedem Subunternehmen sich Schritt für Schritt seinen eigenen Kundenkreis aufzubauen. Ich weiß, das ist nicht leicht, aber es lohnt sich hier Zeit und Mühen zu investieren und über den eigenen Schweinehund hinwegzuspringen. Den eigenen Vertrieb aufzubauen ist wahrlich nicht leicht. Man muss zu den Kunden hingehen, ihnen zuhören, ein Angebot kalkulieren, einen Angebotsbrief schreiben/formulieren, individuelle Termine mit jedem Kunden absprechen, eine Webseite erstellen, Kundenkontakte pflegen und, und, und….

Wenn man sich noch nicht lange selbständig gemacht hat freut man sich über jeden Auftrag und natürlich ist es leichter seine in der Branche aufgebauten Kontakte eher zu nutzen als Privatpersonen, Unternehmer, Verwaltungsleiter, Büroleiter, Heimleiter, u.a. anzusprechen und ihnen Ihre Leistungen zu verkaufen/anzubieten.

Wichtig aus meiner Sicht ist nur, dass man weiß, wo man steht – aber auch, dass man weiß, wo man sein Unternehmen hinführen will.

Ich wünsche Ihnen auf diesem Weg viel Erfolg.

Karl Wachenfeld – KlarOs

Glasreinigung bei Regen – ist das möglich?

Ab und zu kommt es speziell im Privatkundenbereich vor, dass ich morgens einen Anruf bekomme und man mir mitteilt, dass die Glasreinigung heute nicht stattfinden kann, da es regnet.


Meine Argumente in diesem Fall:

„Regen ist im Normalfall komplett gereinigtes Wasser und hilft uns eher bei der Reinigung, da die Fensterfläche außen schon vorgespült ist. (Ausnahme: es hat sehr lange nicht geregnet und die Luft ist schmutzig.)“

„Meine Mitarbeiter arbeiten auch bei Regen und sind entsprechend gekleidet.“

„Der tägliche Einsatzplan für die Mitarbeiter ist entsprechend der arbeitsvertraglichen Stunden erstellt. Bei plötzliche Kundenabsage kann so kurzfristig kein Ersatz ‚im Trockenen‘ geschaffen werden.

Wann muss man wirklich umplanen und geplante Termine absagen?

Wenn Regen angesagt ist und man eine Dachwohnung mit Veloxfenstern hat.

Wenn es gewittert und man Kletter- oder Stangeneinsatz geplant hat.

Im zweiten Fall macht es Sinn immer einen kleinen Blick auf die Wetterentwicklung zu haben. So kann man vielleicht schon im Vorfeld manchen Anrufen ausweichen.

Viele Grüße von Karl Wachenfeld – KlarOs

 

Corona und Glasreinigung

Corona hat alle privaten und beruflichen Bereiche erfasst und stellt alles auf den Kopf, so auch die Branche der Glasreiniger.

Auch unsere Glasreinigungsbranche ist betroffen:

Komplett weggefallen sind die Aufträge aus dem medizinischen Bereich und aus den Ministerien. Das betrifft dann die die Großen unserer Branche. Sie haben aber meist die Möglichkeit die Glasreinigungskollegen in andere Bereiche hineinzustecken, sei das in den Bereich Grund- oder Baureinigung oder sie werden auch für Desinfektionsmaßnahmen einzusetzen.

Da die großen Gebäudemanagementunternehmen oft Nachunternehmer einsetzen wurde die Weitergabe von Aufträgen, die noch ausgeführt werden können, an ihre Subunternehmer weitestgehend eingestellt. Glasreinigungsunternehmer ohne eigenen Kundenkreis sind hier vom Auftragsrückgang besonders betroffen L.

Große Schwierigkeiten werden auch die kleinen Ein-Mann-Unternehmen haben, da sie meist Privatkunden bedienen und der Zugang in Wohnungen und Privathäuser von den Bewohnerinnen und Bewohnern aus Angst vor Ansteckung verwehrt wird.

Wie stellt sich KlarOs der Situation:

Wir von KlarOs haben, da unser Kundenspektrum sehr breit und der Anteil von Fremdaufträgen aus der Gebäudereinigung relativ gering ist, uns aktuell ausschließlich auf ‚kontaktferne‘ Aufträge (Treppenhäuser, Glasfassaden, Aufzugglas) konzentriert und die Arbeit in alle privaten und medizinischen Bereiche komplett eingestellt.

Gleichzeitig fahren wir in festen Zweier-Teams, so dass im Krankheitsfall nicht mehrere bzw. alle Teams ausfallen.

Aktuell haben wir genug zu tun, aber es ist natürlich eine unsichere Sache:

  • Wie schnell kann sich ein Mitarbeiter anstecken und dann fällt zumindest ein Team aus
  • Problem macht zur Zeit auch das Fehlen von Mitarbeitern durch die Kinderbetreuung

Alles nicht so einfach!

Was erwartet uns in der nächsten Zeit:

Auch wenn es Lockerungen der Auflagen gibt werden wir noch Monate mit dem Thema zu tun haben. Die Folgen für unsere Branche und die komplette Wirtschaft ist immens.

Hoffen wir, dass wir mit einem blauen Auge davon kommen und nicht krank werden!

Ja, bleiben Sie gesund.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

 

Sie wollen einen neuen Aufzug anbauen?

Sie haben ein mehrstöckiges Haus, vielleicht gerade das Dach ausgebaut oder eine Etage auf den Flachbau aufgesetzt, und wollen einen Aufzug anbauen.

Automatisch stellen sich da viele Fragen:

  • Kann ich den Aufzug im Treppenhaus – oft bei Altbauten – oder muss ich ihn Außen vor das Treppenhaus setzen?
  • Kann der Übergang vom Aufzug zum Zwischenplateau oder direkt auf die Wohnebene führen?
  • Wie wähle ich den richtigen Aufzugbauer aus? Soll ich einen großen oder einen regionalen ansprechen?
  • Worauf sollte ich beim Bau achten, um die Folgekosten (Wartung, Reinigung, u.a.) gering zu halten?

Die KlarOs-Antworten

Einige Antworten können wir von KlarOs geben, da die meisten Aufzugfirmen mit uns als Aufzugreiniger zusammen zusammenarbeiten und wir zirka 140 Aufzüge gemeinsam mit den Aufzugfirmen pro Jahr reinigen.

Der Standort des Aufzugs ergibt sich aus dem Bau des Treppenhauses.

Schlagen Sie die Gelben Seiten auf so fallen Ihnen schnell die bekannten und weltweit tätigen Aufzugfirmen auf. Versäumen Sie es aber nicht auch einmal einen Blick auf die Webseiten der regionalen Anbieter zu werfen.

Auf die Folgekosten achten

Woran sollte man aus der Sicht der Folgekosten – hier speziell der Reinigungskosten – achten:

  • Wenn der Aufzug direkt an das Haus gesetzt wird müssen Sie sich entscheiden, wie der Aufzug aussehen soll: drei Seiten verglast? Oder nur eine Seite verglast? Das ist eine Frage des Geschmacks und der Kosten. Glasreinigung ist teurer als Metallreinigung.
    Meine Empfehlung: Egal wie sie sich entscheiden, die verglaste Seite sollte bzw. die verglasten Seiten sollten sich auch in der Kabine wiederfinden. Somit ist der Blick nach außen gesichert.
  • Achten Sie darauf, dass der Abstand zwischen Kabine und Schachtglasfläche entsprechend groß ist, um das Kabinenglas außen reinigen zu können. Sie verhindern hierdurch mögliche zusätzliche Kosten für den einmaligen Glasausbau von ca. 700 Euro!!!
  • Wenn der Aufzug höher als 19 Meter ist wird die Außenreinigung der Aufzuganlage normalerweise durch den Industriekletterer ausgeführt. Bis 19 Meter Höhe kann man mit speziellen Teleskopstangen reinigen. Die Kosten mit Stange sind deutlich günstiger.
  • Achten Sie darauf, dass auf dem Aufzugdach außen nicht eine Dachrinne angebaut ist, über die das Seil des Industriereinigers läuft: Hier besteht die Gefahr, dass die Dachrinne zerdrückt wird.
  • Wenn auf dem Dach des Hauses keine natürlichen Sicherung (Schornstein o.ä.) vorhanden ist sollten auf dem Aufzugdach oben am Rahmen an jeder Seite jeweils ein Anker (=3!) gesetzt werden. Diese können nicht nur der Reiniger sondern auch der Maler, der Glaser oder jeder andere nutzen.
  • Schön ist es wenn der Ausstieg zum Dach über ein Dachfenster im Treppenhaus möglich ist und man nicht Mieter bitten muss, die eingesetzten Mitarbeiter durch die Wohnung zu lassen.
  • Wird die Kabine innen, die Aufzugtüren und die –rahmen mit Edelstahl ausgeschlagen schaffen Sie ein optimales Ambiente. Hier ergibt sich allerdings später das Problem, wie die Edelstahlflächen durch den Gebäudereiniger gereinigt werden. Meist pflegen sie sie dick mit entsprechenden Edelstahlprodukten ein, was unserer Meinung nicht zielführend ist. Eine regelmäßige Tiefenreinigung bringt den alten Glanz viel besser zur Wirkung und verhindert Griffspurenbildung.
  • Was sind sinnvolle Reinigungsturni? Unser Vorschlag:
    • Kabinenglas innen: wöchentlich durch den Treppenhausreiniger
    • Kabinenglas außen: halbjährlich durch den Aufzugreiniger
    • Schacht außen: mindestens alle zwei Jahre
    • Schacht innen: alle zwei, mindestens aber alle drei Jahre
    • Edelstahlgrundreinigung: halbjährlich

Wir hoffen Ihnen ein paar Anregungen gegeben zu haben und stehen für Ihre Fragen jederzeit zu Verfügung.

Ihr Karl Wachenfeld
KlarOs – Glas und Aufzugreinigung

Die Zukunft der Glasreinigung (05) + Architektentipp: Glasfassade 02 – die neue Art der Seiltechnik

Der Platz in den Städten wird immer enger. Unbebaute Grundstücke, die früher zu nah an der Bahn oder an einer befahrenen Straße lagen, werden immer häufiger bebaut. Die Fenster werden schallschutzisoliert und die Geschossfläche steigt.

Große und schwere Fenster zu bauen, die sich öffnen lassen, ist eine technische Herausforderung. Die Baukosten steigen in die Höhe.

Das Ergebnis ist, dass immer mehr Fensterflächen festverglast werden. Die Frischluft wird durch die Klimaanlage gespeist und der Lärm bleibt draußen. Natürlich spielt da auch der ästhetische Gesichtspunkt eine Rolle. Heute gehen viele Fensterelemente bis auf den Etagenboden herunter.

Baukosten sparen, Lärm draußen lassen – das ist die eine Seite.


 
Doch wie sollen diese Glasflächen gereinigt werden?

Mit Hebebühnentechnik – oft nicht möglich: Bäume, Traglast, bebaute Fläche, kein Zugang…
Mit Teleskopstange – begrenzt auf ca. 18 Meter, Stellfläche nicht gegeben…
Mit Fahrkorbanlage – teure Baukosten, Wartungskosten, sehr reparaturanfällig….

Hier eine Alternative zu Befahranlagen und Hubarbeitsbühnen:

Die Kombination aus einem umlaufenden Schienensystem – an der Attika oder im oberen Fassadenbereich des Gebäudes – und dem Einsatz einer einfach zu bedienenden akkubetriebenen Personenseilwinde macht es möglich, die alten Kletterzeiten deutlich zu reduzieren und – da man auf Knopfdruck ‚hochfahren‘ kann – den zeitraubenden Aufstieg durch das Treppenhaus zu vermeiden. Durch Kurvenelemente und Zwischenhalter kann das System über längere Strecken an den Fassadenverlauf angepasst und montiert werden.

Somit sind die Arbeitsflächen problemlos sowohl von unten nach oben als auch von links nach rechts befahrbar und die Arbeiten können schnell und kostengünstig durchgeführt werden.

Die Firma Skylotec GmbH – www.skylotec.com / info@skylotec.de – bietet sowohl das Schienensystem ‚Skyrail‘ als auch die Seilwinde ‚ACX‘ an.

Viele Fragen müssen vor der Entscheidung geklärt werden:

Bei der Bewertung der Baukosten und der Wartungskosten für die Glasreinigung wird es kompliziert. Hier muss man die unterschiedlichen Kosten und Vorteile gegeneinander auslosten:

  • Einbau von zu öffnenden Fenster contra Festverglasung
  • Nutzen für den Mieter: Lärmschutz
  • Einbaukosten des Schienensystems
  • Möglicherweise Anschaffung der Seilwinde ‚ACX‘
  • Vergleich des QM-Preises ‚Kletterleistung‘ – Seilwindenleistung – klassische Glasreinigung

Eine sehr interessante Fragestellung.

Und wenn Sie sich für den Einbau entschieden haben, müssen Sie noch das passende und kompetente Glasreinigungsunternehmen finden. Oft auch nicht ganz leicht.

Gern können Sie uns hierzu ansprechen!

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Video-Material:
https://www.youtube.com/watch?v=Ya7SZ0VpI6s
https://www.youtube.com/watch?v=JRTa9UA_qa4

Weitere Infos und Broschüre:

https://www.skylotec.com/eu_de/industrie/produkte/acx/
https://www.skylotec.com/media/content/images/PDF/WERK-1124-FLY-57_20190125_Web.pdf

Architektentipp Glasreinigung 01 – Die Stangenreinigung mit entionisiertem Wasser und Waschbürsten vom Boden aus

Sie planen eine Glasfassade mit festverglasten Elementen und möchten dem Bauherrn eine kostengünstige Lösung für die regelmäßige Reinigung der Fläche anbieten?


Dann achten Sie bitte bei der Planung auf folgendes:

  • Die Reinigung mit Stangen vom Boden aus kann bis in einer Höhe von ca. 18 Metern erfolgen

  • Die Fenster sollten nicht zu weit zurückgestellt sein = kein breites Fensterbrett

  • Optimal ist eine relativ ebene senkrechte Glas- und Rahmenfläche

  • Der Glasreiniger braucht eine Standfläche von ca. 1 bis 7 Metern von der Fassade aus

  • Die Standfläche sollte betretbar sein (Wegefläche, Rasenfläche, wenige Sträucher – keine Blumen oder Rabatten)

  • Ein Wasser- und ein Stromanschluss sollte in der Nähe der Glasfassade außen vorhanden sein

  • Eine Stangenreinigung möglichst halbjährlich eingeplant werden.


Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Karl Wachenfeld
KlarOsblog
030 89784373
info@klaros-gmbh.de

 

Die Zukunft der Glasreinigung (04) – ein zweiter Blick in die Zukunft

Wie wertet der Dienstleister die Kosten einer Reinigungsleistung?

Die Kosten setzten sich schwerpunktmäßig wie folgt zusammen:

Personalkosten + Geräte-/Maschinen-/Hebebühnenkosten = Gesamtpreis
Teilen wir die Gesamtkosten durch die Fläche kommen wir auf den Preis/m²

Geht es um kleine Reinigungsflächen so ist der Personaleinsatz hoch. Bei großen Reinigungsflächen zahlt sich ein gezielter Geräte- und Maschineneinsatz aus.

Hier unser Beispiel für eine hohe Flächenleistung durch einen speziellen Geräte- und Maschineneinsatz:


Die Reinigungsroboter von SERBOT AG – www.serbot.ch/de/

Gerätetyp 1:                      GEKKO SOLAR für Glasflächen bis zu einem Neigungswinkel von 45°, u.a. für Überdachungen und Solarflächen 

Die Quadratmeterleistung liegt bei ca. 500 bis ca. 1.000 m²/Stunde, abhängig von der gewählten Bürstenbreite.

Mögliche Hilfsmittel:     Hebearbeitsbühne

Voraussetzungen:        Keine großen Absätze oder Kanten (höher als 30 mm), maximale Spaltenbreite 200 mm. Wirtschaftlicher Einsatz ab ca. 500 m² sinnvoll

Dokumentationsfilm:    https://youtu.be/m20YpPDNtrU           

Gerätetyp 2:                   GEKKO FACADE und GEKKO FACADE MOBILE für senkrechte Glas- und Fassadenflächen

Die Quadratmeterleistung liegt bei ca. 400 m²/Stunde

Voraussetzungen:          Integration mit einer bestehenden Fassadenbefahranlage oder mit einer
                                        mobilen Lösung (verfügbar ab ca. Ende 2019). Keine großen Absätze oder
                                 Kanten (höher als 40 mm), maximale Spaltenbreite 200 mm.
                                        Wirtschaftlicher Einsatz ab ca. 2.000 m² sinnvoll.

Dokumentationsfilm:    https://youtu.be/Zj_h_6lvJik

Ihre Fragen können Sie gern direkt an Serbot richten: info@serbot.ch

Aufzugreinigung – Anschlagpunkte für den angebauten Glasaufzug

Viele Häuser im inneren Ring von Berlin sind um die Wende des 19. Jahrhunderts gebaut worden. In vielen Ínnenhöfen (Vorderhaus-, Seitenhaus- und Gartenhaus) wurden in den letzten Jahrzenten Glasaufzüge angebaut. Sie sind entsprechend der historischen Bauhöhe meist ca. 20 Meter hoch. Ist das Dachgeschoss ausgebaut haben sie oft eine Höhe von bis zu 24 Metern.


Wie werden diese Glasaufzüge aussen gereinigt?

Aus technischer Sicht der Glasreinigung bieten sich drei Möglichkeiten an:

  • Der Hebebühneneinsatz
  • Der Stangeneinsatz
  • Klettereinsatz


Welche Probleme ergeben sich bei welchem Einsatz?

Die Probleme beim Hebebühneneinsatz:
Stellmöglichkeiten, Gesamtgewicht, Durchfahrtshöhe/-breite, Kosten

Die Probleme bei Stangeneinsatz:
Realistisch nur bis zu einer Höhe von ca. 18 Metern möglich, schlechte Stellmöglichkeit (Kellereingang, Blumenrabatten, Fahrräder, u.a.)

Die Probleme beim Klettereinsatz:
Keine Anschlagpunkte vorhanden, Seil läuft über Dachrinnen (:Gefahr der Beschädigung)

Die genannten Probleme erschweren die Reinigung der Aufzuganlagen stark und grenzen die Einsatzmöglichkeiten ein.


Unsere Empfehlungen an Hausbesitzer, Architekten, Bauherren, Aufzugbauer:

  • Der Raum um den Aufzug herum muss frei begehbar sein
  • Der Aufzug sollte außen keine kantigen oder herausstehenden Rahmenelemente haben
  • Der Kletterer muss passende Anschlagpunkte finden. Diese können Schornsteine o.ä. sein. Hilfreich für den Industriekletterer, um sich dann direkt über dem Aufzug abzuseilen, sind Anschlagpunkte direkt oben auf dem Aufzugdach jeweils über den drei Glasseiten. Diese Einbauten sind kein wirklicher Kostenfaktor, aber ungeheuer hilfreich für sämtliche Arbeiten am Aufzug außen (Auswechseln von mattem Glas, Glasreinigung, Malerarbeiten, Fugenarbeiten, u.a.).

Die Baukosten sind das eine, die Unterhaltskosten das andere. Früh genug an später gedacht hilft manchmal ungemein J.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs Glas- und Aufzugreinigung

Parkuhren können auch Glasreiniger nerven

Das Parken wird nicht nur teuerer, es ist auch absolut lästig:

  • Die Parkuhr muss gefunden werden
  • Das Kleingeld muss da sein
  • Wie lange werde ich da sein?
  • Der Parkschein muss ins Auto gelegt werden.
  • Wenn man schneller zurück ist, ärgert man sich über die herausgeworfenen Kosten
  • Wenn man länger braucht, muss man noch mal nachlegen oder geht das Risiko ein, einen Strafzettel zu bekommen
  • Die Parkscheine müssen gesammelt werden.
  • Der Mitarbeiter muss den Parkschein im Büro abgeben und bekommt dafür sein verauslagtes Geld zurück.
  • Jeder einzelne Parkschein muss verbucht werden

Ein elendiger Aufriss, speziell in den größeren Städten mit vielen Parkzonen.


Ein Lösungsvorschlag

Durch Zufall bin ich auf elektronische Abrechnungssysteme für das Parken in Parkzonen gestoßen und habe mich für www.parknow.de entschieden. Ich muss Ihnen sagen, das ist eine echte Freude:

  • Man lädt die App herunter
  • Gibt seine Firmenadresse an
  • Meldet die Autos an
  • … und los geht es!


Die Nutzung von ParkNow

  • Sie kleben den ParkNow-Kleber rechts vorne ins Auto
  • Stellen Ihr Auto in der Parkzone ab
  • Sie öffnen die App
  • Die Karte zeigt Ihren Standort
  • Sie werden über die Parkzeiten und die Kosten informiert
  • Sie drücken ‚Parkvorgang starten‘
  • Sie gehen zu Ihrem Termin
  • Sie kommen zurück und drücken ‚Parkvorgang beenden‘
  • Ihnen wird die Parkzeit und Kosten (MINUTENGENAU!!!) angezeigt
    (Jeder Parkvorgang wird mit 25 Cent berechnet – oder mit 2,50 € einmalig monatlich)
  • Über die Parkhistorie in der App können Sie alle aufgelaufenen Kosten kontrollieren.
  • Am Monatsende bekommt die Firma die Gesamtrechnung.

Durch die minutengenaue Abrechnung bezahlen Sie sicher mit dem System nicht mehr als wenn Sie die Parkuhr füttern. Allerdings ist das Parken deutlich einfacher geworden.

Es gibt mehrere Parkapps. Bei ParkNow habe ich gesehen, dass man in vielen Städten in Deutschland abrechnen kann. Auch ist das Parken in einigen Parkhäuser möglich.

Siehe auch:

https://de.park-now.com
https://www.youtube.com/watch?v=qN9D4t2ZkV8
https://www.youtube.com/watch?v=4VZ92czPft8
https://www.youtube.com/watch?v=DdP0BzalCpY

Ich freue mich, wenn Ihnen ParkNow das Leben erleichtert.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs