Die Zukunft der Glasreinigung (05) + Architektentipp: Glasfassade 02 – die neue Art der Seiltechnik

Der Platz in den Städten wird immer enger. Unbebaute Grundstücke, die früher zu nah an der Bahn oder an einer befahrenen Straße lagen, werden immer häufiger bebaut. Die Fenster werden schallschutzisoliert und die Geschossfläche steigt.

Große und schwere Fenster zu bauen, die sich öffnen lassen, ist eine technische Herausforderung. Die Baukosten steigen in die Höhe.

Das Ergebnis ist, dass immer mehr Fensterflächen festverglast werden. Die Frischluft wird durch die Klimaanlage gespeist und der Lärm bleibt draußen. Natürlich spielt da auch der ästhetische Gesichtspunkt eine Rolle. Heute gehen viele Fensterelemente bis auf den Etagenboden herunter.

Baukosten sparen, Lärm draußen lassen – das ist die eine Seite.


 
Doch wie sollen diese Glasflächen gereinigt werden?

Mit Hebebühnentechnik – oft nicht möglich: Bäume, Traglast, bebaute Fläche, kein Zugang…
Mit Teleskopstange – begrenzt auf ca. 18 Meter, Stellfläche nicht gegeben…
Mit Fahrkorbanlage – teure Baukosten, Wartungskosten, sehr reparaturanfällig….

Hier eine Alternative zu Befahranlagen und Hubarbeitsbühnen:

Die Kombination aus einem umlaufenden Schienensystem – an der Attika oder im oberen Fassadenbereich des Gebäudes – und dem Einsatz einer einfach zu bedienenden akkubetriebenen Personenseilwinde macht es möglich, die alten Kletterzeiten deutlich zu reduzieren und – da man auf Knopfdruck ‚hochfahren‘ kann – den zeitraubenden Aufstieg durch das Treppenhaus zu vermeiden. Durch Kurvenelemente und Zwischenhalter kann das System über längere Strecken an den Fassadenverlauf angepasst und montiert werden.

Somit sind die Arbeitsflächen problemlos sowohl von unten nach oben als auch von links nach rechts befahrbar und die Arbeiten können schnell und kostengünstig durchgeführt werden.

Die Firma Skylotec GmbH – www.skylotec.com / info@skylotec.de – bietet sowohl das Schienensystem ‚Skyrail‘ als auch die Seilwinde ‚ACX‘ an.

Viele Fragen müssen vor der Entscheidung geklärt werden:

Bei der Bewertung der Baukosten und der Wartungskosten für die Glasreinigung wird es kompliziert. Hier muss man die unterschiedlichen Kosten und Vorteile gegeneinander auslosten:

  • Einbau von zu öffnenden Fenster contra Festverglasung
  • Nutzen für den Mieter: Lärmschutz
  • Einbaukosten des Schienensystems
  • Möglicherweise Anschaffung der Seilwinde ‚ACX‘
  • Vergleich des QM-Preises ‚Kletterleistung‘ – Seilwindenleistung – klassische Glasreinigung

Eine sehr interessante Fragestellung.

Und wenn Sie sich für den Einbau entschieden haben, müssen Sie noch das passende und kompetente Glasreinigungsunternehmen finden. Oft auch nicht ganz leicht.

Gern können Sie uns hierzu ansprechen!

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Video-Material:
https://www.youtube.com/watch?v=Ya7SZ0VpI6s
https://www.youtube.com/watch?v=JRTa9UA_qa4

Weitere Infos und Broschüre:

https://www.skylotec.com/eu_de/industrie/produkte/acx/
https://www.skylotec.com/media/content/images/PDF/WERK-1124-FLY-57_20190125_Web.pdf

Architektentipp Glasreinigung 01 – Die Stangenreinigung mit entionisiertem Wasser und Waschbürsten vom Boden aus

Sie planen eine Glasfassade mit festverglasten Elementen und möchten dem Bauherrn eine kostengünstige Lösung für die regelmäßige Reinigung der Fläche anbieten?


Dann achten Sie bitte bei der Planung auf folgendes:

  • Die Reinigung mit Stangen vom Boden aus kann bis in einer Höhe von ca. 18 Metern erfolgen

  • Die Fenster sollten nicht zu weit zurückgestellt sein = kein breites Fensterbrett

  • Optimal ist eine relativ ebene senkrechte Glas- und Rahmenfläche

  • Der Glasreiniger braucht eine Standfläche von ca. 1 bis 7 Metern von der Fassade aus

  • Die Standfläche sollte betretbar sein (Wegefläche, Rasenfläche, wenige Sträucher – keine Blumen oder Rabatten)

  • Ein Wasser- und ein Stromanschluss sollte in der Nähe der Glasfassade außen vorhanden sein

  • Eine Stangenreinigung möglichst halbjährlich eingeplant werden.


Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Karl Wachenfeld
KlarOsblog
030 89784373
info@klaros-gmbh.de

 

Die Zukunft der Glasreinigung (04) – ein zweiter Blick in die Zukunft

Wie wertet der Dienstleister die Kosten einer Reinigungsleistung?

Die Kosten setzten sich schwerpunktmäßig wie folgt zusammen:

Personalkosten + Geräte-/Maschinen-/Hebebühnenkosten = Gesamtpreis
Teilen wir die Gesamtkosten durch die Fläche kommen wir auf den Preis/m²

Geht es um kleine Reinigungsflächen so ist der Personaleinsatz hoch. Bei großen Reinigungsflächen zahlt sich ein gezielter Geräte- und Maschineneinsatz aus.

Hier unser Beispiel für eine hohe Flächenleistung durch einen speziellen Geräte- und Maschineneinsatz:


Die Reinigungsroboter von SERBOT AG – www.serbot.ch/de/

Gerätetyp 1:                      GEKKO SOLAR für Glasflächen bis zu einem Neigungswinkel von 45°, u.a. für Überdachungen und Solarflächen 

Die Quadratmeterleistung liegt bei ca. 500 bis ca. 1.000 m²/Stunde, abhängig von der gewählten Bürstenbreite.

Mögliche Hilfsmittel:     Hebearbeitsbühne

Voraussetzungen:        Keine großen Absätze oder Kanten (höher als 30 mm), maximale Spaltenbreite 200 mm. Wirtschaftlicher Einsatz ab ca. 500 m² sinnvoll

Dokumentationsfilm:    https://youtu.be/m20YpPDNtrU           

Gerätetyp 2:                   GEKKO FACADE und GEKKO FACADE MOBILE für senkrechte Glas- und Fassadenflächen

Die Quadratmeterleistung liegt bei ca. 400 m²/Stunde

Voraussetzungen:          Integration mit einer bestehenden Fassadenbefahranlage oder mit einer
                                        mobilen Lösung (verfügbar ab ca. Ende 2019). Keine großen Absätze oder
                                 Kanten (höher als 40 mm), maximale Spaltenbreite 200 mm.
                                        Wirtschaftlicher Einsatz ab ca. 2.000 m² sinnvoll.

Dokumentationsfilm:    https://youtu.be/Zj_h_6lvJik

Ihre Fragen können Sie gern direkt an Serbot richten: info@serbot.ch

Aufzugreinigung – Anschlagpunkte für den angebauten Glasaufzug

Viele Häuser im inneren Ring von Berlin sind um die Wende des 19. Jahrhunderts gebaut worden. In vielen Ínnenhöfen (Vorderhaus-, Seitenhaus- und Gartenhaus) wurden in den letzten Jahrzenten Glasaufzüge angebaut. Sie sind entsprechend der historischen Bauhöhe meist ca. 20 Meter hoch. Ist das Dachgeschoss ausgebaut haben sie oft eine Höhe von bis zu 24 Metern.


Wie werden diese Glasaufzüge aussen gereinigt?

Aus technischer Sicht der Glasreinigung bieten sich drei Möglichkeiten an:

  • Der Hebebühneneinsatz
  • Der Stangeneinsatz
  • Klettereinsatz


Welche Probleme ergeben sich bei welchem Einsatz?

Die Probleme beim Hebebühneneinsatz:
Stellmöglichkeiten, Gesamtgewicht, Durchfahrtshöhe/-breite, Kosten

Die Probleme bei Stangeneinsatz:
Realistisch nur bis zu einer Höhe von ca. 18 Metern möglich, schlechte Stellmöglichkeit (Kellereingang, Blumenrabatten, Fahrräder, u.a.)

Die Probleme beim Klettereinsatz:
Keine Anschlagpunkte vorhanden, Seil läuft über Dachrinnen (:Gefahr der Beschädigung)

Die genannten Probleme erschweren die Reinigung der Aufzuganlagen stark und grenzen die Einsatzmöglichkeiten ein.


Unsere Empfehlungen an Hausbesitzer, Architekten, Bauherren, Aufzugbauer:

  • Der Raum um den Aufzug herum muss frei begehbar sein
  • Der Aufzug sollte außen keine kantigen oder herausstehenden Rahmenelemente haben
  • Der Kletterer muss passende Anschlagpunkte finden. Diese können Schornsteine o.ä. sein. Hilfreich für den Industriekletterer, um sich dann direkt über dem Aufzug abzuseilen, sind Anschlagpunkte direkt oben auf dem Aufzugdach jeweils über den drei Glasseiten. Diese Einbauten sind kein wirklicher Kostenfaktor, aber ungeheuer hilfreich für sämtliche Arbeiten am Aufzug außen (Auswechseln von mattem Glas, Glasreinigung, Malerarbeiten, Fugenarbeiten, u.a.).

Die Baukosten sind das eine, die Unterhaltskosten das andere. Früh genug an später gedacht hilft manchmal ungemein J.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs Glas- und Aufzugreinigung

Parkuhren können auch Glasreiniger nerven

Das Parken wird nicht nur teuerer, es ist auch absolut lästig:

  • Die Parkuhr muss gefunden werden
  • Das Kleingeld muss da sein
  • Wie lange werde ich da sein?
  • Der Parkschein muss ins Auto gelegt werden.
  • Wenn man schneller zurück ist, ärgert man sich über die herausgeworfenen Kosten
  • Wenn man länger braucht, muss man noch mal nachlegen oder geht das Risiko ein, einen Strafzettel zu bekommen
  • Die Parkscheine müssen gesammelt werden.
  • Der Mitarbeiter muss den Parkschein im Büro abgeben und bekommt dafür sein verauslagtes Geld zurück.
  • Jeder einzelne Parkschein muss verbucht werden

Ein elendiger Aufriss, speziell in den größeren Städten mit vielen Parkzonen.


Ein Lösungsvorschlag

Durch Zufall bin ich auf elektronische Abrechnungssysteme für das Parken in Parkzonen gestoßen und habe mich für www.parknow.de entschieden. Ich muss Ihnen sagen, das ist eine echte Freude:

  • Man lädt die App herunter
  • Gibt seine Firmenadresse an
  • Meldet die Autos an
  • … und los geht es!


Die Nutzung von ParkNow

  • Sie kleben den ParkNow-Kleber rechts vorne ins Auto
  • Stellen Ihr Auto in der Parkzone ab
  • Sie öffnen die App
  • Die Karte zeigt Ihren Standort
  • Sie werden über die Parkzeiten und die Kosten informiert
  • Sie drücken ‚Parkvorgang starten‘
  • Sie gehen zu Ihrem Termin
  • Sie kommen zurück und drücken ‚Parkvorgang beenden‘
  • Ihnen wird die Parkzeit und Kosten (MINUTENGENAU!!!) angezeigt
    (Jeder Parkvorgang wird mit 25 Cent berechnet – oder mit 2,50 € einmalig monatlich)
  • Über die Parkhistorie in der App können Sie alle aufgelaufenen Kosten kontrollieren.
  • Am Monatsende bekommt die Firma die Gesamtrechnung.

Durch die minutengenaue Abrechnung bezahlen Sie sicher mit dem System nicht mehr als wenn Sie die Parkuhr füttern. Allerdings ist das Parken deutlich einfacher geworden.

Es gibt mehrere Parkapps. Bei ParkNow habe ich gesehen, dass man in vielen Städten in Deutschland abrechnen kann. Auch ist das Parken in einigen Parkhäuser möglich.

Siehe auch:

https://de.park-now.com
https://www.youtube.com/watch?v=qN9D4t2ZkV8
https://www.youtube.com/watch?v=4VZ92czPft8
https://www.youtube.com/watch?v=DdP0BzalCpY

Ich freue mich, wenn Ihnen ParkNow das Leben erleichtert.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Die Zukunft der Glasreinigung (03) – ein erster Blick in die Zukunft

Der Kunde bewertet das Angebot im Normalfall nach der Leistung und dem Preis.

Der Dienstleister muss aus der breiten Palette seiner Möglichkeiten (Stange, Hebebühne, Befahranlage, Leiter, Kletterer, u.a.)  das passende Verfahren aussuchen, damit sein Angebot für den Kunden leistungsstark und wirtschaftlich attraktiv ist.

Wie wertet der Dienstleister die Kosten einer Reinigungsleistung?

Die Kosten setzten sich schwerpunktmäßig wie folgt zusammen:

Personalkosten + Geräte-/Maschinen-/Hebebühnenkosten = Gesamtpreis
Teilen wir die Gesamtkosten durch die Fläche kommen wir auf den Preis/m²

Geht es um kleine Reinigungsflächen so ist der Personaleinsatz hoch. Bei großen Reinigungsflächen zahlt sich ein gezielter Geräte- und Maschineneinsatz aus.

Hier unser erstes Beispiel für eine hohe Flächenleistung durch einen speziellen Geräte- und Maschineneinsatz:


Die Reinigungsroboter von hyCleaner – www.tg-hylift.com

Gerätetyp black solar:                  Solarflächen bis zu einem Neigungswinkel von 35°
Gerätetyp hyCLEANER blue:      Glasflächen bis zu einem Neigungswinkel von 35°

Die Quadratmeterleistung liegt bei 400 bis ca. 600 m²/Stunde
Gerät kaufen und Auftrag vergeben oder Dienstleistung inkl. Maschinennutzung kaufen

Voraussetzungen:                          Keine großen Absätze oder Kanten
                                                     Große Reinigungsflächen ab ca. 1.000 m²

Dokumentationsfilme:                 siehe youTube ‚hyCLEANER‘

Gerätetyp hyCLEANER red         Senkrechte Glas- und Fassadenflächen

Die Quadratmeterleistung liegt bei ca. 400 m²/Stunde
Gerät kaufen und Auftrag vergeben oder Dienstleistung inkl. Maschinennutzung kaufen

Voraussetzungen:                          Hebebühne als Hilfsmittel zum Erreichen der Flächen
                                                       Große Reinigungsflächen ab ca. 1.000 m²

Dokumentationsfilme:                 siehe youTube ‚hyCLEANER‘

Gerätetyp INDIVIDUELL:             z.B. Geschwungene verglaste Bahnhofsdachflächen
 (z.B. Hauptbahnhof Berlin, Bahnhof Südkreuz Berlin, Bahnhof Spandau, u.a.)

Auf die individuellen Gegebenheiten angepasste Geräte werden aus dem Baukastensystem erstellt.

Die Quadratmeterleistung liegt bei ca. 400 m²/Stunde
Gerät kaufen und Auftrag vergeben oder Dienstleistung inkl. Maschinennutzung kaufen

Voraussetzungen:          Spezielle Anforderungen
                                               Keine großen Absätze oder Kanten
                                               Große Reinigungsflächen ab ca. 3.000 m²

Ihr direkter Ansprechpartner: Herr Jörg Ignatius: joerg.ignatius@hyCLEANER.de

Nein, KlarOs arbeitet aktuell nicht mit dem hyCleaner. Aber es ist gut wissen, was auf uns zu kommt. Die KlarOs-Leistungen können Sie unter www.klaros-gmbh.de einsehen.

Ihr Karl Wachenfeld

Sind Sie ein auf die Glasreinigung spezialisiertes Unternehmen?

Liebe Kollegen aus der Glasreinigung,

Sie wissen selbst, die Liste der Anbieter von Glasreinigungs-/Fensterreinigungsarbeiten ist lang. In Berlin über 1.000 Anbieter. Da sind

  • die Ein-Mann-Betriebe,
  • die Gebäudereiniger mit ein bis zwei Mitarbeiter, die auch das Glas reinigen können,
  • die wenigen Betriebe, die sich ausschließlich auf die Glasreinigung spezialisiert haben
  • und die großen Gebäudereiniger mit einer Glasreinigungsabteilung.

Wenn Sie zu der kleinen Gruppe gehören, die sich als Unternehmen auf die Glasreinigung spezialisiert hat und in der Saison – März bis Dezember – mindestens 4 Glasreiniger beschäftigt, würde ich Ihr Unternehmen gern in meine Liste aufnehmen und diese Informationen an meine Blogleser weiterreichen. Da der Blog monatlich zirka 1.000 Besucher zählt, ist dies eine für Sie kostenlose Werbemaßnahme.

Warum mache ich das?

Meine Erfahrungen sagen, dass die Kunden mit Ihren speziellen Aufgaben oft hilflos vor dem breiten Glasreinigungsangebot stehen und nicht wissen, welche Firma Sie gezielt ansprechen sollen. Wenn sie uns finden sind sie sehr froh, da wir ihre Probleme lösen können. Mit dieser Aktion möchte ich unsere kleine Glasreinigungsgruppe – und somit auch mein Unternehmen – stärken!

Warum ist die Gruppe auf mehr als 4 Glasreiniger beschränkt?

Ich denke, dass in dieser Unternehmensgröße ein entsprechend breites Leistungsspektrum angeboten werden kann und möchte uns gerne von dem Ein-Mann-Betrieb abgrenzen.

Sind Sie interessiert, in diese Liste aufgenommen zu werden?

Dann schicken Sie mir bitte Ihre Antworten auf folgende Fragen zu:

  • Firmenname
  • Postleitzahl
  • Ort
  • Bundesland
  • Telefonnummer
  • Email-Adresse
  • Webseite

Um Ihr Leistungsangebot beschreiben zu können, bitte ich um Ihre JA/NEIN-Antworten:

  • Klassische Glasreinigung bis 5-teilige Leiter
  • Arbeit mit wasserführenden Stangen und entionisiertem Wasser
  • Hebebühneneinsatz
  • Klettereinsatz (Industriekletterer)

Ich freue mich über Ihre Antworten und stehe für Ihre Fragen jederzeit gern zur Verfügung. Karl Wachenfeld
info@klaros-gmbh.de
0163 2562647

Nationale Vergabe von Reinigungsleistungen – ein Trugschluss

Immer wieder bekommt man mit, dass Unternehmen (Versicherungen, Handelsketten, Telefonanbieter, große Behörden, u.a.), die überregional tätig sind, ihre Reinigungsleistungen (Unterhalts- und Glasreinigung) in einem Gesamtpaket deutschlandweit ausschreiben. Worauf zielen Sie dabei ab?

  • Die Unternehmen möchten einen zentralen Ansprechpartner haben
  • Sie möchten zentral abrechnen und auswerten
  • Sie möchten zentral ausschreiben und vergleichen können
  • Sie möchten über den Auftragsumfang den optimalen Preis erzielen
  • Sie möchten die zentrale Leistungskontrolle haben
  • Sie möchten zentrale Vorgaben machen können

Geht Ihr Wunsch auf? Aus meiner Sicht nicht

Sicher gibt es einige große Unternehmen aus dem Bereich Facility Management und Gebäudemanagement, die sehr viele Regionen abdecken, aber im Normalfall nicht alle.

Was macht der Anbieter mit den Regionen, in denen er nur schwach oder gar nicht vertreten ist? Er versubt die Glas- und Gebäudereinigungsaufträge an Dienstleister der Region.

Unberücksichtigt bleibt hier, dass es starke regionale Anbieter gibt, die aufgrund Ihrer Nähe kostengünstiger sein und eine starke Kundenzufriedenheit vor Ort erzielen können.

In dem System der zentralen Vergabe müssen die Geschäftsleitungen des Auftraggebers und des Auftragnehmers zufrieden sein, dann läuft es. Die Unzufriedenheit vor Ort – also da, wo die Leistung erbracht wird – wird nicht selten heruntergespielt und bleibt oft unberücksichtigt.

Der große FM oder Gebäudereiniger ist nicht an den Klein- und Kleinstobjekten, die ja auch Bestandteil des Ganzen sind, interessiert. Er nimmt sie in Kauf, obwohl er selbst hiermit aufgrund seines Organisationsapparats im Normalfall überfordert. Auch sind für ihn die Wegezeiten oft so groß, so dass er hier punktuell teurer ist als ein Dienstleister vor Ort.

Bei einer zentralen Vergabe bleiben Besonderheiten vor Ort unberücksichtigt, da der Dienstleister nicht jedes Objekt besichtigen kann und oft pauschal anbietet angeboten wird..

Unsere Branche hat ihre regionalen Spezialitäten. Sei es das Angebot an Reinigungskräften oder die Tarifunterschiede zwischen Ost und West. Dies bleibt bei einer zentralen Vergabe eher unberücksichtigt.


Eine Empfehlung an die Auftraggeber, die überregional ausschreiben möchten

  • Fragen Sie bei den großen Anbietern genau nach, welche Regionen sie optimal abdecken und welche sie nicht gut abdecken.
  • Unterscheiden Sie hierbei zwischen der Glasreinigung und der Unterhaltsreinigung. Sie werden feststellen, dass die Abdeckungen oft nicht deckungsgleich sind. Es gibt  Gebäudemanagementunternehmen, die in manchen Gebieten keine eigenen Glasreinigungstruppen haben, aber eng mit Vor-Ort-Subunternehmen zusammen arbeiten.
  • Finden Sie für die ‚weißen Flecken‘ starke regionale Dienstleister sowohl für die Unterhalts- als auch für die Glasreinigung.
  • Kombinieren Sie also überregionale und regionale Vergabe für beide Reinigungsleistungen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie regionalen Gebäude- und Glasreinigern vertraglich nicht die gleiche Versicherungssumme aufbürden wie den Großen. Unterscheiden Sie hier auch zwischen Gebäude- und Glasreinigung!
  • Bieten Sie den regionalen Unternehmen bei der Ausschreibung Ihre Hilfe an. Die Großen haben Abteilungen, die täglich nur Angebote schreiben. Bei den Kleineren liegt der Fokus auf der Auftragsumsetzung; eine große Papierflut ist da oft abschrecken.

Das Thema ist sehr breit. Hier sollten nur einige Gedanken vorgestellt werden. Ihre Fragen und Anmerkungen bitte jederzeit an info@klarosblog.de

Sind Sie an der KlarOs-Glasreinigung interessiert, empfehle ich Ihnen www.klaros-gmbh.de .

Ihr Karl Wachenfeld

Die Zukunft der Glasreinigung (02) – ein erster Blick nach vorn

Die Glasreinigung verbindet man seit 100 Jahren mit Leiter, Leder, Einwascher und Abzieher. Seit einigen Jahrzehnten – vielleicht seit den 50er Jahren – mit Hebebühnen.
Bei uns in Deutschland seit zirka 20 Jahren auch mit wasserführenden Stangen und Waschbürsten.

Ist damit die Entwicklung abgeschlossen? Sicher nicht! Aber in welche Richtung kann es gehen?

Resümieren wir: Was sind grundsätzlich die Eckpunkte der Glasreinigung?

  • Die Scheibe muss eingewaschen werden. Der Schmutz wird gelöst.
  • Das Schmutzwasser muss von der Scheibe entfernt werden.

Wurde früher ausschließlich mit dem feuchten Einwascher der Schmutz gelöst und die Scheibe danach abgezogen, werden heute die Flächen oft mit entionisiertem Wasser eingesprüht, mit Waschbürsten der Schmutz gelöst und die Fläche danach abgesprüht, so dass die Schmutzflotte abläuft.

Dieses zuletzt beschriebene Verfahren wird bei der schon heute genutzten Reinigung mit wasserführenden Stangen und Waschbürsten bei Glasfassaden, Treppenhäusern und kleiner Glasaufzügen angewandt.

Wenn man ehrlich ist, sollte man aber auch die Grenzen dieser neuen Methode benennen:
Die Stangen können heute bis zu einer Höhe von ca. 20 m eingesetzt werden – die Erreichbarkeit ist also begrenzt. Hat der Glasaufzug eine Höhe von 22 Metern muss man zu anderen, meist deutlich teureren Verfahren greifen. Da sind dann die alten Techniken (Hebebühne oder Kletterer) gefragt.

Neue Techniken in Sicht

Welche neuen technischen Entwicklungen könnten hier in Zukunft auf uns zukommen?

  • Können Sie sich vorstellen, dass eine Maschine mit Saugnäpfen die Glasfassade hochklettert?
  • Oder eine von Drohnen getragene Maschine die Glasfassade abwäscht?
  • Wären nicht auch Fenstersysteme möglich, in denen eine integrierte Waschbürste hochläuft?

Verrückte Ideen! Nein, gar nicht so abwägig.  

In den nächsten Blogartikeln gehen wir auf diese neuen Entwicklungen in unserer Branche ein.  

Wir wünschen allen unseren Bloglesern ein frohes neues Jahr. Bleiben Sie gesund und gestalten Sie Ihren Erfolg aktiv mit. Seien wir vorbereitet, auf das, was auf uns zukommt.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Die Zukunft der Glasreinigung (01) – ein Rückblick


Die Glasreinigung verbindet man seit 100 Jahren mit Leiter, Leder, Einwascher und Abzieher. Seit einigen Jahrzehnten – vielleicht seit den 50er Jahren – mit Hebebühnen.
Bei uns in Deutschland seit zirka 20 Jahren auch mit wasserführenden Stangen und Waschbürsten.

Doch gucken wir im ersten Schritt noch einmal 20 Jahre zurück, als zwei Entwicklungen zusammen kamen:

  • Die Stangen wurden aus Karbon gefertigt und waren entsprechend leicht
  • Auf technischem Wege konnte fast komplett gereinigtes Wasser hergestellt werden

Die Reinigung mit entionisiertem Wasser und Stangen war geboren

Jetzt konnten große Glasfassaden bis ca. 20 Meter vom Boden aus gereinigt werden. Obwohl deutlich günstiger als der Hebebühnen- und der Klettereinsatz dauerte es Jahre – und ist bis heute noch nicht komplett abgeschlossen -, bis sich die Technik in der Branche und am Markt allgemein durchsetzte. Das lag sicher zum einen daran, dass das Verfahren neu war und man es einfach nicht kannte, zum anderen aber auch daran, dass der Widerstand der Glasreiniger sehr groß war, sich mit dem Neuem, dem Unbekannten anzufreunden. Hatte man doch bis dahin immer die Glasreinigungsarbeiten vom Steiger aus klassisch durchgeführt. Man war eben daran gewohnt und der Mensch ist ein verdammtes Gewohnheitstier 🙂 .

Warum konnte sich nun diese neue Technik dann doch Schritt für Schritt durchsetzen?

  • Die Reinigungsleistung war gut, oft sogar besser als von der Hebebühne aus
  • Sie war für den Kunden deutlich günstiger als die Arbeit von der Hebebühne aus oder durch Kletterer
  • Man konnte auch Bereiche reinigen, die keinen Hebebühneneinsatz zuließen
  • In den letzten Jahrzehnten wurde der Anteil der Glasflächen der Gebäude deutlich größer. Damit wurde der Druck auf die laufenden Kosten entsprechend größer

Doch ist das das Ende der Entwicklung in der Gebäudereinigung? Ich sage NEIN!

Im nächsten Blog werden wir ein neues innovatives Entwicklungsmodell vorstellen, das uns ein wenig  in die Zukunft entführt. Gehen Sie einfach den Weg mit – noch ist es Zukunftsmusik. Aber erinnern wir uns: Viele Jahrzehnte hat man über das Buch ‚Neunzehnhundertvierundachtzig‘ von George Orwell geschmunzelt. Seit Jahren tut man das nicht mehr.

Ich freue mich schon auf den nächsten Blog – und auf Ihre Rückmeldungen.

Ihr Karl Wachenfeld  – KlarOsblog

Die KlarOs-Reinigungsleistungen finden Sie unter www.klaros-gmbh.de