10 Jahre KlarOs – eine Erfolgsgeschichte der Glasreinigung

2006      Gründung von KlarOs Dienstleistungs-GmbH.           

KlarOs bietet speziell die Reinigung von feststehenden Glaselementen (Treppenhäusern, Glasfassaden) mit der Stangenreinigung an.

2007     Das Leistungsspektrum im Bereich der Glasreinigung wird um die 
             klassische Glasreinigung erweitert

2010     Unterhaltsreinigungsaufträge werden abgegeben, um sich ganz auf die 
             Spezialisierung im Bereich der Glasreinigung zu konzentrieren. Gleichzeitig     
             wird das Leistungsspektrum auf alle Bereiche der Glasreinigung (Hebebühne,
             Klettern, Befahranlage, Leiter, usw.) erweitert

2011     Erste Aufträge in der Aufzugreinigung werden durchgeführt. Zunächst nur Glas
             innen, dann auch außen, bald auch die komplette Aufzugreinigung innen.

2012     Die Zusammenarbeit mit den Aufzugfirmen intensiviert sich

2013     Der Umsatz knackt die Viertelmillionen-Jahresmarke (netto). Der Anteil an 
             Empfehlungen nimmt zu.

2014     Die Teams, der Fuhr-, der Geräte- und Maschinenpark sind komplett

2015     Die Glasreinigung spezialisiert sich auf kleinere, kompliziertere Aufträge. Der
             Kundenkreis kommt aus dem Bereich der Hausverwaltung, der Aufzugfirmen,
             der Privatkunden, Medizin.  

2016     KlarOs zeigt sich im 10. Jahr des Bestehens als stabiles, leistungsstarkes              Glasreinigungsunternehmen am Berliner und Brandenburger Markt. 

 

Hauptbahnhof Berlin: Schäden durch die Glasreinigung

 Hauptbahnhof 02

Am letzten Samstag stand ich auf dem Hauptbahnhof in Berlin auf Gleis 5. Auf dem Bahnsteig neben uns führten die Rolltreppen in die darüber liegende Ebene. Auf der Edelstahlfläche unterhalb der Glasfläche, auf der das Gummiband läuft, waren deutliche Laufspuren zu sehen.

Wie kommen diese Laufspuren an diese Stelle? Der Glasreiniger weiß es bestimmt: Bei der Reinigung der Glasflächen außen läuft das Schmutzwasser über die Edelstahlfläche runter. Dabei entstehen nicht nur Lauflinien, nein, auch der Stahl wird angegriffen.

Man könnte denken: Alles nicht so schlimm, das kann man ja in einer Edelstahlgrundreinigung wieder beheben. Doch so leicht ist das nicht. Die Reinigungsfläche liegt direkt über der Bahnsteigkante, so dass man weder Leitern noch Hebebühnen einsetzen kann. Ein echtes Problem!

Deshalb mein Rat an den Glasreiniger: Bitte ein bisschen umsichtiger. Schnell ist nicht immer gut! Natürlich ist das mit Mehrarbeit verbunden, wenn man mit der Keule und dem Leder die Edelstahlfläche danach noch abwischt. Doch wenn man den Auftraggeber darauf hinweist, kann er entscheiden, was er will.

Und der Deutschen Bahn könnte man sagen: Kontrollier doch besser die Arbeit deiner Dienstleister, so dass Werte erhalten bleiben und hinterfrag auftretende Schadensbilder. Billigangebote können sehr teuer werden!

Karl Wachenfeld – KlarOs – info@klaros-gmbh.de

 

Kunde in der Glasreinigung verloren

Natürlich kommt es immer wieder vor, dass man einen Kunden verliert.

Da sind die Kunden, für die der Preis im Mittelpunkt steht und das Gegenangebot mit günstigeren Preisen die Entscheidung fällt.

Der Kunde, der sich – über was auch immer – geärgert hat, nichts sagt, und nicht mehr wieder kommt.

Und dann die Kunden, mit denen man lange Jahre zusammen gearbeitet hat und die plötzlich kündigen. Da fragt man sich doch: „Was ist da passiert?“ und „Was haben wir falsch gemacht?“ Oft stellt man fest, dass man gerade den langjährigen Kunden zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Da handelt man leider oft nach der Parole: „Lief doch bisher immer gut!“ Das ist sicher zu wenig. Und vielleicht kommt da noch das eine oder andere kleine Missgeschick vor, das nicht gepasst hat und schon trennen sich die Wege.

Ja, hier ist Selbstkritik gefragt – und ergänzend, die klare Aussage an den Kunden,

  • dass man es sehr bedauert, nicht mehr für ihn arbeiten zu können,
  • dass man die Zusammenarbeit sehr geschätzt hat,
  • dass man selbstkritisch zugeben muss, einige Fehler gemacht zu haben,
  • dass man sich freuen würde, wenn man zu einem späteren Zeitpunkt wieder zusammen kommen würde.

Dieser hier zuletzt beschriebene Kunde möchte eigentlich gar nicht wechseln, ihm ist etwas an der kontinuierlichen Zusammenarbeit gelegen, aber es sind einfach ein paar Dinge nicht gut gelaufen und er muss diese Entscheidung treffen.

Haken wir die Kündigung des ersten und zweiten Kunden relativ schnell ab, tut uns die Entscheidung des dritten Kunden richtig weh und kratzt an unserem Selbstverständnis. Sind es doch gerade diese Kunden, die uns wirtschaftlich stärken und eine Beziehung darstellt, die Ausdruck unserer Geschäftsphilosopie ist.

Ja, achten wir doch besser auf unseren langjährigen Kundenstamm! Diese Kunden zahlen es mit Ihrem Vertrauen und Ihrer weiteren Verbundenheit zu uns und unserem Unternehmen zurück.

Karl Wachenfeld – KlarOs

Glasreiniger-Tipp: ESG und VSG´Scheiben erkennen und richtig reinigen

Gern veröffentlichen wir den interessanten Fachartikel von Oliver Schwarzmeier, der für den Inhalt auch verantwortlich zeichnet.

Oliver Schwarzmeier ist Geschäftsführer der  http://www.gm-team.info in München, die seit mehr als 20 Jahren hauptsächlich in der Bau-, Büro- und Glasreinigung tätig ist. Die langjährige Erfahrung in der Fenster- uind Glasreinigung hat ihn gelehrt an dieses Thema mit besonderer Vorsicht heranzugehen und nur speziell geschultes Personal dafür einzusetzen.

ESG und VSG Scheiben erkennen und richtig reinigen

Überall wo es auf Stoßfestigkeit und Sicherheit ankommt, wird gerne Einscheibensicherheitsglas (ESG) und Verbundsicherheitsglas (VSG) verwendet. Diese Scheiben weisen zwei wesentliche Vorteile auf: Diese Scheiben brechen nicht so leicht und wenn doch zerbrechen in viele kleine Splitter, die allerdings nicht ‚wegspritzen‘, sondern aneinander hängen bleiben, so dass es zu keinen scharfen Kanten kommt und die Verletzungsgefahr reduziert wird. Das ist der Grund, warum ESG und VSG vor allem dort verbaut werden, wo Glasbruch besonders gefährlich wäre. Das ist z.B. bei Autoscheiben der Fall, bei gläsernen Duschwänden, Glastüren und anderen Glasflächen direkt im Wohnbereich. Im Außenbereich kommen die Sicherheitsgläser vor allem bei Fassaden aus Glas vor, bei alarmgesicherten Fenstern oder bei Glasüberdachungen.

Stoßfestigkeit und Sicherheit sind die entscheidenden Merkmale von ESG und VSG. Sie sind empfindlicher als herkömmliches Glas und benötigen besondere Pflege. Damit sie bei der Fensterreinigung nicht beschädigt werden, müssen sie also zunächst mal erkannt werden. Bei ESG Scheiben ist das sehr einfach, denn für diese besteht eine Kennzeichnungspflicht. Jede ESG Scheibe verfügt über einen Stempel, der den Hinweis ‚ESG‘ enthält. Bei VSG wird es etwas komplizierter, weil hier keine Kennzeichnungspflicht besteht. Trotzdem setzen viele Hersteller auch hier Stempel ein, die die Erkennung ohne weiteres möglich machen. Bei älteren Scheiben kann ein solcher Stempel aber fehlen und dann hilft der ‚Klopftest‘ weiter. VSG besteht aus einer Scheibe, die mit einer Folie fest verbunden ist und einer zweiten ‚unverbundenen‘ Scheibe. Daher sollte man von beiden Seiten auf die Scheibe klopfen. Hört sich dabei das Klopfen auf einer Seite dunkler und dumpfer an, kann man davon ausgehen, dass es sich um VSG handelt. Als Glasreiniger sollte man diesen Test am besten mal an einer Scheibe machen, von der man mit Sicherheit weiß, dass es sich um VSG handelt, dann kann man sich in diesen Unterschied ‚einhören‘.

Was ist nun zu beachten, wenn man ein ESG oder VSG Fenster reinigen will? Auf keinen Fall darf man mit einem Glashobel an diese Scheiben rangehen. Selbst wenn grober und verkrusteter Schmutz oder anhaftende Partikel auf dem Glas sitzen, ist die Klinge absolut tabu! Vielmehr muss solcher Schmutz mit reichlich Wasser aufgelöst und schonend abgetragen werden, z.B. mit einem Mikrofasertuch. Dabei ist darauf zu achten, dass man nicht mit bereits angeschmutztem Wasser an die Sache geht, da die Schmutzpartikel darin scheuernd wirken könnten. Sollte auch wiederholtes Einweichen nicht helfen, kann man mit einem neutralen Reiniger unterstützen. Auch das maschinelle Polieren von ESG Scheiben sollte unterbleiben.

Schäden an ESG und VSG Scheiben können bei starker Verschmutzung übrigens bereits entstanden sein, noch bevor ein Gebäudereiniger überhaupt Hand anlegt. Sollte also bereits optisch erkennbar sein, dass eine zu reinigende Scheibe verkrusteten Schmutz oder größere Anhaftungen haben, wie sie z.B. entstehen, wenn die Glasflächen bei Baumaßnahmen nicht abgedeckt wurden. Wenn Bauschmutz wie etwa Zementspritzer an den Scheiben haftet, sollte man extrem vorsichtig sein! Die Verschmutzung sollte durch Fotos dokumentiert werden und der Auftraggeber über die Gefahr einer bereits bestehenden Glasbeschädigung informiert werden. Ansonsten kann die Beschädigung dem Gebäudereiniger als Bearbeitungsfehler unterstellt werden, die bei vielen Versicherungen in der Berufshaftpflicht nicht abgedeckt sind.

Wer sich detailliert in das Thema einlesen möchte, findet bei der RAL Gütegemeinschaft Gebäudereinigung e.V.  http://www.gggr.de/basics/pdfs/merkblattreihe/04_GL01_Glasreinigung.pdf
ein Merkblatt zur Reinigung von vorgespannten ESG- und beschichteten Gläsern.

Vielen Dank, Herr Schwarzmeier – ich hoffe, dieser Artikel macht Ihnen Mut sich auch mit Ihren Thema an unseren Glasreinigerblog zu wenden.

Karl Wachenfeld – KlarOs®

Zuschlagschancen für den spezialisierten Glasreinigungsbetrieb

Ausgangsbasis: Sie sind ein kleiner Glasreinigungsbetrieb (max. 6 Glasreiniger) mit eigenen Vertriebsaktivitäten, der die klassische Glasreinigung mit Stange und Hebebühne, aber auch die Stangentechnik und die Kletterleistung – vielleicht auch durch ein Partnerunternehmen – anbietet.

Egal wie viele Angebote Sie erstellen, dabei sind im Normalfall Kleinaufträge von Privat, Aufträge von Hausverwaltungen (Treppenhäuser, Glasfassaden), Büro- und Werkstattfenster, Wintergärten, und vieles mehr.

Doch wo ist die Zuschlagschance Ihrer abgegebenen Angebote größer – und wo vielleicht kleiner? Um welche Aufträge sollte man sich besonders bemühen, bei welchen ist die Mühe meist vergebens?

Öffentliche Aufträge – die 0%-Chance

Öffentliche Glasreinigungsaufträge werden heute noch immer oft gemeinsam mit der Unterhaltsreinigung vergeben und sind etwas für die großen Gebäudereiniger/die FM-Dienstleister, aber nichts für uns kleine. Da kommen wir einfach nicht ran. Oft scheitern wir schon an den Versicherungssummen, die – allein bezogen auf die Glasreinigung – schon extrem hoch sind.

Große standardisierte Aufträge wie z.B. Bürogebäude, Hotels, u.ä. – die 5%-Chance

Auch in diesem Bereich haben die großen Dienstleister ihre Nase vorn, können Ihre Azubi-Truppen reinschicken, eine hohe Leistung durch eine hohe Vorgabe erzielen. Hier ist die Marge so klein, dass man es über die Masse machen muss – aber das kann man nicht mit max. 6 Mitarbeitern. Sie wären zu lange an dieses Objekt gebunden und andere Kunden würden vernachlässigt. Also nicht zu empfehlen.

Empfehlungsaufträge – die 80%-Chance

Empfehlungen schaffen Vertrauen. Man glaubt Ihnen, dass Sie die erwartete Leistung auch erbringen. Da ist der Preis nicht immer das ausschlaggebende Kriterium. Auch werden diese Aufträge nicht immer mit einem Zweit- oder Drittangebot verglichen. Also eine gute Chance für Sie.

Aufträge aus Ihrem näheren Umfeld – eine 85%-Chance

Mit dem Wissen, dass Sie aus in der Nähe Ihren Firmensitz haben schaffen Sie zum einen Vertrauen und zum anderen geht der Kunde davon aus, dass Sie keine hohen An- und Abfahrtskosten in Rechnung stellen. Allerdings muss man sagen, dass diese Aufträge nicht immer sehr groß sind. In der Regel handelt es sich um Privathäuser und –wohnungen. Aber auch diese Kundengruppe ist nicht zu unterschätzen. Sie ist treu und bezahlt in der Regel schnell.

Spezielle Aufträge – die 90%.Chance

Bei Aufträgen, die uns fachlich herausfordern und für den Kunden Lösungen schaffen ist die Chance am größten. Meine Erfahrung ist, dass die Kunden hier schon lange einen passenden Glasreiniger suchen und sich sehr freuen, wenn sie ihn gefunden haben. Der Preis steht meist nicht im Mittelpunkt der Entscheidung. Die machbare Lösung ist das, was den Kunden überzeugt.

Überlegen Sie sehr gut, wie Sie sich als Glasreinigungsunternehmen am Markt aufstellen und welchen Kunden Sie Ihre speziellen Dienstleistungen anbieten. Die Zahl und auch die Umsatzhöhe der abgegebenen Angebote sagt nichts über Ihren Zuschlagserfolg und Ihren Unternehmergewinn am Ende des Jahres aus!

Viel Erfolg. Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs®

 

 

Glasreinigung – die Einmaligkeit Ihres Unternehmens

Sie wollen Erfolg für Ihr Unternehmen? Den bekommen Sie an erster Stelle durch die Aufträge Ihrer Neu-/Kunden. Alles andere, insbesondere die Auftragsumsetzung, kommt danach!

Deshalb die wichtige Frage an Sie: warum sollte der Auftraggeber sich für Sie entscheiden? Wo sind Sie besser als die Mitbewerber? Was ist das besondere an Ihnen bzw. Ihrem Unternehmen?

Seien Sie ehrlich und beantworten Sie diese Frage genau, aber auch selbstkritisch:

  • Ist es das besondere Leistungsangebot?
  • Ist es Ihre persönliche Fachkompetenz, die sie herüberbringen?
  • Ist es die Freundlichkeit Ihrer Mitarbeiter?
  • Überzeugen Sie Ihre Kunden bei der Besichtigung?
  • Erfragen Sie beim Besichtigungstermin die genauen Wünsche des Kunden?
  • Ist Ihr Angebot aussagekräftig und überzeugend?
  • Spricht Ihre Webseite Ihre Kunden an?
  • Sind Sie gegenüber Ihren potentiellen Kunden freundliche und verbindlich?
  • Erfolgt die Besichtigung und das schriftliche Angebot zeitnah?
  • Sind Sie termintreu und zuverlässig?
  • Bekommen Sie viele Ihrer Kunden durch Empfehlungen?
  • Ist es der besonders günstige Angebotspreis?* (Ist Ihr Angebot besonders günstig, spricht dies nicht für einen unternehmerischen Erfolg, ganz im Gegenteil: Sie gefährden Ihr Unternehmen!!!)

Vielleicht beantworten Sie diese Fragen einmal mit einer realistischen Prozentzahl: 0% = ‚trifft nicht zu‘ bis 100% = ‚trifft voll zu‘.

Liegt Ihre Antwort bei ca. 70 bis 80 Prozent, sind Sie sicher erfolgreich und haben kein Problem mit dem Neuumsatz. Ansonsten sollten Sie sich fragen, was Sie besser machen sollten. Denken Sie daran, die Kunden müssen nicht zu Ihnen kommen, SIE allein müssen dafür sorgen, dass sie Ihr Angebot annehmen und Sie für sie arbeiten können.

Was denken Sie, wie viele Angebote von Ihren Kunden angenommen werden sollten?Als ich in einem mittelständischen Gebäudereinigungsunternehmen arbeitete war man über 15 Prozent Erfolgsquote schon besonders stolz. Als kleines, engagiertes, kunden- nahes Unternehmen sollte Ihre Quote bei mindestens 50 Prozent liegen. Dann können Sie sagen: Ihr Verkauf läuft erfolgreich! OK, der erste Schritt ist geschafft, doch zu dem langfristigen Erfolg gehört sicher mehr. Nun ja, das nächste Blog kommt in 14 Tagen.

Viel Erfolg! Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs®

Kratzer im Glas! Wer ist der Schuldige?

Die Glasreinigung ist durchgeführt, die Rechnung geschrieben – und plötzlich der Anruf: „Ihre Mitarbeiter haben unser Glas zerkratzt!“ Der Atem stockt und man möchte im ersten Moment abtauchen. OK, ruhig bleiben! Erst mal sehen, was genau passiert ist. Man macht einen Besichtigungstermin aus und signalisiert, dass man die Meldung ernst nicht und ihr nachgeht.

Vor Ort sieht man: die Scheiben haben schon viele Jahre auf dem Buckel und sind schon oft gereinigt worden. Aber bisher war kein Kratzer im Glas, zumindest versichern das die Bewohner.

Schaut man sich das Schadensbild genauer an, stellt man fest, dass es eine Menge von Kratzern gibt, die nichts mit der Bewegung des Einwaschers oder des Abziehers zu tun haben. Da man bei der regelmäßigen Glasreinigung auch nicht mit der Klinge arbeitet, kann eine Beschädigung durch die letzte Glasreinigung eher ausgeschlossen werden. Somit ist man eigentlich aus dem Schneider, aber der Kunde kann und will das oft nicht so hinnehmen.

Was ist passiert? Oft gibt es dünne Krater im Glas, die man bei verschmutzten Scheiben schlecht sieht. Besonders gut kommen die Kratzer zum Vorschein, wenn die Sonne – so im Januar und Februar – tief steht und das Glas gerade geputzt wurde. Da ist es doch nachzuvollziehen, dass der Kunde den aktuellen Glasreiniger in die Pflicht nehmen will.

Argumentieren Sie mit Ihrem technischen Wissen, dem Alter der Scheiben und dem typisch menschlichen Verhalten, dass man tausend Mal durch das Fenster sieht und beim tausendersten Mal fällt einem der alte Kratzer auf.

Wenn all Ihre Argumente nicht ziehen formulieren Sie alles noch einmal schriftlich:

  • Das genaue Schadensbild
  • Ihre Arbeitsweise
  • Ihre Bewertung

und empfehlen Sie dem Kunden sich an einen Sachverständigen für Glasreinigungs-schäden zu wenden. Wenn Sie so offensiv sind werden Sie vielleicht den Kunden nicht überzeugen können, aber damit den Fall eher abschließen, als weitertragen.

Ich wünsche Ihnen möglichst wenige Schadensfälle, die Sie bearbeiten müssen.

Ihr Karl Wachenfeld – der Glasreinigungsspezialist

Der Glasreinigungsspezialist

Gestern habe ich mit meinen Freunden vom Unternehmernetzwerk ‚’Die Reinigungsspezialisten’ zusammen gesessen und da ist mir wieder deutlich geworden, dass mein Weg, sich auf die Glasreinigung zu konzentrieren, für mich absolut der richtige war und ist.

Wenn man sein Unternehmen aufbaut freut man sich über jeden Auftrag und ist nicht wählerisch. Da fegt man dann auch schon mal den Gehweg, mäht den Rasen oder räumt den Schnee. In dieser Phase geht es ums Überleben!

Doch bald schon hat man einen kleinen Kundenstamm und kann unternehmerische Entscheidungen und Schwerpunkte setzen.

Ich selbst habe mich damals auf die Glasreinigung konzentriert und mehrere tausend Euro Monatsumsatz an meinen Kollegen abgegeben. Weshalb war diese Entscheidung richtig? Man ist nicht der Bauchladenmann/der Generalist sondern der Spezialist. Und das spricht sich rum, sowohl in der Branche als auch im Markt. Empfehlung ist der leichteste Verkauf! Und hier ist die Konkurrenz erstaunlicherweise nicht so groß!

Die Konzentration auf ein, zwei Dienstleistungen:

Ihre Mitarbeiter sind Glasreiniger und qualifizieren sich mit jedem Auftrag. Sie erweitern konsequent Ihren Gerätepark von der 24er Glasreinigungsleiter über die Teleskopstangen bis hin zum RO-Anlage, um entionisiertes Wasser zu produzieren. All das kann mühelos in dem kleinen Transportfahrzeug untergebracht werden. Sie haben also beim Kunden alles dabei und brauchen den Wagen abends nicht auftragsbezogen einräumen.

Wie sieht der Weg aus, dem Kunden jeden Wunsch zu erfüllen?

Sie benötigen einen relativ breiten Maschinen- und Gerätepark, um die unterschiedlichsten Arbeiten ausführen zu können. Aber nicht immer werden die Geräte intensiv genutzt, so dass sich die Anschaffung rechnet.

Ihre Mitarbeiter müssen sich immer wieder in neue Arbeiten einarbeiten. Die Gefahr, Fehler zu produzieren und die Unzufriedenheit des Kunden hervorzurufen, wächst mit der Angebotsbreite.

Ich habe Ihnen zwei unternehmerische Wege vorgestellt, die sich gegenüber stehen:

Bei der Konzentration z.B. auf die Glasreinigung müssen Sie sich in der Branche und der Kundschaft bekannt machen. Ein gewisses Marketing- und Verkaufskonzept ist da sehr hilfreich. Hier kann auch externe Kompetenz hilfreich sein.

Bei dem Wunsch, dem Kunden alle Dienstleistungen anzubieten, ist vorteilhaft, dass man nicht ständig neue Kunden suchen muss. Das wird wohl auch der Grund sein, weshalb die meisten ihren kleinen Transporter mit der gesamten Bannbreite aller Dienstleistungsmöglichkeiten von der ‚Glasreinigung über die Schneebeseitigung bis zum Winterdienst’ – die Liste lässt sich beliebig verlängern -, beschriften.

Unternehmer sein heißt sich im richtigen Moment für den Weg, der zu einem passt und am Erfolgsversprechenden ist,  zu entscheiden.

Die Reinigungsspezialisten www.die-reinigungsspezialisten.info haben sich irgendwann einmal für ihre Spezialleistung entschieden!

Treffen Sie mutige Entscheidungen.

Karl Wachenfeld – KlarOs®

Glasreinigung mit entionisiertem Wasser – aber mit welcher Maschine?

Gestern habe ich eine neue – nun schon die dritte – Wasseraufbereitungsanlage in Betrieb genommen. Somit blicke ich auf sieben Jahre aktive Erfahrung mit dieser Technik zurück und möchte Ihnen gern davon berichten.


Die aktuelle Situation für viele Glasreiniger

Die meisten Glasreinigungsunternehmen arbeiten schwerpunktmäßig klassisch mit Einwascher und Abzieher aus dem Stand, von der Leiter oder von der Hebebühne aus. Mit neuen Techniken, so auch der Glasreinigung mit der wasserführenden Teleskopstange und entionisiertem Wasser, tut sich der typische Glasreiniger schwer. Aber der Druck auf die Glasreingungsabteilungen und – unternehmen wird, um konkurrenzfähig zu bleiben, immer größer und so denken viele darüber nach, diese Technik mit ins Repertoire zu nehmen.

Einige schwierige Entscheidungen stehen an, schließlich kennt man sich mit dem, was auf einen zukommt, nicht aus, muss aber, wenn man den Schritt geht, im Normalfall einige tausend Euro für die neue Technik investieren.

Vorschlag für eine unproblematische Lösung des Problems

Stehen Sie vor der Glasfassade, die Sie bisher immer mit Steiger gereinigt haben und wollen alternativ die Reinigung mit entionisertem Wasser und Stange ausprobieren, dann lassen Sie sich doch für diese speziellen Glasflächen (Treppenhäuser, Glasfassaden, o.ä.) ein Angebot von einem Glaseiniger machen, der über entsprechende Gerätschaften verfügt und ein entsprechendes Know-how aufgebaut hat. Wir von KlarOs arbeiten zurzeit mit ca. 10 Glas- und Gebäudereinigern zusammen, die uns regelmäßig für diese speziellen Aufgaben beauftragen. Dies zum Vorteil für beide Seiten: Der Auftraggeber hat ein günstiges Angebot und die Garantie, dass die Aufgabe für ihn risikolos gelöst wird. Und wir können unser spezielles Aquipment rund um die Uhr einsetzen. Das System läuft natürlich nur, wenn beide Seiten fair miteinander umgehen und man als Subunternehmer nicht in Konkurrenz zu dem Kollegen tritt. Versubung von Teilleistungen an einen auf Stangenarbeit spezialisierten Kollegen kann Sinn machen!

 

Unsere weitere Empfehlung für Glasreinigungsunternehmen

Ist dieser Wunsch nicht für Sie möglich möchte ich hier einige Empfehlungen für den Neueinsteiger geben: 

  • Sie müssen in Ihrem Glasreinigungsteam mindestens einen Mitarbeiter haben, der bereit ist, sich in diese neue Technik einzuarbeiten!
  • Fangen Sie mit einer kleinen Variante (kleiner Ionentauscher und Teleskopstange bis max. 15 Meter) an. So lernen Sie Schritt für Schritt.
  • Wenn Sie die ersten Schwierigkeiten überwunden haben und das System öfter einsetzen, sollten Sie eine größere Anlage kaufen; da reicht die kleine, bei der der Ionentauscher schnell zu ist und ausgetauscht werden muss, nicht mehr aus.
  • Greifen Sie nicht zu der großen Patrone, auch diese ist relativ schnell voll und dann haben Sie immer das Nachfüllproblem und entsprechende Kosten.
  • Da rate ich eine Maschine mit Vorfilter, Osmoseanlage und einem nachgestellten Ionentauscher zu kaufen. Vorfilter und Osmoseanlage reinigen ca. 95%, so dass der Ionentauscher in diesem Falle 20 x länger hält, bis er voll/zu ist. Hier kann ich die Umkehrosmose von Unger nur wärmstens empfehlen. Sie ist einfach zu bedienen, hat einen guten Wasserdruck und ist aus meiner Sicht insbesondere deshalb sehr gut, da nicht zu groß und schwer und somit leicht zu transportieren. (Da ich seit 7 Jahren mit Umkehrosmosen arbeite, weiß ich, wovon ich spreche und empfehle diese Maschine sehr gern.)

 Bitte gehen Sie nicht davon aus, dass mit der Investition das Thema gelöst ist, es kommen auf jeden Fall einige Fragen und Probleme auf Sie zu, die Sie geduldig löschen müssen.

Die Reinigung mit dem entionisierten Wasser und der wasserführenden Teleskopstange bietet viele Chancen für die Glasreinigung, ist aber immer im Zusammenspiel mit allen anderen Techniken (klassisch, Hebebühne, Kletterer) zu sehen.

 Ihr Karl Wachenfeld – KlarOs®

Berlin, 11.04.2014

 

Ausschreibungstext für die ‚Reinigung von Glasdächern, Stützen und Regenrinnen‘

Die Ausschreibung wurde erstellt am:   Dienstag
Per Post erreichte sie uns am:                 Donnerstag
Unsere Besichtigung am:                         Freitag
Abgabetermin am:                                      Montag !!!!!!!

Also habe ich die Besichtigung gestern durchgeführt und möchte Ihnen gern darüber berichten: 

Es handelt sich um eine halbstaatliche Einrichtung, die bei größerem Ausschreibungsvolumen öffentlich ausschreibt. In diesem Falle ist der Umfang wohl unter dem Schwellenwert, so dass es eine begrenzte Zahl von Anbietern gibt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert wurden. Es geht um insgesamt 9 Objekte, die in einem Areal von ca. 10 km² zu besichtigen sind.

Hier beispielhaft eine Original-Objekt- und -Aufgabenbeschreibung: 

Objektbezeichnung XXXXXX
Regenrinnenreinigung / Glashäuser und Halle ca. 1.268 m²
ca. 67 m (2x Rinnen mittig und Ränder.
Ergänzend sind 3 Bilder des Objektes von drei Seiten dargestellt.

 Wie habe ich diese kurze Ausschreibungsinformation verstanden:

1.) Reinigung der Glasdächer (ca. 1.268 m²)
2.)
Reinigung der Regenrinnen (ca. 67 m) 

Beim Nachfragen stellte sich heraus, dass es sich ausschließlich um die Reinigung der Regenrinnen handelt!

Fazit: 

Nicht eindeutige Ausschreibungstexte schaffen Unsicherheit bei der Angebotserstellung. Gewünschte und angebotene Leistungen und entsprechend auch das Preisangebot passen nicht zusammen. Entweder der Preis passt nicht oder die Leistungsabnahme führt zu Problemen. Da sind Konflikte vorprogrammiert.

Meine Bitte an die Auftraggeber:

Beschreiben Sie die gewünschten Leistungen eindeutig und lassen Sie uns für die Angebotserstellung genügend Zeit, die Aufgabe genau besichtigen, bewerten und kalkulieren zu können.

Viele Grüße

Karl Wachenfeld aus Berlin