Aufzugreinigung – Anschlagpunkte für den angebauten Glasaufzug

Viele Häuser im inneren Ring von Berlin sind um die Wende des 19. Jahrhunderts gebaut worden. In vielen Ínnenhöfen (Vorderhaus-, Seitenhaus- und Gartenhaus) wurden in den letzten Jahrzenten Glasaufzüge angebaut. Sie sind entsprechend der historischen Bauhöhe meist ca. 20 Meter hoch. Ist das Dachgeschoss ausgebaut haben sie oft eine Höhe von bis zu 24 Metern.


Wie werden diese Glasaufzüge aussen gereinigt?

Aus technischer Sicht der Glasreinigung bieten sich drei Möglichkeiten an:

  • Der Hebebühneneinsatz
  • Der Stangeneinsatz
  • Klettereinsatz


Welche Probleme ergeben sich bei welchem Einsatz?

Die Probleme beim Hebebühneneinsatz:
Stellmöglichkeiten, Gesamtgewicht, Durchfahrtshöhe/-breite, Kosten

Die Probleme bei Stangeneinsatz:
Realistisch nur bis zu einer Höhe von ca. 18 Metern möglich, schlechte Stellmöglichkeit (Kellereingang, Blumenrabatten, Fahrräder, u.a.)

Die Probleme beim Klettereinsatz:
Keine Anschlagpunkte vorhanden, Seil läuft über Dachrinnen (:Gefahr der Beschädigung)

Die genannten Probleme erschweren die Reinigung der Aufzuganlagen stark und grenzen die Einsatzmöglichkeiten ein.


Unsere Empfehlungen an Hausbesitzer, Architekten, Bauherren, Aufzugbauer:

  • Der Raum um den Aufzug herum muss frei begehbar sein
  • Der Aufzug sollte außen keine kantigen oder herausstehenden Rahmenelemente haben
  • Der Kletterer muss passende Anschlagpunkte finden. Diese können Schornsteine o.ä. sein. Hilfreich für den Industriekletterer, um sich dann direkt über dem Aufzug abzuseilen, sind Anschlagpunkte direkt oben auf dem Aufzugdach jeweils über den drei Glasseiten. Diese Einbauten sind kein wirklicher Kostenfaktor, aber ungeheuer hilfreich für sämtliche Arbeiten am Aufzug außen (Auswechseln von mattem Glas, Glasreinigung, Malerarbeiten, Fugenarbeiten, u.a.).

Die Baukosten sind das eine, die Unterhaltskosten das andere. Früh genug an später gedacht hilft manchmal ungemein J.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs Glas- und Aufzugreinigung

In eigener Sache: KlarOs sucht Mitarbeiter und Subunternehmer in Berlin. KlarOs sucht Partner in anderen Städten außerhalb Berlins

Das spezielle KlarOs-Angebot – Glas- und Aufzugreinigung –bildet exakt die Nachfrage vieler Kunden ab. Da ist es kein Wunder, dass die Anzahl der Kunden stetig steigt. Gleichzeitig hat sich ein fester Kundenstamm aufgebaut und die Zusammenarbeit mit den Aufzugfirmen wurde gefestigt.

Aus diesem Grund geht KlarOs ab sofort in zwei Richtungen:

  • Das Erfolgsmodell KlarOs-Berlin wird weiter ausgebaut.
  • KlarOs baut Partnerschaften in weiteren Städten Deutschland auf.

Erfolg wird von engagierten Menschen gemacht.


Unser aktueller Personalbedarf für Berlin:

KlarOs sucht Mitarbeiter (Vollzeit oder Teilzeit min. 30 Std/wtl.)

Sie sind ein gelernter oder erfahrener Glasreiniger, zuverlässig und freundlich, und möchten in einem Unternehmen arbeiten, dass Ihre Leistung wertschätzt und pünktlich und angemessen bezahlt.


KlarOs sucht Minijobber für Samstag

Sie arbeiten als Glasreiniger und möchten an einigen Samstagen im Jahr bei KlarOs arbeiten, um sich ein paar Euros dazuzuverdienen.


KlarOs sucht Subunternehmer

Sie sind Jungunternehmer in der Gebäudereinigung, engagiert und Leistungsstark, haben aber noch nicht genug eigene Kunden. Dann ist es sicher für Sie von Vorteil mit KlarOs punktuell zusammenzuarbeiten und Ihren Monatsumsatz deutlich auszubauen.

 

Unser aktueller Partnerschaftssuche in Deutschland:

KlarOs sucht Partner in anderen Städten Deutschlands

Sie sind Jungunternehmer in der Gebäudereinigung in einer anderen Stadt Deutschlands (nicht Berlin) oder wollen sich selbständig machen und streben eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und Unterstützung an, um den eigenen Kundenstamm zu erweitern und das Geschäft langfristig auf sichere Beine zu stellen.

Sie wollen sich eine neue Existenz in der Glasreinigung aufbauen und haben noch keine klare Vorstellung davon, wie das erfolgreich laufen kann (Kundensuche, Kalkulation, Verdienstmöglichkeiten, Investitionen, Bankgespräche, usw.)?

Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an um herausfinden, in wieweit die Zusammenarbeit für beide Seiten von Vorteil sein kann! Ihr Ansprechpartner: Ihr Karl Wachenfeld – info@klaros-gmbh.de

Die Wartung von Unger-Maschinen ist im Raum Berlin-Brandenburg möglich!

Eine persönliche Sichtweise auf die Entwicklung

Schon im Jahr 2005 habe ich die erste festinstallierte Osmoseanlage bauen lassen. Damals hatte mich einer meiner Großkunden, der die Information über die ‚neue Art der Glasreinigung‘ aus England mitgebracht hatte, „gezwungen“, dieses innovative System einzuführen.

Rückblickend lächele ich über die Größe der Maschine, über das 100-Liter-Fass, in dem das entionisierte Wasser aufgesammelt wurde, über den Transport der 60-Liter-Fässer, über die selbstgebaute mobile Pumpe und über die Schraubstangen, bei denen der Schwerpunkt auf ‚Schraub!-Schraub!-Schraub!..‘ lag.

Soweit ich mich erinnere baute die Firma Lewi in Deutschland die ersten Entionisierungs-Maschinen. Hier wurde das Wasser über das Harz in den Patronen komplett gereinigt. Die Patronen waren relativ groß und somit nicht sehr gut für den Transport geeignet, das Harz musste zur Freude der Herstellerfirma nach kurzer Zeit – da schnell verbraucht/verschmutzt -ausgewechselt werden. Ein wirklicher Vorteil war, dass man das Gerät direkt vor Ort einsetzen konnte.

Unger fing dann erst zirka 2007 mit den ersten kleinen Anlagen an, entwickelte diese aber stetig weiter, baute bald Osmoseanlagen mit Ionentauscher und bot damit dem Glasreinigungsmarkt ein  teures, aber im Verbrauch wirtschaftliches System an. 

Unger erkannte schnell, dass die Schraubstangen nicht sehr praxisfreundlich waren und stieg bald auf wasserführende Teleskopstangen um. Lewi hielt lange an den Schraubstangen fest, bietet aber heute auch Teleskopstangen an.

Aktuell sind die Anlagen und Stangen nicht günstiger geworden, allerdings hatte die praktische Erfahrung der Glasreiniger in diesen Jahren großen Einfluss auf Handhabung und Größe.  

Damit kam auf die Hersteller von diesen Glasreinigungsgerätschaften und –maschinen ein neues Problem zu: Konnten die Firmen bisher Ihre Produkte ohne Einweisung, Betreuung und Wartung verkaufen, ging dies bei einem erklärungsbedürftiges Verfahren nicht. Die Verkäufer mussten Ihren Kunden die Produkte vor Ort vorstellen, mussten beraten und bald mussten die Maschinen auch repariert und gewartet werden.

Wie dies Lewi macht, kann ich leider nicht sagen. Von Unger weiß ich, dass Sie sich schwer tun, Wartungszentren in den großen Metropolen – also vor Ort für den Glasreiniger – aufzubauen.

Aus diesem Grund bin ich sehr froh, dass es mit Johann-A. Meyer www.meyer-berlin.com einen Händler in Berlin gibt, der mir nicht nur meine Glasreinigungsprodukte verkauft sondern auch seit Neuestem die Unger-Geräte wartet und mögliche Reparaturen durchführt – mussten wir darauf doch ein Jahrzehnt warten!

Ihr Karl Wachenfeld – ein Pionier des Systems.

Unger:                  https://www.ungerglobal.com/de/
Johann A. Meyer: http://www.meyer-berlin.com

 

 

 

 

Öffentliche Aufträge – nein danke!

 

Schon interessant zu sehen, dass bei den Handwerkern und Dienstleistern das Interesse an öffentlichen Aufträgen deutlich abgenommen hat.

Wie kommt das? Kennen wir doch bei den öffentlichen Aufträgen für die Glasreinigung die Situation, dass oft zwanzig Bewerber bei einer Besichtigung mitgingen. Also eine Chance 20:1. Entsprechend waren die Preise am untersten Ende, wusste man, dass im Normalfall nur der Billigste (Jakob) eine Chance hatte. Auf eine realistische Kalkulation wurde bei der Auswertung kein Wert gelegt, Subunternehmer wurden für die Aufträge fest eingeplant. In Zeiten, wo man um Aufträge kämpfen musste hat man es sogar auf sich genommen, das umfangreiche Regelwerk zu bearbeiten und damit oft eine erhebliche Zeit und damit Geld in den Sand gesetzt.

Der Auftraggeber saß bei der Ausschreibung auf dem hohen Ross – die Glasreinigungsunternehmen waren die Bittsteller.

Doch das hat sich mit dem Bau- und Beschäftigungsboom deutlich geändert: Da der Auftragsbestand boomt, sind die Aufträge auskömmlicher geworden, das Handwerkerehrenwort zählt wieder, der Handwerker kann sich seine Aufträge und Kunden eher aussuchen – was liegt es da näher als die unattraktiven öffentlichen Aufträge nicht zu bearbeiten oder überzogene Abwehrangebote abzugeben?

Selbst Schuld, liebe öffentliche Auftraggeber!

  • Reduzieren Sie Ihr Papierwerk auf das Wesentliche
  • Werten Sie nicht nur den Angebotspreis, sondern auch die Kompetenz und die Referenzen der Angebote
  • Haben Sie keine Angst, langfristig mit vertrauensvollen Unternehmen zusammen zu arbeiten
  • Seien Sie bereit gemeinsam mit Ihren Dienstleistern/ Handwerkern Auftragsanforderung zu optimieren.
  • Trennen Sie Glasreinigungsaufträge von Gebäudereinigungsaufträgen, um auch kleineren qualifizierten Glasreinigungsunternehmen eine Chance zu geben
  • Verlangen Sie realistische Versicherungsprämien
  • Unterstützen Sie Ihren Dienstleister bei der Durchführung seiner Arbeit (Schlüsselausgabe, Büsche schneiden, Wasser anstellen, Standflächen für unsere Einsatzwagen definieren, Plätze frei räumen, Fensterbretter abräumen lassen, u.a.)
  • Definieren Sie einen realistischen Jahresturnus
  • Sorgen Sie für zügige Bezahlung

Dann finden Sie Dienstleister, die gern, vertrauensvoll und langfristig mit Ihnen zusammen arbeiten.

In diesem Falle würde ich mich mit meiner Firma auch an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen J.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Der Blütenstaub kann unsere Arbeit als Glasreiniger schnell zu Nichte machen!

Endlich ist es mal wieder richtig schön warm. Zumindest hier in Berlin! Seit Tagen scheint die Sonne und es blüht kräftig um uns herum. Jeder genießt das, die Außenplätze der Cafés sind voll, die Eisdielen haben Hochbetrieb.

Die Kehrseite der Medaille: Der gelbe Blütenstaub setzt sich überall hin: Auf die Autos, die Möbel in der Wohnung – und natürlich auch auf die Glasscheiben.

Letzte Woche haben wir die Fenster eines Seniorenheims gereinigt. Der Blütenflug war so stark, dass es am Freitag, als wir das Objekt abgeschlossen hatten, fast genauso aussah wie zum Anfang. Das ist total ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Die Blüten der Berliner und Brandenburger Kiefern und anderen Gewächsen sind förmlich explodiert und der Wind hatte sie flächendeckend verteilt.

Ich habe daraufhin mich mal im Internet schlau gemacht und auf Hinweise in der Zeitung geachtet:

Zum einen: Blütenstaub und Pollen sind das gleiche. Nicht jeder Pollenflug ist für Asthmatiker gefährlich. Der Pollenflug beginnt schon im Februar mit der Erle und Haselnuss und endet, nachdem alles geblüht hat, im Juli/August mit den Gräsern, dem Beifuß, der Nessel, der Goldrute und dem Gänsefuß. 

Aus diesem Grund kann man unseren Auftraggebern hier nicht wirklich Terminempfehlung geben. Man muss einfach Glück haben und nicht in eine Schönwetterperiode geraden, in der die Luft nicht von dem Regen gereinigt wird und der Regenstaub im Gully verschwindet.

Der einzige Hinweis vielleicht: Wenn Sie auf Sparkurs sind und Ihre Fenster nur einmal jährlich reinigen lassen, beauftragen Sie am besten im Juli oder August, wenn alles ausgeblüht hat.

Hier zwei Webadressen mit Pollenflugkalender und aktueller Pollenfluganzeige, auch interessant für Allergier:

www.donnerwetter.de/pollen/info.html
www.dwd.de/pollenflug

Ich hoffe, Sie sind kein Allergiker und finden immer den richtigen Termin für Ihre Fensterreinigung.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Wie plane ich den Einsatz meines/r Glasreiniger/s für den nächsten Tag?

Am Schönsten und am Wirtschaftlichsten ist es, wenn ein Einsatz über den ganzen Tag geht und man keinen zweiten Einsatz planen muss. Doch das ist nun wirklich nicht immer der Fall.

Wenn ich mehrere Einsätze für den nächsten Tag plane, versuche ich so zu planen, dass die Einsatzorte möglichst nah beieinander liegen und die Fahrzeiten sich im Rahmen halten. Das muss nicht für jeden Standort zutreffen, für uns hier in Berlin aber sicher. (Die Fahrzeit einmal durch Berlin kann eineinhalb Stunden dauern!)

Jedem Einsatzort ist ja ein Angebotspreis hinterlegt. Diese Summe teile ich durch den Stundenverrechnungssatz, den ich erzielen möchte. Daraus ergeben sich die Stunden für den Einsatz in diesem Objekt. So mache ich es mit allen Objekten, die ich für den Tag plane.

Nehmen wir einmal an, unser Glasreiniger arbeitet in 3 Objekten mit 2 + 2,5 + 3 Stunden. Die Zeiten zwischen dem zweiten und dem dritten Objekt betragen geschätzte 10 Minuten und 20 Minuten.

Perfekt, der Glasreiniger arbeitet ca. 8 Stunden – der Einsatztag ist geplant.

Jetzt noch mit den Kunden die letzte Abstimmung vornehmen und die geplanten Startzeiten durchgeben.

Dann geht der Einsatzplan an den Mitarbeiter. Er enthält

  • Kundennamen
  • Genaue Adresse
  • Die zu erbringende Leistung
  • Besonderheiten (die dreiteilige Leiter, u.ä)
  • Die Startzeit (zirka) in den Objekten

Aus meiner Erfahrung ist es sinnvoll, diese Infos per Email an die Mitarbeiter zu schicken, die diese im Normalfall auf ihrem Handy haben und danach arbeiten können.

Ein bisschen schwieriger wird es, wenn Sie für 4 oder 6 Mitarbeiter planen müssen. Ich habe da gute Erfahrungen mit Tabellenkalkulationen (Excel) gemacht. Die können helfen, die Eingaben nach Autos und Startzeiten zu sortieren. Da kann einen schnellen Überblick geben und man spart viel Zeit!

Ich wünsche Ihnen ein gutes Händchen bei Ihrer Planung. So sind die Kunden zufrieden und die Fahrzeiten halten sich im Rahmen.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Aufzugreinigung: Auch der Glasreiniger kann an Grenzen stoßen

Letzte Woche wurde ich von einem Aufzughersteller zu einer Besichtigung eingeladen: Es ging darum, dass die verglaste Aufzugkabine zirka 4 Zentimeter an dem Glasschacht herunterlief.

Wie will man da das Außenglas der Kabine reinigen? Das wird schwierig! Wir kommen ja schon an viele Kabinenaußenflächen heran, so mit speziell gebogenen Stangen, aber auch mit Magneten – doch hier war es einfach zu eng. Was kann man da machen?

Das Kabinenglas ausbauen! Und hier kam das Spezialunternehmen aus der Glaserinnung ins Spiel: Der Meister guckte sich kurz an, wie die Rahmenelemente und die umlaufende Griffstange verschraubt waren und sagte nur kurz: „Ist machbar!“.

Sein Auftrag wird es sein, das Kabinenglas auszubauen – unsere, das stark verschmutzte und verkalkte Glas zu reinigen. Das Glas wird dann wieder eingebaut. Fertig!

Schön, mit Fachfirmen zusammen zu arbeiten, die wissen, wovon sie reden. Und wenn das dann Hand in Hand geht, umso besser!

Der Auftraggeber weiß, dass das nicht ganz günstig wird, aber jahrelang den Schmutz des Kabinenglases ansehen zu müssen ist sicher auch keine Lösung.

Ich habe mich gefreut, ein fachkompetentes Unternehmen neu kennen gelernt zu haben und werde es – wenn wir an Grenzen stoßen – sicher gern ansprechen und mit ihm zusammen arbeiten.

Der Kunde wird sich freuen, endlich wieder aus einer sauberen Kabine heraus gucken zu können!

Karl Wachenfeld – KlarOs

 

 

Private Kleinkunden als Glasreiniger weiter betreuen?

Der Markt der Glasreinigung ist groß und wenn man es richtig anstellt, gewinnt man immer mehr Kunden.

Doch genau da stellt sich die Frage: Will man das eigentlich? Braucht man mehr Umsatz? Was würde das für die Büroorganisation heißen? Muss man noch jemanden im Büro einstellen? Wie viele neue Glasreiniger muss man finden? Was muss man neu investieren (Auto, Ausrüstung, Gerätschaften, usw.)?

Neu-/Mehrumsatz heißt irgendwann:

  • Einstellung neuer Mitarbeiter
  • Investition in den Fuhrpark, Gerätschaften, Materialien, Ausrüstung, Kleidung usw.
  • Aufstockung der Bürostunden, vielleicht sogar Neueinstellung
  • Vielleicht auch: Vergrößerung der Bürofläche
  • Vielleicht auch: Neuanmietung von Lagerräumen
  • Oft auch: Mehrarbeit für den Chef
  • und….

Sie haben die Wahl, denn es gibt mehrere Lösungsvorschläge:
 

  1. Der Neuumsatz wird eingearbeitet, die Neukunden werden bedient

Damit müssen Sie alle oben genannten Punkte bedenken und sich darauf einstellen: Personalsuche, Büro- und Lagerflächenanmietung, Investitionen, usw.

Ergebnis: Die Neukundengewinnung kostet zunächst Geld, der zu erwartende Gewinn wird erst später sichtbar.
 

2.  Sie spezialisieren sich weiter und halten den bestehenden Umsatz

Wie kann das aussehen?

Sie untersuchen Ihren eigenen Kundenstamm und prüfen, welche Kundengruppe Sie gern, besonders gut und profitabel bedienen. Sind das die Kleinkunden, sind das die mittelgroßen Kunden, sind das die Großkunden? Diese Frage müssen sie sich selbst beantworten. Wenn klar ist, was Ihre wichtigste Kundengruppe ist überlegen Sie, wie sie diese erweitern und die anderen beiden Gruppen vielleicht nur halten, diese vielleicht aber auch auf Dauer reduzieren.

Bsp.: Sie bedienen sowohl Privatkunden mit 50 € pro Auftrag, aber auch mittelgroße Kunden bis ca. 3.000 € pro Auftrag. Was kann man machen? Wohl wissend, das der Kleinkundenbereich sehr aufwändig und stark umkämpft ist und hier die Ein-Mann-Betriebe ihre Stärke haben könnte man wie folgt vorgehen: Sie geben alle Neuanfragen mit geringem Umsatz an einen mit Ihnen befreundeten Glasreiniger ab. Vielleicht übergeben Sie ihm sogar gegen einen kleinen Bonus einen Teil des bestehenden Kleinkundenstammes.

Der Vorteil für Sie: Ihre Bürostruktur, Personalstruktur, der Gerätepark, der Fuhrpark müssen nicht verändert werden. Sicher wird das zu einem besseren Betriebsergebnis führen, und vielleicht auch zur Arbeitsreduzierung. Schließlich müssen nicht mehr 80 sondern bald nur noch 50 Termine abgesprochen und nur noch 50 Rechnungen geschrieben werden, der Einsatzplan wird leichter …. Und Sie haben Zeit sich um Ihre Kundengruppe, die mittelgroßen Aufträge, zu kümmern.

Die psychologische Hürde dabei

Hört sich alles gut an, aber dies in die Praxis umzusetzen ist oft schwerer als gedacht. Schließlich hat man sich jahrelang um das Neukundengeschäft gekümmert, sich über jeden Neukunden gefreut – und jetzt soll man einige dieser liebgewonnenen Kunden einfach so abgeben? Das ist schwer, aber ich glaube, es kann die richtige Entscheidung sein.

Oder wollen sie unkontrolliertes Wachstum bei höherem Stresspotential und verzögerter Gewinnerwartung?

Treffen Sie Ihre unternehmerischen Entscheidungen mit Bedacht! Umsatz, Umsatz, Umsatz ist nicht alles! Manchmal muss man sich begrenzen, um erfolgreich zu sein.

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Starke Verkalkungen auf den Glasfassadenflächen an einem unserer Objekte

Immer wieder finden wir neue Kalkablagerungen auf den Scheiben. Die Verkalkungen beschäftigen uns schon, seitdem wir die Glasreinigung in diesem Objekt übernommen haben. Es handelt sich um ein vor einigen Jahren neu errichtetes Gebäude, das an seinen Außenflächen aus Beton und vielen Glasfassadenelementen besteht.

Und was passiert, wenn es regnet?

Das Regenwasser läuft über die Betonflächen oberhalb der Fenster, nimmt Kalke und Salze auf, und läuft dann weiter über die darunter liegenden Glasflächen, wo die Kalkpartikel sich zum Teil absetzen. Jeder Glasreiniger weiß: Diese Partikel verbinden sich chemisch stark mit dem Glas und sind im Rahmen der normalen turnusmäßig beauftragten Glas- und Rahmenreinigung nicht zu beseitigen.

Unsere Arbeitsweise

Hier muss regelmäßig – am besten halbjährlich – mit speziellen kalklösenden Reinigungschemikalien gearbeitet werden. Das Glas muss, um das Ergebnis zu sehen, mehrfach eingewaschen und abgezogen werden, Restverkalkungen müssen nochmals bearbeitet werden. Diese Arbeitsweise geht so lange, bis die Verkalkungen wirklich komplett beseitigt sind. Viel Arbeit heißt – hohe Kosten. So ist es nicht verwunderlich, wenn dieser intensive Arbeitsprozess die Kosten gegenüber der normalen Glasreinigung verdoppeln bis verdreifachen kann. Da in diesem Objekt unsere Kletterer für die Kubenreinigung eingesetzt werden, kann man sich vorstellen, wo das hinführt.

Die Abhängigkeit vom der Wetterseite

Im oben benannten Objekt sind insbesondere die dem Wetter zugewandten Flächen aktuell stark verkalkt.

Das unterschiedliche Verhalten der Bewohner

Interessant für mich zu beobachten ist, dass die Mieter sehr unterschiedlich auf dieses Problem reagieren. Für die Hausverwaltung kann das zu einem Dauerstress ausarten.

Das Grundproblem liegt bei den Architekten

Das Grundproblem liegt aus meiner Sicht bei den Architekten, die dieses Problem nicht erkannt haben. Grundsätzliche Abhilfe könnte geschaffen werden, wenn Wasserabweiser angebaut würden, so dass das Wasser von den Fenster ferngehalten wird. Aber das ist extrem teuer und stellt einen tiefen Eingriff in das Bild des Bauwerks dar.

Was können wir als Glasreiniger in diesem Falle tun?

Aus meiner Sicht sollte man jährlich, aber mindestens alle zwei Jahre eine komplette Bestandsaufnahme der Verkalkung aller Fenster vornehmen und Sie von den Kosten her bewerten. Hierbei ist zu berücksichtigen, ob sich die Verkalkungen auf Festverglasungen, aber auch auf zu öffnenden Fenstern oder auf den Glaskuben befinden.

Haben Sie ähnliche Probleme? Dann schildern Sie sie hier.

Karl Wachenfeld – KlarOs

VHS-Seminare: Existenzgründung in der Glasreinigung

 Die Volkshochschule (VHS) ist eine gute Möglichkeit sich zu informieren und zu qualifizieren!

Letzte Woche hatte ich einen Access-Kurs (Datenbankprogramm) bei der Volkshochschule Treptow/ Köpenick besucht.

Ich muss sagen, das war ein voller Erfolg: Der Dozent war hochqualifiziert und hat die Themen sehr gut herübergebracht, die Lerngruppe war absolut motiviert und die Kosten waren durch die Subventionierung des Senats absolut günstig. Was will man mehr?!

In einem großen Flyerständer fand ich auch einen Flyer zum Thema ‚BWL – Existenzgründung‘. Den habe ich mir gleich eingesteckt und möchte Sie hier kurz über den Inhalt informieren:

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Der ‚Basiskurs für Existenzgründer/innen‘ informiert über das fachliche und persönliche Anforderungsprofil und bereitet auf die einzelnen Schritte bei der Gründung vor.

60 €, 16 Unterrichtsstunden, 4 Donnerstage von 18.00-21.15 Uhr

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Der Kurs zur ‚Existenzgründung‘ führt Sie Schritt für Schritt in die Selbständigkeit, prüft die Kandidaten bezüglich Ihrer unternehmerischen Fähigkeiten und ihren Weg zum eigenen Unternehmen. Sie lernen den Businessplan, Finanzierungskonzepte und wichtige Formalien kennen.

85 €, 18 Unterrichtsstunden, 1 x Montag bis Mittwoch von 09.00-16.00 Uhr

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Im Kurs ‚Das kaufmännische Einmaleins‘ stehen die Zahlen im Mittelpunkt, u.a. die Buchführung, der Marktpreis, die Kostenrechnung. Ich weiß, das erscheint sehr trocken, gerade, wenn man von seiner eigenen Unternehmensidee begeistert ist, aber Zahlen sind absolut wichtig! Wie viele sind schon mit der buntesten Idee untergegangen, weil sie nicht wirtschaften konnten.

30 €, 6 Unterrichtsstunden, 1 x dienstags von 9.00-16.00 Uhr

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Fördermittel – für Existenzgründer und kleine bis mittlere Unternehmen – können helfen, die erste und schwierigste Phase der Gründung besser zu überstehen.  Hier gibt’s viele Informationen und praktische Tipps.

31 €, 6 Unterrichtsstunden, 1 x samstags von 09.00-16.00 Uhr

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Der Kurs ‚Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre‘ gibt einen umfassenden Einblick in viele betriebswirtschaftliche Themen, so z.B. aus dem Arbeitsrecht, der Finanzierung, der Steuer, der Kalkulation und des Marketings.

155 €, 36 Unterrichtsstunden, 12 x montags von 18.00-21.15 Uhr

Ja, ich kann jedem Existenzgründer nur raten, hier einen Kurs zu buchen! Volkshochschulkurse gibt es ja in jedem Bezirk von Berlin, aber das Angebot in Treptow-Köpenick hat mich überzeugt:

Telefon: 90297-4055 (Mo – Do 17 – 19 Uhr, Di + Do 10 – 12 Uhr) E-Mail-Kontakt: anmeldung@vhstk.de www.vhs-treptow-koepenick.de

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs GmbH