Worauf sollte der Kunde bei der Beauftragung der Glasreinigung achten, um keine Überraschungen zu erleben

Sie wollen Ihre Fenster reinigen lassen? Dann empfehlen wir Ihnen folgende Punkte zu berücksichtigen:


Der erste Schritt:

Der Besichtigungsbesuch bei Ihnen zur Erstellung des Angebotes schafft für beide Parteien Sicherheit:

Die Leistung kann eingeschätzt werden, die Kundenwünsche werden berücksichtigt und der Umfang der Arbeiten wird durch die Aufmaßerstellung erfasst. Somit passen Leistung und Preis zusammen und bilden eine gute Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Im optimalen Fall erstellt der Glasreiniger Ihnen aufgrund der Informationen ein umfassendes Angebot, benennt die Leistungen, erklärt seine Arbeitsweise und gibt Ihnen weitere Hinweise und nennt Voraussetzungen für den problemlosen Ablauf bei der Durchführung.


Achtung: Missverständnisse, die schnell entstehen können:

Bsp. 1: Der Kunde erwartet, dass seine Fenster, die zwei Jahre nicht gereinigt wurden, komplett sauber werden. Das ist nicht einfach umzusetzen. Immer mit mehr Zeiteinsatz = Kosten verbunden. Kann In keinem Fall zu einem ‚normalen Glasreiniger-Preis‘ angeboten werden. Die Erwartungen sollten klar benannt werden.

Bsp. 2: Der Kunde erwartet, dass seine Fenster, die lange Zeit nicht gereinigt wurden, komplett sauber werden. Allerdings stellt der Glasreiniger, nachdem eingewaschen und abgezogen wurde fest, dass das Glas stark verkalkt ist. Dies konnte, als die Fenster noch schmutzig waren, nicht erkannt werden. Eine ergänzende Kalkentfernung ist mit einem deutlich erhöhten Zeitaufwand verbunden, die nicht eingepreist wurde und auch den geplanten Zeitrahmen sprengen würde. Meine Empfehlung: bei einer Folgereinigung die Kalkentfernung mit einzuplanen. Hier ist wiederum die Abstimmung zwischen AG und AN notwendig.

Bsp. 3: Der Kunde stellt nach der Glas- und Rahmenreinigung fest, dass die Fenster stark verkratzt sind und verbindet dies mit einer unsachgemäßen Durchführung der aktuellen Reinigungsarbeiten. Die zeitliche Nähe zwischen der gerade durchgeführten Glasreinigung und dem Auffinden der Kratzer spricht genau dafür. Allerdings: Erfahrungsgemäß entstehen die meisten Kratzer bei der Baureinigung! Im Einzugsstress wird nicht genau hingesehen. Dann werden die Fenster schmutzig und man sieht die kleinen Kratzer sowieso nicht. Wenn dann das Glas sauber ist und die Sonne in dem richtigen Winkel einfällt – gut zu sehen in den Monaten Januar bis März – sieht man die Kratzer am besten – und der Aufschrei ist groß und die Probleme sind vorprogrammiert. Ein ähnliches Aha-Erlebnis kann man natürlich auch bei alten Fenstern, die gerade gereinigt wurden, haben.

Wichtig ist festzuhalten, welche Ergebnis gewünscht und welches Arbeitsverfahren durchgeführt werden soll.


Die Unterscheidung:

Wir unterscheiden in der Glasreinigung zwischen der ‚normalen Glasreinigung‘ und der Glasgrundreinigung

Die ‚normale Glasreinigung‘ wird halbjährlich, mindestens aber jährlich durchgeführt. Hier wird das Glas eingewaschen und abgezogen, der Rahmen mit einem feuchten Tuch abgewischt.

Bei der Grundreinigung wird das Glas und der Rahmen eingewaschen, mit der Klinge werden die groben Verschmutzungen abgeklingt und, wenn verabredet wird spezielle Chemie/Pulver zur Kalkentfernung eingesetzt. Das Fenster wird nochmals eingewaschen und abgezogen. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis das Fenster sauber ist. Hier können die Kosten doppelt bis vierfach höher sein als bei der regelmäßigen Reinigung.

Umsicht ist gefragt!

Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs

Schreibe einen Kommentar